Von Mića Stejić und Eric Angerer.
Im letzten Teil der Reihe werden vor allem die möglichen Perspektiven nach dem Krieg erörtert. Wie geht es weiter im Nahen Osten, wenn Israel wirklich die Hamas zerschlägt?
Für die Hamas – mit Katar und der Türkei im Hintergrund – und den Islamischen Dschihad läuft ihr Plan, Israel in eine Eskalation zu zwingen und die Annäherung zwischen Teilen der arabischen Welt und dem jüdischen Staat abzuschießen, nur teilweise wie gewollt. Zufrieden sein können sie mit den großen propalästinensischen Demonstrationen in London, Paris und Berlin. Muslimische Migranten und ihre linken Sympathisanten dominieren seit Wochen die Straßen und machen Druck auf Politik und Medien. In vielen westeuropäischen Städten empfinden Juden die Stimmung im öffentlichen Raum bereits als bedrohlich. Auf Universitäten in England und den USA schüchtern proarabische Kräfte ihre Gegner massiv ein.
Ebenfalls als Erfolg verbuchen können die Hamas und ihre Dachorganisation, die Muslimbruderschaft, die in Westeuropa viele Islamverbände dominiert, dass Narrative, die sie in den letzten Jahren mit Hilfe von woken Grünen und Linken und gekauften Politikern wie Eva Kaili etabliert haben, weiterhin halten. Dabei geht es erstens um den im globalistisch-liberalen Mainstream erhobenen Totschlagvorwurf der „Islamophobie“, also um angeblich unbegründete Angst vor dem Islam – ein Vorwurf, mit dem jede sachliche Kritik an der totalitären muslimischen Herrschaftsideologie als „Rassismus“ diffamiert wird.
Zweitens hält auch in den allermeisten Medien die Erzählung, dass Terrorismus zwar nicht gut sei, aber doch irgendwie verständlich, dass man den „Kontext“ der Vertreibung von 700.000 Arabern im Zuge der „Nakba“ 1948 sehen müsse, die die Ursache des Konfliktes sei, dass die Aktionen der Hamas irgendwie mit Widerstand gegen Ungerechtigkeit zu tun habe. Dabei wird in nahezu allen medialen und politischen Darstellungen ausgeklammert, dass der Nakba seit den 1920er Jahren zahlreiche arabische Pogrome gegen Juden vorausgingen, dass Israel den UN-Teilungsplan akzeptiert hatte, die arabischen Staaten und palästinensische Milizen hingegen einen Krieg gegen die Juden begannen und zeitgleich arabische Staaten 900.000 Juden vertrieben (hier genauer ausgeführt).
Die Hamas steht ziemlich allein
Was für die Hamas, die Muslimbrüder und Katar aber nicht so gut läuft, ist die Entwicklung im muslimischen Raum selbst. In der Türkei gab es zwar gigantische, vom Regime veranstaltete propalästinensische Kundgebungen, und auch in arabischen Staaten waren Menschenmassen auf den Straßen. Aber bewaffnete Aktionen im Westjordanland waren gering und wurden von israelischen Einheiten rasch im Keim erstickt. Versuche, die arabischen Israelis aufzuhetzen, trugen keine Früchte.
Aus dem Libanon hat die schiitische, vom Iran dirigierte Hisbollah zwar wie so oft Raketen auf Israel abgeschossen, aber nicht nachdrücklich in den Krieg eingegriffen – entweder weil sie die israelische Armee fürchtet und ihre Machtstellung im Libanon nicht gefährden will oder weil sie der Iran an der Leine hält. Der Iran selbst hält sich zwar nicht rhetorisch, aber in der Praxis ziemlich zurück – möglicherweise unter dem Druck von China und Russland, die ihr in der Region gut laufendes Projekt der BRICS nicht in die Luft jagen wollen. Im digitalen Raum gibt es sogar eine regelrechte Bewegung junger Iraner, die die Mullahs satthaben und sich auf die Seite Israels stellen.
Und auch BRICS-Neumitglied Saudi-Arabien hat sich bislang nicht in eine Eskalation treiben lassen. Zwar wurden die Gespräche über eine Normalisierung der Beziehungen mit Israel vorerst ausgesetzt. Saudische Medien schreiben aber offen darüber, dass es sich beim Hamas-Überfall auch um einen Angriff auf die saudische Politik gehandelt habe. Und der saudische Minister Chalid al-Falih sagte kürzlich in Singapur, dass das Thema der Annäherung mit Israel „nicht vom Tisch“ sei.
Aufstieg des Islamismus nur mit Entschlossenheit zu stoppen
In der Folge sind Hamas und Islamischer Dschihad in der direkten Konfrontation mit den IDF auf sich allein gestellt. Und anders als manche Beobachter vermutet haben, scheint die israelische Armee im Gazastreifen relativ rasch vorzurücken und die Vernichtung der Hamas-Einheiten voranzutreiben. Israel hat auch kaum eine andere Wahl, denn jede Zurückhaltung und jedes Entgegenkommen würde von der arabischen Seite als Schwäche und als Einladung zu weiteren Angriffen interpretiert werden. Diese Haltung reicht zurück bis zu den Anfängen des Islam, zu Mohammed und zum Koran.
Es war schließlich Mohammeds tiefe Überzeugung, dass im Konfliktfall immer die gottgefällige Sache über die Ungläubigen triumphieren müsse; zum Ausdruck kommt das in den Suren 8, 48 und 59. Der gewaltsame militärische Sieg gilt für Muslime seitdem als Beweis für die Wahrheit der islamischen Lehre. Und da der Islam im Großteil seiner Geschichte erfolgreich expandierte, konnte sich diese Art der „Erkenntnistheorie“ gut halten. Problematisch wird es für die Islamgläubigen dann, wenn sie militärisch verlieren. Dann bekommt die Arroganz der muslimischen Überlegenheit zwangsläufig Risse.
Das war der Fall, als die islamische Welt nicht nur ökonomisch gegenüber dem Westen ins Hintertreffen geriet, sondern schließlich die arabischen Raubstaaten in Nordafrika im frühen 19. Jahrhundert und dann das Osmanische Reich von den „Ungläubigen“ auch noch militärisch besiegt wurden. Es weiß wohl auch die israelische Führung, dass der weitere Aufschwung der islamischen Herrschaftsideologie und ihrer terroristischen Akteure nur durch Entschiedenheit zu bekämpfen ist.
Das Ende der Zurückhaltung
Und die Erfahrung des israelischen Rückzugs aus dem Gazastreifen ist auch eindeutig. Er wurde nicht als Entgegenkommen, als erster Schritt in Richtung eines palästinensischen Staates und einer gedeihlichen Koexistenz gedeutet. Der israelische Abzug war vielmehr die Grundlage dafür, dass die Hamas und der Islamische Dschihad die Milliarden der internationalen Hilfe für den Bau von Tunnelsystemen und Abschussrampen benutzt haben und schon seit Jahren Israel systematisch mit Raketen beschossen haben, beispielsweise mit 1.295 im Jahr 2019 oder über 4.000 allein im Mai 2021. Dazu kamen Terroranschläge und massenhaft Ballons mit Brandsätzen, um israelische Felder anzuzünden.
Israel hat auf diese jahrelangen Praktiken, bei denen hunderte Israelis getötet und tausende verletzt wurden, lange relativ zurückhaltend reagiert, etwa nach den massiven Angriffen 2008 und 2014. Man stelle sich vor, wie die Türkei antworten würde, wenn die Nachfahren der 1,2 Millionen im Jahr 1922 Vertriebenen von Griechenland aus jahrelang türkisches Staatsgebiet mit tausenden Raketen beschießen würde. Nun haben Hamas und Islamischer Dschihad, wie wir oben gesehen haben, den Konflikt mit geopolitischen Motiven eskaliert – und es folgt die einkalkulierte harte Antwort. Kräfte wie der IS oder die Hamas verstehen nur die Sprache der Gewalt. Nur durch Niederlagen werden die aktuelle Expansionswelle und die Vorherrschaftsansprüche des Islam zu brechen sein.
Ein linker jüdischer Arzt hat vor einigen 20 Jahren einmal gesagt: „Die Araber können viele Kriege verlieren, Israel nur einen.“ Er meinte damit, dass ein arabischer Sieg mit der Zerstörung des jüdischen Staates und der Vertreibung oder Ermordung seiner jüdischen Bewohner einhergehen würde. Das Ziel, „die Juden ins Meer zu treiben“, ist seit Jahrzehnten das Ziel großer Teile der palästinensischen Bewegung, beginnend mit dem Mufti al-Husseini. Die Hamas hat stets jede Verhandlungslösung abgelehnt und in ihrer Gründungscharta betont, dass Palästina heiliges muslimisches Land sei, von dem kein Fleckchen aufgegeben werden dürfe.
Kein Abfinden mit der Existenz des jüdischen Staates
Dahinter steht die traditionelle islamische Haltung, dass jedes Land, in dem jemals Muslime gelebt haben, auch immer muslimisch bleiben müsse. Religiös überhöhte Bedeutung hat dabei die Al-Aqsa-Moschee, die allerdings keineswegs auf Mohammed zurückgeht, sondern erst nach der arabischen Eroberung im Jahr 692 errichtet wurde – nicht zufällig auf den Ruinen eines jüdischen Tempels. Auf diese Weise sollte die Islamisierung Jerusalems, der heiligen Stadt der Juden und Christen, demonstriert werden. Auch das ist eine traditionelle muslimische Praxis, wie sie etwa auch in der Umwandlung der Hagia Sophia – dem großen Heiligtum der orthodoxen Christen – in eine Moschee gezeigt wurde.
Solche Grundhaltungen machen es sehr schwierig, dass sich arabische politische Kräfte damit abfinden, dass Teile des ehemaligen britischen Mandatsgebietes Palästina nun ein jüdischer Staat sind. So wie sich Deutschland damit abgefunden hat, dass das Elsass jetzt zu Frankreich und Schlesien jetzt zu Polen gehören. So wie sich die Griechen damit abgefunden haben, dass Smyrna und Konstantinopel keine griechischen Städte mehr sind. So wie sich Mexiko damit abgefunden hat, dass Kalifornien und Texas heute zu den USA gehören.
Die expansiven muslimischen Vorherrschaftsansprüche, letztlich Weltherrschaftsansprüche, machen ein politische Lösung hingegen sehr schwierig. Eine Zweistaatenlösung, also ein Rückzug Israels aus Gaza und dem Westjordanland, würde für die Israelis zwei Dinge bedeuten: Erstens würde auch das Westjordanland, so wie schon der Gazastreifen, „judenfrei“ werden. Denn unter dem Regime von rabiaten Antisemiten wäre ein Leben für Juden kaum möglich. Umgekehrt würden die arabischen Israelis, die 20 Prozent der Bevölkerung ausmachen und verschiedener Hinsicht besser leben als in diversen arabischen Staaten, in Israel bleiben. Zweitens müsste Israel damit rechnen, dass nach einem Rückzug noch größere Gebiete zu Ausgangspunkten für ständige Angriffe auf den jüdischen Staat würden.
Zerschlagung der Hamas und ihres Images
Diesmal hat Israel auf den Angriff der Hamas hart reagiert. Die Ausweitung des Krieges über den Gaza-Streifen hinaus ist den islamischen Extremisten bislang nicht gelungen. Entscheidend wird nun sein, ob es die IDF schaffen, die Hamas wirklich zu brechen oder ob sie letztendlich überlebt und demnächst ihr Spiel neu beginnen kann. Das ist die Kernfrage, und wer heute zu einer Einstellung der Kämpfe aufruft, fordert in Wahrheit dazu auf, dass die Hamas überlebt und an der Macht bleibt. Wenn die Hamas nicht zerstört wird, sondern ihre Strukturen einigermaßen intakt halten kann, wird das ein Sieg für sie sein, und ihr Image wird weiter wachsen. In der palästinensischen Öffentlichkeit zählt weniger, wie viel Tod und Zerstörung das Handeln der Hamas in der eigenen Bevölkerung verursacht hat, sondern ob sie es schafft, der Armee der Juden zu trotzen.
Deshalb wird Israel versuchen, wenn es nicht von den USA und anderen westlichen Staaten gestoppt wird, mehrere Schritte zu setzen, um eine solche Art von Sieg der Hamas zu verhindern. Der erste Schritt ist ein militärischer Sieg der IDF, der bereits näherrückt. Der zweite Schritt ist die Ausschaltung, also Tötung oder Gefangennahme, der militärischen und politischen Führer der Hamas, die sich im Gazastreifen aufhalten. Drittens werden, wie 1945 in Nazideutschland, all die Symbole der Herrschaft der Hamas vernichtet werden. Viertens wird Israel versuchen, die weitere Finanzierung der Hamas zu unterbinden; der Iran scheint da bereits am Rückzug, das Abstellen des Geldflusses von Katar und der Türkei wird schwieriger werden. Fünftens und vor allem wird Israel danach trachten, das Ergebnis so zu gestalten, dass die Herrschaft der Hamas im kollektiven Gedächtnis der Bevölkerung mit Niederlage und Verlust, etwa an Land, für die islamisch-arabische Sache verbunden bleibt.
Eine Zerschlagung der Hamas und ihres Images wäre für Israel aber nur der Anfang. Dann stellt sich die Frage, wie es mit dem Gazastreifen und dem Westjordanland weitergeht. Eine „Entnazifizierung“ und „Reeducation“ der palästinensischen Bevölkerung, wie sie in der israelischen Öffentlichkeit diskutiert werden, wäre ungleich schwieriger als im besiegten Nazideutschland. Erstens deshalb, weil es in der internationalen „Staatengemeinschaft“ viel weniger Konsens darüber gäbe und große Teile antiisraelisch sind. Zweitens, weil die Nazis bei Wahlen lediglich ein Drittel der Stimmen hatten, bis 1941 vermutlich noch etwas an Unterstützung zulegen konnten, aber wohl nie ein Ausmaß an Zustimmung hatten wie Hamas und Islamischer Dschihad in Gaza in den letzten Jahren. Und drittens, weil die Hamas eben in der Kontinuität einer jahrhundertelangen arabischen Kultur steht und – anders als die Nazis in Deutschland – keinen Bruch darstellt. Es kann kaum an einer modernen, humanistischen Vor-Hamas-Zivilisation angeknüpft werden.
Die Alternativen sind allesamt wenig rosig
Und die kulturelle Kluft zwischen den Israelis und der archaischen Kultur der meisten Palästinenser ist auch deutlich größer als zwischen Deutschen einerseits und der ebenfalls europäischen Kultur der Besatzungsmächte. Die arabischen Israelis sind ein Gegenbeispiel, sie wurden über viele Jahrzehnte Teil der israelischen Gesellschaft, haben ihre eigenen Parteien im Parlament, nehmen in der Gesellschaft teilweise hohe Positionen ein. Sie leben ökonomisch besser als die Araber in den Nachbarländern, haben mehr demokratische Rechte als unter den autoritären arabischen Staaten und bekennen sich in der großen Mehrheit zum israelischen Staat. Mit der Bevölkerung des Gazastreifens und des Westjordanlandes ist eine solche Integration aber – selbst bei einer Verbesserung ihres Lebensstandards – auf absehbare Zeit unrealistisch. Sie wurde jahrzehntelang antisemitisch indoktriniert und würde in einem gemeinsamen Staat eine wachsende Hälfte der Einwohner ausmachen. Die Stabilität des israelischen Staates würde untergraben.
Die Alternativen sind alle ebenfalls wenig rosig. Erstens könnte Israel die Palästinensergebiete erneut besetzen, Teile in Selbstverwaltung übergeben und die militärische Kontrolle behalten. Israel könnte damit die Terrorgefahr zwar minimieren, wäre aber wohl mit einer Art ständigen Intifada konfrontiert und würde damit keine stabile Befriedung schaffen.
Zweitens könnte eine Art Palästinenserstaat ausgerufen werden. Damit daraus keine noch größere Terrorbasis als der Gazastreifen seit 2005 würde, würde Israel das wohl nicht den Palästinensern allein überlassen, sondern irgendwelche Sicherheitsgarantien verlangen. Das könnten externe arabische oder andere „Friedenstruppen“ sein. Andere arabische Staaten werden davon allerdings wenig begeistert sein, weil es für sie unangenehm wäre, palästinensische Fanatiker selbst niederhalten zu müssen. Ägyptische oder andere arabische Truppen könnten auch vom islamischen Extremismus von Hamas-Parteigängern angesteckt werden, was für Ägypten Probleme schaffen könnte und was bei Israel Misstrauen bezüglich dieser „Friedenstruppen“ hervorrufen würde.
Druck der USA auf Israel könnte Hamas retten
Drittens könnte der israelische Plan zur Zerschlagung der Hamas und des Islamischen Dschihad eben auch scheitern. Das würde nicht an mangelnden Fähigkeiten der IDF liegen, sondern am Druck der USA zu Zurückhaltung. Bereits jetzt ist dieser Druck so groß, dass die IDF in zahlreichen Fällen das Leben der eigenen Soldaten riskiert, um palästinensische Zivilisten zu schonen, dass der Fluchtkorridor immer noch so unkontrolliert offen ist, dass sich zahlreiche Hamas-Kämpfer und auch -Führer absetzen konnten. Die USA können deshalb großen Druck ausüben, weil Israel in einigen waffentechnologischen Bereichen von Washington abhängig ist.
Falls die IDF nicht – zumindest vorübergehend – die Kontrolle über den ganzen Gazastreifen übernehmen, wird die Hamas überleben, ihr Image wachsen und sie letztlich ihr Regime wieder festigen können.
Hinter all diesen Zukunftsszenarien stehen jedenfalls große Fragezeichen. Eine tragfähige Lösung für die Region mit einem dauerhaften Frieden für Juden und Araber ist nicht absehbar.
Die Waffenruhe zwecks Austausches von verschleppten Israelis gegen inhaftierte arabische Terroristen ist bereits mindestens ambivalent: Israel bezahlt die Freilassung von eigenen Bürgern mit mehreren Nachteilen. Die Hamas wird mit diesem „Deal“ dazu ermutigt, immer weiter jüdische Kinder zu entführen. Das Stoppen des Vormarsches der IDF gibt den Terroristen die Möglichkeit, sich neu zu formieren, weshalb ihnen auch so wichtig war, dass als Teil der Abmachung während der Waffenruhe keine Drohnen fliegen dürfen. Und schließlich könnte eine immer längere und schließlich dauerhafte Aussetzung der Kämpfe dazu führen, dass die Hamas-Herrschaft im Gaza-Streifen überlebt, was einer Niederlage Israels gleichkäme.
Teil 1 finden Sie hier.
Teil 2 finden Sie hier.
Teil 3 finden Sie hier.
Mića Stejić, Jahrgang 1973, ist serbischer Herkunft und arbeitet im Gesundheitswesen. Er war jahrzehntelang in marxistischen Zusammenhängen und zuletzt in der Bewegung gegen das Corona-Regime aktiv.
Eric Angerer, Jahrgang 1974, ist Historiker, Sportlehrer und freier Journalist. Sein politisches Engagement bezog sich lange Zeit vor allem auf die Unterstützung der Selbstorganisation von Beschäftigten in Großbetrieben.
Für ein endgültiges Ende von Gewalt und Terror in + aus Gaza gibt es nur genau 1 praktikable Lösung:
Resettlement aller Araber aus Gaza, in die anderen arabischen Staaten, zwecks Vorsorge vor weiterer Terrorkonzentration in Gruppen von maximal 1000 Personen pro Zielort / neuer Heimat.
Erst damit wäre es dann mit Gaza als Terrornest endgültig vorbei.
Angeblich leben 2 Mio. Araber im Gazastreifen: es gibt gut 337 Mio. Araber in ca. 19 Staaten, also mehr als genug für eine friedenserhaltende Durchmischung.
Dafür gilt es „nur“ noch den voraussichtlich entschiedenen Widerstand zweier Friedensgegner zu überwinden:
1. der arabischen Regierungen
2. der UNO.
Wer hier im Forum will noch endgültig Frieden in Nahost?
Dialektik der Verfluchung. „Ich will segnen, die dich segnen, und verfluchen, die dich verfluchen; und in dir sollen gesegnet werden alle“
Dank! Ich empfehle der israelischen Regierung nach der Beseitigung der Islamterroristen eine drakonische Besetzung mit Annexion und Umerziehungsprogramm. Mit dem Zweck, die Islamaraber nach Jordanien zu vertreiben. Die Araber, die Israelis sein wollen, sind willkommen. Es wird alles nichts helfen. Israel ist das Land von der Mitte des Jordan bis zum Mittelmeer. So, wie es der Teilungsplan vorsah. Das Vorgehen wird erhebliche Kraft kosten und es wird wichtig sein, Israel militaerisch bei der Besetzung und Annexion beizustehen. Gegen die globale antijuedische/linke Front. Es wird wohl 20 Jahre dauern. Vielleicht laesst sich eine internationale Armee formieren. 100.000 Soldaten duerften fuer Gaza und das Westjordanland reichen. Deutschland wird nach Abloesung der Linksverstrahlten sicher gerne 10.000 Soldaten beisteuern.
Israel möchte also 1300 Millionen Moslems zeigen, wo ihr Platz auf diesem Planeten ist. Und das mit Gewalt. Ob das klappen wird? Ist das reel zu erreichen?
hi, da die Christen Afrikas sich ärgern, weil der Papst die Segnung homosexueller Paare, wenn auch spitzfindig verklausuliert, erlaubt, wären schwarze Missionare den Bewohnern Gazas wohl nicht unwillkommen. Halleluja!
Douglas Murray: „I’m not going to allow these canards, smears, lies, and defamation to just go on. I don’t like lies being told, and Israel has been on the receiving end of some of the biggest, longest, deepest, and most wounding lies of our era,“ Murray said. „So I believe in the simple cause of ‚moral hygiene‘ that it’s necessary to try and clean some of that up.“ ---- Asked about pressure from the United States, Murray said: „You should be courteous to your allies but not subservient to them,“ earning him a hearty round of applause. „The future of this state, of the Jewish people, must be in the hands of the Jewish people,“ he continued. „It cannot be in the hands of anyone else. It cannot be in the hands of people who say the day after the massacre of Oct. 7 that this is why we need to double down on the two-state solution. It just can’t be in the hands of people going at that kind of slow speed.“ ---- Murray concurred that it is a „very bleak necessity“ for Israel to stay in Gaza. For how long? „Call me a pessimist,“ Kemp said, „but I would say forever.“ ---- When asked by the moderator about „the day after,“ Kemp said: „The IDF has no option whatsoever, apart from to stay in control of Gaza from now on. It doesn’t matter what anyone else thinks; it doesn’t matter what President Biden might want to happen.---- Die nackte Wahrheit, auch wenn die Lüge in der Mehrheit ist. Aus: “Douglas Murray, Col. Richard Kemp explain uphill battle for Israel„, jpost, must-read.
„Hinter all diesen Zukunftsszenarien stehen jedenfalls große Fragezeichen. Eine tragfähige Lösung für die Region mit einem dauerhaften Frieden für Juden und Araber ist nicht absehbar“ . Unverständlich , nach dieser Infrastrukturrückbaumaßnahme müßten Israel doch eigentlich die Herzen der Befreiten zufliegen . Da muß dem undankbaren Araber wohl noch „Entnazifizierung“ und „Reeducation“ nachgereicht werden …