Diese Überschrift in der Hamburger Morgenpost verhieß jüngst eine empörende Nachricht: „Unglaubliches Urteil: Rassismus-Skandal in Hamburg: Gericht bestraft betroffenen Verein!“ Und ja, skandalös ist das Urteil in der Tat, wenn auch die Geschichte eine etwas andere ist, als es vielleicht die meisten Leser nach dieser Schlagzeile erwartet haben mögen. Doch worum ging es?
„Nachdem sie mehrfach Affenlaute gegnerischer Fans bei Ballkontakten ihrer dunkelhäutigen Spieler vernommen hatten, waren die Kreisliga-Kicker des Harburger Turnerbundes (HTB) beim Spiel am 1. Dezember 2019 gegen Vereinigung Tunesien geschlossen vom Platz gegangen. Das Sportgericht des Hamburger Fußball-Verbandes (HFV) hat nach dem erfolgten Spielabbruch ein unglaubliches Urteil gefällt.“
Also zu erwarten wäre ja eigentlich größtes Verständnis für den Verein, der vom Platz ging, gelten doch heutzutage auch im Bereich der etwas raueren Kommunikation in Fan-Kurven Affenlaute als inakzeptabel. Doch in diesem Fall gab es eine kultursensible Besonderheit, was schon der Name des Vereins, dessen Fans Affenlaute machten, erahnen lässt: „Vereinigung Tunesien“. Selbstverständlich haben die Kollegen der Morgenpost an keiner Stelle geschrieben, bei den Affenlaut-Verursachern würde es sich um Tunesier oder Araber handeln. Dennoch ließ der kurze, wenn auch etwas verspätete Gerichtsbericht letztlich keine Frage offen:
„Am 18. Dezember wurde der Fall nun vor dem HFV-Sportgericht verhandelt. Das Urteil überrascht dann doch sehr: Das Spiel wurde mit 0:3 für Vereinigung Tunesien gewertet, der HTB bekam zudem eine Geldstrafe aufgebrummt. Begründung: Nur der Schiedsrichter kann ein Spiel abbrechen. Dem sei die Mannschaft mit dem Verlassen des Platzes zuvor gekommen.
Und die rassistischen Rufe der Gäste-Fans? Auch die waren natürlich Teil der Verhandlung. Vertreter beider Vereine sowie der Schiedsrichter, der die Vorfälle bestätigte, wurden angehört. Laut HTB-Angaben soll der Sprecher der Vereinigung Tunesien vor Gericht angegeben haben, dass man einem anderen Kulturkreis angehöre und seine Freude über den Spielverlauf eben anders äußere. In Form von Affenlauten bei Ballkontakten von dunkelhäutigen Spielern? Nun ja...
Trotz dieser wenig glaubwürdigen Erklärung konnte sich das HFV-Gericht nicht zu einer Bestrafung für das Gäste-Team durchringen.“
Also ist arabischer Rassismus wegen der anderen Kultur hinzunehmen und nur der eingeborene zu bekämpfen? Das klingt in der Tat nach Skandal, ganz so, wie die Kollegen der Hamburger Morgenpost titelten. Leider sind solche Haltungen aber nicht verwunderlich. Wenn von vielen Politikern und Medienwerktätigen bei Antisemitismus, Frauenverachtung oder dem Schwulenhass vieler zugewanderter Männer aus bestimmten Kulturkreisen gern relativiert und verharmlost wird – warum sollte das beim Rassismus anders sein?
Beitragsbild: FAL via Wikimedia

Als Bayern (mit Olli Kahn im Tor), noch gegen HSV spielte, gab es immer Affenlaute aus der Westkurve im Volksparkstadion gegen Kahn. Da hat sich keiner beschwert, Kahn erst recht nicht. Heute ist der HSV weg vom Fenster- vermutlich für alle Zeiten- und Olli ist der Boss bei Bayern. So läuft das nun mal im Leben. Als Hamburger würde ich heute eine HSV Karte nicht mal geschenkt nehmen. Solche großmäuligen Loser braucht kein Mensch.
Einer der weltbesten Torhüter, unser Olli Kahn, wurde in seiner aktiven Zeit sogar schon mit Bananen beworfen und mit Affenlauten gereizt. Das war auch nicht gerade höflich...
Natürlich wird Rassismus dann toleriert, wenn er von nichtdeutschen Gruppen ausgeht, insbesondere auch >Rassismus gegen deutsche "-Kartoffeln", Schweinefleischfresser usw. Im Fußball fallen in den unteren Ligen besonders Vereine wie "türkspor" und andere, die schon dem Namen nach Mihigru haben durch Randale und Gewaltbereitschaft auf, das ist belegt
Daniel Pipes schrieb 2017 hier : »[..]wie der französische Romanautor und Essayist Pascal Bruckner 2006 in seinem Buch La tyrannie de la pénitence erklärte, empfinden viele Europäer persönliche Schuld wegen des Trios Imperialismus, Faschismus und Rassismus, auch wenn sie selbst keinen Anteil an diesen Übeln hatten. Für manche ist schon weiße Hautfarbe ein Zeichen der Schuld. Entsprechend fühlen sie sich gezwungen, Nicht-Westlern UNBEGRENZTE TOLERANZ entgegenzubringen. Die Tatsache, dass auch nicht-westliche Völker Sünden begangen haben, zählt für sie nicht – worin eine gewisse Arroganz, ja sogar Rassismus verborgen liegt: NUR WEISSE SÜNDEN ZÄHLEN« Die beschriebenen Vorgänge dienen als anschauliches Beispiel hierfür und Franz Werfel konnte wohl tatsächlich in die Zukunft blicken: »Zwischen Weltkrieg II und Weltkrieg III drängten sich die Deutschen an die Spitze der Humanität und Allgüte. Und sie nahmen das, was sie unter Humanität und Güte verstanden, äußerst ernst. [..] die Deutschen die Erfinder der Ethik der selbstlosen Zudringlichkeit«
Herr Schäfer, wir hätten das früher auch anders geregelt. Aber da gab es noch nicht flächendeckend Messer.
Richtig ist, dass der Spielleiter entscheidet, wann ein Fussballspiel beendet ist und nicht eine beteiligte Mannschaft. Es ging in der Verhandlung lediglich um die Missachtung der Regeln. Affenlaute oder Hintern blank ziehen bei den Zuschauern und deren Ahndung steht nicht im Regelwerk. Hier entscheidet nach eigenem Empfinden der Schiedsrichter für oder gegen Spielabbruch. Grundsätzlich sind die sogenannten Fußballfans aller Hautfarben mit solch sozialem Verhalten auf den Zuschauerplätzen Unterbelichtete.
Ganz recht Herr Menzen. Und noch eine weitere Nettigkeit obendrauf: Kastriert haben sie die in Arabien verbliebene Ware auch noch. Keine Nachfahren, kein Geplärre und Geklage (wie z.B. in den USA).