Olaf Scholz‘ Beschimpfung von unbotmäßigen Bürgern als „gefallene Engel aus der Hölle“ ist zu einem Lied verarbeitet worden, das im Internet für Freude und Gelächter sorgt. Ich war zufällig Songtexter.
Es ist wahr: Bundeskanzler Olaf Scholz ist inmitten seiner Cum-Ex-Krise plötzlich und unerwartet zum Schlagerstar im Internet geworden: Olaf Petry auf den Spuren von Wolfgang Petry. Wahnsinn. Wie konnte es dazu kommen?!
Nachdem er vor Kurzem beim Wahlkampfauftakt in München (Achgut berichtete) ihn auspfeifende Bürger, die Friedenstauben-Schilder hochhielten, „gefallene Engel aus der Hölle“ nannte, brauchte es nur noch einen spontanen Songtexter, einen satirischen Videokünstler sowie einen Sänger und Produzenten, die Olafs Bühnenauftritt zum verdienten Ruhm verhalfen. Der Internetgott verknüpfte das Wirken der Genannten zu einem ungeplanten Ergebnis.
Konkret: Olaf Petry inspirierte mich als Reaktion auf seine Rede dazu, diesen Tweet abzusetzen. Ich münzte sein Gezeter über „gefallene Engel aus der Hölle“ auf den Refrain von Wolfgang „Wolle“ Petrys Klassiker „Wahnsinn“, in dem das lyrische Ich bekanntlich „in die Hölle“ geschickt wird: „Waaaahnsinn, warum fallt ihr bloß aus der Hölle? „Hölle, Hölle, Hölle!“ „Eiiiiiiskalt wollt ihr für den Frieden marschieren...“
Das mäanderte über Twitter weiter und regte schließlich den Betreiber der satirischen Social-Media-Seite „Snickers für Linkshänder“ dazu an, ein Video zu produzieren, in dem er Olaf Scholz die von mir erdichteten Zeilen Computer-generiert singen lässt. Fragen Sie mich nicht, wie man so etwas macht, vielleicht ist KI im Spiel. Das Video sorgte in der „Schwurbel-Gemeinde“ jedenfalls für reichlich Tränenlach- und Glücksausbrüche. Etwa 21.000 mal wurde es bis dato auf Facebook, 45.000 Tausend auf Twitter-X angesehen. Wer hätte gedacht, dass das links-grüne Establishment Populisten, Querdenker und ähnliche Staatsdelegitimierer dermaßen in Partylaune bringt? Doch die Sache entwickelte sich weiter.
Ein richtig formvollendetes Ergebnis ist daraus geworden, als eine weitere Person das kleine Video zu einem vollständigen Lied ergänzte – mit allem Drum und Dran: selbst eingesungenen Strophen, rammsteinwürdigen Gitarren, visuell-einzigartigem Klima-Höllen-Teufel-Szenario und natürlich: Olaf Petrys Ohrwurm-Refrain. Es ist hier in ganzer Pracht zu hören und zu sehen.
Möglich gemacht hat das erst die Kreativität unserer Bundesregierung in Sachen Bürgerbeschimpfung. Lieber unbekannter Scholz-Redenschreiber: Sie sind ein Engel auf Erden.
Felix Perrefort ist Redakteur und Autor der Achse des Guten.

Teuflisch genial! (Ha, mein kürzester Kommentar bisher)
Nur leider hat der Wirtschaftsverbrecher so gar nichts diabolisches an sich. Dümmlich, hinterlistig, schlumpfig, peinlich, feist, das sind so die Begriffe, die einem als erstes einfallen, wenn man ihn sieht. Außer wenig Haaren und einem dicken Bauch hat der Mann ja wirklich überhaupt nichts zu bieten. Komischerweise scheint das seinen Wählern aber zu genügen. Sage mir, wen Du wählst und ich sage Dir wer Du bist. SPD-Wähler, der Antipode zum Covidioten.
Mensch ist das lustig mit dieser KI. Das wird sicher ein Spätsommerhit.
Wie GEIL ist das denn.
Danke ihr linksGRÜNEN Kriegstreiber für diesen Hit.
Wenn verdrehte Typen wie der Olaf witzig sein wollen, landet die Torte immer in der eigenen Visage.
Na ja, okay, der Song ist ganz nett, keine Frage. ABER das ändert nichts daran, dass der Ivan die Ukraine überfallen hat und NICHT umgekehrt. Es ändert auch nichts daran, dass Putins Propaganda-Clowns jeden Tag versichern, man kämpfe „gegen den (bösen) Westen“. Der Westen ist nach wie vor keine Kriegspartei, er liefert nur Waffen und von denen zu wenig und zu langsam. Das Liedchen ändert auch nichts an der Tatsache, dass Deutschland selbstverschuldet militärisch wehrlos ist, obwohl es dies nicht seien müsste und sollte. Genauso wenig, wie das Liedchen etwas daran ändert, dass dieses ganze alberne und wehrlose Friedens-Gequatsche nur Putins Russland nützt, niemandem sonst. Es erinnert an die täglichen Szenen in deutschen Innenstädten, wo einem deutschen Männchen und seinem Weibchen, eine Horde bärtiger „EinMänner“ entgegen kommt und die beiden schnell die Straßenseite wechseln, weil das deutsche Männchen sich weder wehren/verteidigen kann, noch will. Doch anstatt das endlich zu begreifen und vernünftig Boxen zu lernen (oder eine schlagkräftige Armee aus- und auszurüsten), quakt das deutsche Männchen lieber ängstlich von Integration, Fachkräftemangel, usw. (bzw. Frieden). Doch die Geschichte zeigt immer wieder, was die „Friedenstäubchen“ leider vergessen, oder nicht wahr haben wollen und die Römer schon wussten: „Si vis pacem, para bellum!“ Übersetzt: „Wenn Du den Frieden willst, bereite den Krieg vor!“
Absoluter Höhepunkt der letzten Monate hier auf der Achse, vielen Dank Herr Perrefort. Das Video ist bereits an die Freien Sachsen gegangen und wird sicherlich am „Tag der Sachsen“ vom 01.09. bis 03.09.2023 eine Rolle spielen. Das eigens für Kretschmer und Co. eingerichtete „Demokratieviertel“ in Aue mit der Bühne des sächsischen LT und dem „Sachsensofa“, auf dem der sächsische Statthalter Hof hält und ihm seine Untertanen huldigen dürfen und sollen, hat allerdings bis jetzt kein Interesse an einer Einspielung gezeigt.