Der Verein selbst reagierte am Mittwoch entsetzt auf die Vorwürfe und das Verbot. Es handele sich um einen „Skandal, ein Beschneiden der Meinungsfreiheit“, sagte der Vorsitzende Eckhard Lenner. Die Stadt habe nicht mit ihm gesprochen. „Man hat das einfach verfügt.“ Im Gespräch mit unserer Zeitung nannte er Israel einen „Kolonialstaat im 21. Jahrhundert“ und sagte, die „Israel-Lobby“ habe dafür gesorgt, dass der Vortrag nicht stattfinden könne.
