Die Lebens- und Wertewelt großstädtischer Elite-Milieus prägt heute über weite Strecken den Meinungsmainstream. So gelten etwa Vegetariertum und Elektromobilität als nahezu unumstrittene Zukunftstrends, obwohl beides im bodenständigen Kleinverdienerhaushalt weder finanzierbar noch praktikabel ist. Auch die Anti-Atomkraft-Bewegung wird getragen von Multiplikatoren, denen die soziale Dimension dieses volkswirtschaftlichen Radikalschwenks entweder egal ist oder verkraftbar erscheint. 40 Euro Erhöhung der Stromrechnung pro Jahr – was ist das schon, hieß es unisono im Kreise der „Nein-Danke“-Sager, obwohl man seit der LKW-Maut eigentlich besser wissen kann, dass die Verteuerung ökonomischer „Grundnahrungsmittel“ (Transport, Energie etc.) sich in voller Breite bei Dienstleistungen und Produkten preistreibend niederschlägt. http://ralfschuler.wordpress.com/2011/09/12/eliten-dammerung-galopp-der-neuen-herrenreiter/