Katharina Szabo / 07.01.2015 / 18:07 / 10 / Seite ausdrucken

Gabriel: jetzt müssen wir die Muslime in Schutz nehmen!

Gerade hat uns Sigmar Gabriel wissen lassen, was zu tun ist, um Anschläge gegen die Meinungsfreiheit, wie eben in Paris geschehen, zu verhindern: Wir müssenen Kampf gegen die Nazis verstärken. Mehr Anti-Pegida-Demonstrationen. Denn diese hätten schließlich gezeigt, dass sich unsere Zivilgesellschaft gegen Unfreiheit wehrt.

Halten wir fest: Die Aushöhlung des Demonstrationsrechtes, indem Bundestagsabgeordnete gemeinsam mit islamistischen und antisemitischen Organisationen wie Milli Görüs, dazu Linksradikalen und oppurtunistischen Mitläufern Menschen verleumden, die von ihrem Recht auf Versammlungsfreiheit Gebrauch machen, schützt uns vor Unfreiheit. Und das strikte Verbot der Islamkritik natürlich auch. Vor islamistischen Anschlägen sowieso. Denn wenn wir alles verbieten, was Islamisten ein Dorn im Auge sein könnte, dann gibt es auch keine Anschläge. Sondern nur noch die totale Freiheit.

Wenn noch irgendwer Zweifel daran hatte, dass unsere Eliten uns permanent eintrichtern, dass zwei und zwei fünf ist, hier ist der Beweis. 
https://www.youtube.com/watch?v=jBI6bOm3yZI

Sie lesen gern Achgut.com?
Zeigen Sie Ihre Wertschätzung!

via Direktüberweisung
Leserpost (10)
Valerie Bolzano / 08.01.2015

@Romana Blechschmidt: Mir gefällt Ihr Kommentar so gut, daß ich ihn auf Facebook gepostet habe, natürlich ohne Angabe Ihres Namens. Ich hoffe, Sie haben nichts dagegen. Aber Ihre Worte sprechen mir aus dem Herzen, genau das denke ich auch und hätte es nicht besser schreiben können. LG Valerie Bolzano

Thomas Wust / 08.01.2015

Die stereotype Verleumdung führender Politiker, dass diese Attentate nichts mit dem Islam zu tun hätten, wie z.B. von Bundesinnenminister Thomas de Maizière, sind unerträglich. Da könnte er doch gleich sagen, der Holocaust hätte nichts mit dem Nationalsozialismus zu tun. Wir brauchen keine Bestürzung, Erschütterungsbeteuerungen, scharfe Verurteilungen und sonstiges, sondern eine urteils- und handlungsfähige Politik, die den Schuss im wahrsten Sinne des Wortes gehört hat. Dazu bedarf es einer rigorosen Aufklärung darüber, was diese Ideologie des Islams unter dem Deckmantel einer Religion ist, nämlich eine Ideologie mit machtpolitischem Anspruch, die Menschen in zwei Klassen einteilt: in Gläubige, und Menschen mit keinen Rechten, die sich entweder bekehren müssen, oder sich zu unterwerfen haben. Dieses Menschenbild passt nicht zu unseren Werten, und kann auch nicht passend gemacht werden. Klare Grenzen setzen ist hier wichtiger als einen Dialog zu suchen, der nichts bringt.

Herbert Sobierei / 08.01.2015

Es ist äußerst verwunderlich, um dass moderat auszudrücken, was der Herr Vice da von sich geblabbert hat. Er und seine Partei (meine Ex - Genossen) leiden unter erheblichen Realitätsverlust. Eine ordentliche Opposition müsste eigentlich auf ein ärztliches Gutachten dringen, da es fraglich erscheint, dass dieser Mann sein Amt überhaupt noch ausüben kann.

Katrin Kemmler / 08.01.2015

Die ermordeten haben drei mal mehr alles fremden- und islamfeindliche auf die Feder genommen, als extremistische Islamisten. Sie waren meilenweit von Dresden entfernt. Wer an sie gedenken will, macht, was Gabriel vorgeschlagen hat. Es gibt genügend Aussagen dazu von diesen feinsinnigen Künstlern. Gabriel respektiert sie, Ihr verhöhnt sie. Grüße aus Frankreich.

Romana Blechschmidt / 08.01.2015

Vielleicht sollten islamische Funktionäre sowie die ihnen willfährigen Politiker und Journalisten endlich die Begriffe Islamhass bzw. Islamfeindlichkeit aus ihrem Vokabular streichen und durch den rationalen Begriff Islamkritik ersetzen. Leute, Melodramatik gehört auf die Opernbühne, nicht in den offenen Diskurs innerhalb aufgeklärter Gesellschaften. Wenn der Islam in freiheitlichen Ländern zur alltäglichen Normalität gehören soll und will, dann darf er nicht ständig Welpen- oder Mimosenschutz beanspruchen, sondern muss sowohl sachliche Kritik als auch Satire mit Gelassenheit ertragen, wie andere Religionen auch. Mir stoßen diese “Wir dürfen die Muslime jetzt nicht unter Generalverdacht stellen”-Litaneien äußerst sauer auf. Kann man nicht wenigstens in den ersten Tagen nach dem entsetzlichen Anschlag ausschließlich der wirklichen Opfer gedenken (und zur Abwechslung mal den sich so gern in der angeblichen Opferrolle suhlenden organisierten Islam links liegen lassen) und uneingeschränkte Bekenntnisse zur Meinungs-, Presse- und Kunstfreiheit veröffentlichen? Ich kann mich nicht erinnern, dass in sämtlichen Statements nach Bekanntwerden des Missbrauchsskandals der RKK reflexhaft gejammert wurde “Aber wir dürfen die vielen anständigen Katholiken nicht unter Generalverdacht stellen, die meisten Katholiken sind keine Kinderschänder”. Im Gegenteil, laut Urteil eines Berliner Amtsgerichtes darf die RKK als Kinderfi***er-Sekte bezeichnet werden. In logischer Konsequenz dürfte man dann auch niemanden verurteilen, der den Islam als “Mördersekte” bezeichnet. Nun verwenden vernünftige, zivilisierte Menschen weder die eine noch die andere Bezeichnung. Man stelle sich aber vor, was in D los wäre, hätte ein Gericht ein entsprechendes Urteil gefällt. Es ist aber diese feige Doppelmoral, die vielen Menschen zunehmend auf die Nerven geht und mitverantwortlich für solche Phänomene wie Pegida ist.

Weitere anzeigen Leserbrief schreiben:

Leserbrief schreiben

Leserbriefe können nur am Erscheinungstag des Artikel eingereicht werden. Die Zahl der veröffentlichten Leserzuschriften ist auf 50 pro Artikel begrenzt. An Wochenenden kann es zu Verzögerungen beim Erscheinen von Leserbriefen kommen. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Verwandte Themen
Katharina Szabo / 21.05.2018 / 17:00 / 6

Männer und Jungs zuerst

Wandert man in ein anderes Land aus, in der Absicht, sein Leben fortan dort zu verbringen, ist es vernünftig, sich mit den Gepflogenheiten der neuen…/ mehr

Katharina Szabo / 06.04.2018 / 14:00 / 10

Vermahnt ihn, meidet ihn im Ehebett und schlagt ihn!

In der Frage, ob die im fundamentalen Islam vorgeschriebene Verhüllung der Frau unter Burka, Niqab oder Kopftuch nun gut oder schlecht sei, ist Deutschland gespalten.…/ mehr

Katharina Szabo / 15.01.2018 / 06:29 / 13

GroKo importiert Sozialhilfe-Großstadt – jedes Jahr

Einer der „großen Brocken“, der nun in den Sondierungsgesprächen der alten wie neuen Regierung aus dem Weg geräumt wurde, war die Frage der Migration nach…/ mehr

Katharina Szabo / 23.12.2017 / 06:25 / 21

Dr. Brüderle oder: Wie ich lernte, die Burka zu lieben

Von Katharina Szabo Beschäftigt man sich mit der Geschichte der Frauenrechte des späten 20. und beginnenden 21. Jahrhunderts in Deutschland, so kommt man nicht um ein…/ mehr

Katharina Szabo / 10.10.2017 / 16:06 / 11

Schrödingers Katze ist schlauer als Frau Peter

Der österreichische Physiker Erwin Schrödinger formulierte im Jahr 1935 ein Gedankenexperiment, um zu veranschaulichen, dass die Regeln der Quantenmechanik zu paradoxen Ergebnissen führen, würde man…/ mehr

Katharina Szabo / 21.08.2017 / 13:07 / 15

In drei Schritten zur Gleichgültigkeit

Das Drama eines islamistischen Terroranschlags in Europa hat immer drei Akte. Im ersten Akt fahren Muslime - in der Regel Einwanderer aus islamischen Ländern oder, wie im…/ mehr

Katharina Szabo / 26.05.2017 / 16:45 / 20

Von Muslimen lernen heisst, Toleranz lernen!

Eine Chance für Deutschland, für  Christen und alle anderen, so sieht es Bundesfinanzminister Schäuble, liege in der zunehmenden Einwanderung von Muslimen. Während eine Einwanderung von Hindus,…/ mehr

Katharina Szabo / 27.04.2017 / 13:04 / 15

Kopftuch für alle Frauen, Zweitfrau für alle Männer

Wenn man sagt, man müsse jemanden bitten, etwas zu tun oder zu unterlassen, dann ist das im Regelfall eine Drohung. „Ich muss Sie bitten, sofort…/ mehr

Meine Favoriten.

Wenn Ihnen ein Artikel gefällt, können Sie ihn als Favoriten speichern.
Ihre persönliche Auswahl finden Sie Hier
Favoriten

Unsere Liste der Guten

Ob als Klimaleugner, Klugscheißer oder Betonköpfe tituliert, die Autoren der Achse des Guten lassen sich nicht darin beirren, mit unabhängigem Denken dem Mainstream der Angepassten etwas entgegenzusetzen. Wer macht mit? Hier
Autoren

Unerhört!

Warum senken so viele Menschen die Stimme, wenn sie ihre Meinung sagen? Wo darf in unserer bunten Republik noch bunt gedacht werden? Hier
Achgut.com