Für die Wirksamkeit von Lockdowns zur Eindämmung von Epidemien, die Reduktion von Infektionszahlen und/oder Todesfällen, hat es nie eine Evidenz gegeben. Inzwischen liegen über 20 Studien zur weltweiten Irrelevanz von Lockdowns in Hinblick aufs Infektionsgeschehen vor, welche die pcr-gestützten offiziellen Zahlen dabei nicht in Frage stellen. Zur jüngsten gehört eine Studie der Stanford-University, die am 5. Januar von der Zeitschrift „European Journal of Clinical Investigation“ zur Publikation akzeptiert wurde und an der u.a. John Ioannidis mitgewirkt hat. Sie kommt zum Schluss, dass Stay at home-Pflicht und Geschäftsschließungen keinen signifikanten Effekt auf den Anstieg der Infektionszahlen haben. Selbst wenn Lockdown-Befürworter ihrerseits auf Studien Bezug nehmen können, die minimale Effekte nachweisen oder nennenswerte behaupten, so bliebe der Nutzen von Lockdowns wissenschaftlich umstritten. Dagegen unumstritten sind die negativen Folgen für die Volkswirtschaft, die ökonomischen Einzelexistenzen und die öffentliche nicht nur psychische Gesundheit. Damit sind die Lockdowns unverhältnismäßig, ergo verfassungswidrig. Zum Abstract der Ioannidis-Studie:
