Wolfgang Röhl / 31.03.2024 / 11:00 / 0 / Seite ausdrucken

„Kafka“: Albtraumquoten fürs Redakteursfernsehen

Der österreichische Regisseur David Schalko über die Produktion seiner ARD-Miniserie „Kafka“: „Trotz zehn Redaktionen hat das gut funktioniert, weil alle im gleichen Geiste gearbeitet haben und alle daran interessiert waren, dass es Kafka gerecht wird. Das ist öffentlich-rechtliches Fernsehen im besten Sinne. Wenn wir zum Beispiel Amerikanern – auch amerikanischen Intellektuellen – unsere Serie zeigen, dann sagen sie, es wäre völlig unmöglich, dafür einen amerikanischen Auftraggeber zu finden.“ Möglichweise mit Grund. Der zur besten Sendezeit ausgestrahlte Sechsteiler, von Kritikern vorab fast unisono zum TV-Großereignis hochgejazzt, wurde vom Publikum weitestgehend verschmäht. Der Marktanteil lag maximal bei desaströsen 5,6 Prozent.



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