Dirk Maxeiner / 28.10.2016 / 16:00 / 3 / Seite ausdrucken

Flüchtlingsfeindliche Vorfälle bei Amadeu-Antonio: 80 bis 100 Prozent Fehlerquote

Die Amadeu-Antonio-Stiftung wurde hier ja vielfach thematisiert. Man sollte deshalb meinen, dass von dieser Institution angeprangerte rechtsradikale Umtriebe halbwegs seriös belegt sind. Man rechnet aber offenbar nicht damit, dass jemand die Fakten checkt. Dumm, wenn es trotzdem mal einer tut. Ansgar Mönter von der Neuen Westfälischen hat seinem journalistischen Auftrag folgend, einmal nachgeprüft, was hinter den für die Stadt Bielefeld aufgelisteten Fällen steckt. Sein Ergebnis: "Unter anderem pflegt sie (die Antonio Amadeu-Stiftung) eine Karte unter www.mut-gegen-rechte-gewalt.de, die "flüchtlingsfeindliche Vorfälle" von politisch rechts eingestellten Tätern dokumentiert. Diese Statistik hält jedoch der Überprüfung für Bielefeld nicht stand. Ein Faktencheck der aufgezählten Fälle in der Stadt ergibt: Die Fehlerquote liegt bei 80, eventuell gar bei 100 Prozent." Dank auch an ScieneFiles, dass sich hier ausführlicher mit dem Fall beschäftigt. Vielleicht kommen jetzt auch andere Lokalredaktionen auf die Idee, die entsprechenden Angaben für ihre Region konkret zu überprüfen. Noch besser wäre natürlich, wenn die Amadeu-Antonio-Stiftung das selbst tun würde.



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Karla Kuhn / 28.10.2016

Herr Maxeiner, was erwarten Sie denn. Diese Stiftung wird von Anette Kahane, eine ehemalige Stasi IM mit dem Namen Victoria geleitet. IM´s waren Spitzel bei der Stasi, die andere auf übelste Weise denunziert haben, wobei sie sich oft der Lüge bedient haben. Sie hatten aber nicht mal den Mut, dieses offen und ehrlich zu tun.  Als ich 1995 meine Stasi Akte gelesen habe, konnte ich nicht glauben, mit welchen plumpen Lügen ich denunziert wurde. Das wurde nicht mal nachgeprüft, das wurde so übernommen. Nachrichten in sämtlichen “Sogenannten Qualitäts Medien” sind für mich passe. Ich vergälle mir die Zeit nicht damit.` Abgesehen davon, die meisten Menschen glauben solchen Statistiken sowieso nicht, sie interessieren sich gar nicht dafür. Es ist wieder mal verbranntes Steuergeld.

Andreas Rochow / 28.10.2016

Wer hätte das gedacht? Der Fingerzeig auf rechtsradikale Gewalt gehört zur Geschäftsidee von Genossin Kahane. Und wenn es damit hapert, wird der Realität etwas aufgeholfen. Oder ist Lügen für den guten Zweck etwa verboten? Wer hat gegen den Aufstand gegen rechts ernsthafte Argumente? So und nicht anders wird die Chefin der Amadeu-Antonio-Stiftng gedacht haben. Und sie fährt (noch) gut damit. Auch Steuerunregelmäßigkeiten bei der AA-Stiftung interessieren niemanden. Was wiegen sie im Vergleich mit der phantasierten"rechten Gefahr”, gegen die das Familienministerium 2017 schlappe 100 Millionen (in Worten: hundert Millionen) Euro investiert? Geld für Lügen! Wer hier den harten aber fairen Faktencheck fordert, steht automatisch auf der Liste der rechts-Verdächtigen.

Roland Jungnitsch / 28.10.2016

Glauben Sie mir, fast alle angeblichen, rechtsradikalen Übergriffe sind von der Amadeu-Antonio-Stiftung an den Haaren herbeigezogen worden! Zumindest für den Bereich Nordrhein-Westfalen kann ich das mit Sicherheit sagen. Ich habe mir diese ominöse Karte der angeblichen Übergriffe einmal näher angeschaut und einige Fälle exemplarisch recherchiert. Vor allem die Anmerkung dort “wurde von der Polizei nicht als rechtsradikaler Übergriff erkannt” , und das bei der NAZI-Hysterie hier in diesem Bundesland, machte mich mehr als stutzig. Fast alle registrierten Übergriffe beruhen auf Lug und Trug oder stellen sich bei näherer Betrachtung völlig anders dar. Viele der Fälle beruhen auf bloßen Angaben der angeblich Geschädigten, z.B. wenn ein orientalischer Drogenhändler seinem ebenfalls orientalischen Zwischenhändler Geld schuldet und verprügelt wurde, kann er das so schlecht der Polizei erzählen und muß sich eine vorteilhafte Alternativgeschichte ausdenken. Dafür sind rechtsradikale Angriffe sehr dankbar, soll die Polizei doch mal öffentlich sagen, daß diese Horrorgeschichte völliger Mumpitz ist, schwupps stehen die Grünen von der immer Recht habenden Partei auf der Matte des Polizeipräsidiums und plärren! Gern genommen werden auch versuchte Raubüberfälle auf deutsche Jugendliche, die sich manchmal aber dummerweise als stärker erweisen und die orientalischen Angreifer umhauen können. Hinterher schwören dann alle ‘Brüders’ Stein und Bein, daß die Deutschen vorher rechtsradikale Parolen gegrölt haben. Aber worüber wundern wir uns, wir haben es bei dieser Stiftung mit Kommunisten zu tun, die von Kindesbeinen an mit politischem Lug und Betrug, Agitation und Propaganda indoktriniert wurden und entsprechende Strategien perfekt beherrschen!

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