Wolfgang Röhl / 23.08.2016 / 06:57 / 0 / Seite ausdrucken

Pipikakadaddeldu. Wie Medienkritik in Deutschland funktioniert

Eine Untersuchung der Hamburg Media School über die mediale Aufbereitung der „Flüchtlingsproblematik“ ergab jüngst, dass 82 Prozent der Beiträge zu diesem Thema über einen langen Zeitraum „positiv konnotiert“ gewesen seien. Reichweitenstarke Medien hätten sich das Motto der Bundeskanzlerin „Wir schaffen das“ zu eigen gemacht. Auf „Spiegel online“ schaffte es diese krachende Medienklatsche leider nicht. Stattdessen war dort ein Stück über Berliner Werbefuzzis zu lesen, welche sich irgendwie ins „ZDF-Morgenmagazin“ gemogelt und dortselbst womöglich ein bisschen Schleichwerbung betrieben hatten . Der Autor des Spon-Beitrags ist zufällig auch Mitbetreiber eines nach seiner Selbsteinschätzung medienkritischen Portals, welches das Werber-Skandälchen ausgebuddelt hatte. Ja, so läuft sie allweil, unsere beinharte deutsche Medienkritik. 



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