In der taz macht sich eine Fachkraft für Rassismus, Migration und Gedöns für einen bundesweiten Journo-Streik stark: „Drei Tage ohne Printzeitung, ´Tagesschau´, Podcasts am frühen Morgen, ohne Radio, digitale Artikel, journalistische Instagram-Kacheln – viele Menschen besorgen sich ihre Informationen dann aus englischsprachigen, österreichischen oder Schweizer Medien. Die Eröffnung eines neuen Theaters in der Stadt oder ein heranziehendes monströses Gewitter in Norddeutschland bleiben aber im Verborgenen – wie das Fußballspiel ausgeht übrigens auch. Journalist:innen wissen das zwar alles. Aber sie beißen ihre Zähne zusammen und behalten alle Informationen ein paar Tage lang für sich.“ Gern auch noch erheblich länger, ginge es nach Jahr für Jahr breiter werdenden Teilen der Bevölkerung.
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