Henryk M. Broder / 30.11.2016 / 22:10 / 5 / Seite ausdrucken

Wir bekommen die Krätze geschenkt

Die Milben sind da: Die Ursachen für das gehäufte Wiederauftreten der Hautkrankheit sind nicht ohne weiteres auszumachen. Gibt es möglicherweise einen Zusammenhang zwischen dem Anstieg von Krätzefällen und der Flüchtlingswelle im vergangenen Jahr? Es ist kein Geheimnis, dass Immigranten während ihrer Flucht und danach teilweise monatelang unter beengten Bedingungen gelebt haben. Bedingungen, unter denen sich Krätze gerne ausbreitet. Die Dermatologie-Experten des Infoportals für Hautkrankheiten, derma.plus, sehen einen solchen Zusammenhang. Denn nicht nur in Deutschland hätten vor allem die Massenmigration und die damit verbundene Unterbringung von Flüchtlingen in nicht selten beengten und mangelhaften hygienischen Verhältnissen zu einem dramatischen Anstieg der Krätze-Erkrankungen geführt, heißt es auf deren Portal zum Thema Krätze.



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Leserpost (5)
Jürgen Szczepanski / 01.12.2016

Furchtbar. Und vorhin vernahm ich im Radio, dass in einem Heim bei Bingen drei Fälle der Beulenpest aufgetreten sind. Der ganze Ort kommt in Quarantäne.

Silvia Zemke / 01.12.2016

Augstein rückt solche Hinweise wieder prompt in die Nazi-Ecke, was ja immer noch gut klappt, um die Bevölkerung zu spalten und sich als Gutmensch zu gerieren.

Andreas Tölke / 01.12.2016

Tolle Überschrift. So post-faktisch. Unter den Migranten ist die Skabiesquote zwar etwas höher als bei den Bundesbürgern, doch dafür sind sie im Durchschnitt jünger und immunstärker, sodass die üblichen Kontakte in den Flüchtlingsheimen in der Regel nicht ausreichen, um eine Infektionswelle loszutreten.

Reinhard Lulley / 01.12.2016

Auch offene Tuberkulose ist wieder öfters an zu treffen. Speziell bei den hier nicht geborenen, um mich der Sprache der Kanzlerin zu bedienen, wird dies beobachtet

Reinhard Lulley / 01.12.2016

Auch offene TB ist wieder häufiger an zu treffen.

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