Felix Perrefort / 15.03.2019 / 09:00 / 0 / Seite ausdrucken

Solche Freunde braucht kein Brite

„Wollen denn die Briten unbedingt am eigenen Leib erfahren, wie es sich anfühlt, wenn ein Land an die Wand fährt“, eröffnet der phoenix-Journalist Alexander Kähler eine Gesprächsrunde über den „Brexit-Showdown“. Und bringt damit die Häme und Arroganz zum Ausdruck, die meinungsmachende Deutsche sich anmaßen, wenn andere Europäer selbstbewusst auf ihre eigenen Interessen pochend aus „ihrer“ ach so demokratischen und ach so fortschrittlichen EU austreten wollen.

„Wer solche Freunde wie die Briten hat, der braucht keine Gegner mehr“, legt derselbe wenige Minuten später süffisant nach. Und als den Briten freundlich gesonnener Europäer wäre ihnen nur viel Glück und gute Nerven dabei zu wünschen, sich von selbsternannten „Freunden“ wie dem Herrn Kähler ein für alle mal loszusagen.

Diese wiederum darf man daran erinnern – insbesondere wenn sie sich als öffentlich-rechtliche Erzieher und Belehrer mit demokratischem Auftrag verstehen –, dass es nicht die Briten waren, denen man zuletzt das parlamentarische Streiten hat militärisch aufzwingen müssen. In diesem Sinne: Cheers to the mother of parliaments!



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