Archi W. Bechlenberg / 11.07.2018 / 09:00 / 0 / Seite ausdrucken

Joe will auch mal Opfer sein

Auch mal "Opfer" sein möchte Siemens Chef Joe Kaeser. Drum hat er sich nun darüber beklagt, dass andere Industriekapitäne nicht mitziehen bei seinem AfD-Bashing. Das hatte er vor kurzem per Twitter betrieben, indem er Alice Weidel wegen ihrer Haltung zur fortschreitenden Islamisierung im Bund Deutscher Mädel BDM verortete. "Keine Rückendeckung. Keine Unterstützung" habe er seitens der von ihm persönlich aufgescheuchten Dax-Kollegen erfahren und vermutet, sie würden sich das aus schnöden kommerziellen Motiven nicht trauen. Auf den Gedanken, dass andere Manager die Welt nicht so schlicht interpretieren wie er, ist Herr Kaeser noch nicht gekommen. Das Handelsblatt charakterisierte ihn kürzlich so: "Kein deutscher Manager ist Regierungen und besonders der Kanzlerin näher als Joe Kaeser. So wurde der Siemens-Chef zum Prototyp des „politischen CEO“. Das hilft beim Ergattern von Staatsaufträgen – und im Meinungskampf." 

Kleine Frage zum Schluss: Wie viele eingewanderte Fachkräfte hat Siemens eigentlich in den letzten drei Jahren eingestellt



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