Das Holocaust-Gedenken ist dieser Tage ein viel diskutiertes Thema. Ein guter Grund einmal auf die Lage des heutigen Israels zu blicken – und die widersprüchliche Rolle Deutschlands.
Am 7. Oktober 2023 wurden in Israel so viele Juden an einem einzigen Tag ermordet, wie es seit dem Holocaust nicht mehr an einem Tag geschehen ist. In den ersten Tagen nach dem Massenmord gab es weltweit Solidaritätsbekundungen mit Israel, aber sie wichen schnell Protesten und Demonstrationen gegen Israel. Der Grund? Einfach und bitter: Weil die Israelis anfingen, sich zu wehren! Sie ließen sich nicht einfach abschlachten, sondern nahmen die Kriegserklärung an.
Das israelische Volk ist im Patriotismus und in der Liebe zum jüdischen Land zusammengekommen und kämpft für sein Land, für seine Existenz und um sein reines Überleben. Ob links oder rechts, ob männlich oder weiblich, ob schwul oder heterosexuell, ob jüdisch oder muslimisch, israelische Soldaten verteidigen sich.
Genau diesen Wunsch zu überleben nehmen viele Leute den Juden übel; sie gehen auf die Straße, besetzen Universitäten, lamentieren in den Medien und nicht selten kommen dabei tiefe judenfeindliche Ressentiments hoch. Sie fordern einen Waffenstillstand und zwar jetzt, ganz so, als hätte Israel den Krieg begonnen und nicht die Mörder vom 7. Oktober. Noch immer werden Geiseln gehalten. Eine Geiselnahme ist eine Kriegshandlung. Waffenstillstand bedeutet, die Geiselnahme zu beenden.
Israel sieht sich einer komplexen Gefahr gegenüber. In Kriegen kämpfen Soldaten. Terroranschläge werden von Terroristen verübt. Pogrome werden von Zivilisten begangen. Am 7. Oktober 2023 mordeten Soldaten, Terroristen und Zivilisten. Der 7. Oktober war eine Kriegserklärung, ein Terroranschlag und ein Pogrom. Dieser Grausamkeit sieht sich Israel ausgesetzt. Es ist ein Kampf gegen Soldaten, Terroristen und Zivilisten.
Über diese komplizierte Situation im Nahen Osten sprachen am 26. Januar 2025 in Zusammenarbeit mit dem Deutsch-Israelischen Arbeitskreis Südlicher Oberrhein e.V Gerd Buurmann (Autor, Indubio) Simone Schermann (Autorin, Historikerin), Chaim Noll (Schriftsteller, Achse des Guten) und Tom David Frey (Journalist) in einem offenen und ehrlichen Gespräch.
In diesem Indubio Extra können sie Höhepunkt des Gesprächs nachhören.
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AchJa Stimmt ! Vor 80 Jahren war da mal Etwas. Das war zu Oppa`s und Omma`s Zeiten ! Ich bin 3. Generation und meine Kinder 4. Generation und auch nach Kriegsende geboren ! Was bitteschön soll denn das ? Erbschuld ? Sipppenhaft ? Sich nicht erinnern zu können (auf Steinmeier Wunsch), weil es mich noch gar nicht gab ? Bullschit ! Lt. neuer Umfrage haben 80% der deutschen Jugendlichen den Begriff „ Auschwitz “ noch nie gehört u/o können damit nichts anfangen !
Sorry, irgentwann ist es eben vorbei, und von den Pösen N*zi`s lebt auch (fast) keiner mehr ! Warum haben denn die Vorfahren der heutigen Krakeeler eigentlich Nichts unternommen ? Versuch fehlgeschlagen ? Ging Nicht ? Bei Uns auch nicht ! Lasst Uns endlich in Ruhe !
Holocaust-Gedenken? Schönen Dank auch. Uns „West-Boomern“ wurde das „Gedenken“ von der Grundschule an eingehämmert. Kein Geschichts- oder Sozialkunde-Unterricht ohne „Gedenken“. Ich und viele meiner Sechziger Generation haben das Dritte Reich komplett durchexerziert. Selbst der STERN brachte in den Siebzigern mal zwei dicke Bände dazu heraus plus Langspielplatte, für den, der sich sich AH`s Reden gerne im Original anhören wollte.
Die Nazis hätten ihre helle Freude an all den Gedenktagen und Doku-Endlosschleifen auf sämtlichen TV-Kanälen zum Holocaust, dem Zweiten Weltkrieg und zum verhinderten Kunstmaler aus Braunau am Inn ganz besonders.
Nein, ich erkläre mich jetzt nicht weiter zu diesem „Gedenken“, mir geht das bis auf den von CDUSPDGRÜNLINKSFDP eingeschleusten Antisemitismus sonstwo vorbei. Aber das ist ein anderes Thema.