Wolfgang Röhl / 03.01.2019 / 21:16 / Foto: Bildarchiv Pieterman / 9 / Seite ausdrucken

Eine „Spiegel Online“-Meldung und ihre Geschichte

Große Aufregung um das kleine Amberg! Zunächst ging es um die verbürgten Prügelattacken von Schutzsuchenden auf Bürger des schutzgewährenden Städtchens. Dann aber, weitaus aufgeregter, um eine angeblich brandgefährliche „Bürgerwehr“ aus Rechtsextremen, welche nun in den die Straßen Ambergs „Patrouille“ laufen würden. Den heißen Dampf aus der Geschichte, (besonders engagiert auf „Spiegel Online“ erzählt), ließ jetzt das viel angeklickte Nachrichtenportal „t-online.de“ per Investigation entweichen. Aber warum? Im Prinzip gehört auch t-online.de zu den antifaschistischen Organen, die unter jedem Sofa einen Nazi wittern. Hilft es zu womöglich zu wissen, dass der Chefredakteur von t-online.de Florian Harms heißt? Der Mann war Chef von Spiegel Online, fiel dort 2016 in Ungnade und hat seither mutmaßlich noch eine dicke Rechnung mit seinem gewesenen Arbeitgeber an der Ericusspitze offen. Eine Partie davon wurde jetzt, zum günstigsten Zeitpunkt (#spiegelgate), präsentiert. Oh ja, Stunk unter Kollegen kann bei der Wahrheitsfindung manchmal hilfreich sein.

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Frank Mertes / 03.01.2019

Das Beispiel zeigt sehr anschaulich: Es gibt nicht nur einen Relotius beim Spiegel. Der Spiegel und nicht nur er, macht da weiter, wo Relotuis aufgehört hat.

Adolf Murmelstein / 03.01.2019

Ja - Ja - Ja ...wo isa dän?  Ohne die Umvolkungspolitik der nächsten Jahre in Muuddiland und drumrum hätte Chinas Ausbau der neue Seidenstraße (Eisenbahn bis Duisburg) keinen Sinn. Irgendjemand muß ja diesen Krempel kaufen. Jetzt ist es raus.

Thorsten Helbing / 03.01.2019

Ich bin mir sicher, der Typ aus Bottrop hatte ein Luftgewehr im Kofferraum, womit er den Umsturz in Deutschland einleiten wollte mit seiner - zugegebermaßen - dummen und aufsehnerregenen Show zu Silverster.  Ach, halt Stop: es geht um Amberg? War da was? Hab ich gar nicht mitbekommen. Da war doch was in Bottrop, oder? So ein Rechter, der langsam mit eingeschaltetem Warnblinker warscheinlich panisch durchdrehte und den Einen oder Anderen auf die Motorhaube nahm. Amberg also, hmmmmmmm. Bin wohl doch auf einer rechtsradikalen Seite gelandet, der Achse der Guten, welch ein Hohn. Naja, sagte zumindest so ein J(P)ourno vom Spiegel. Spiegel? Da war doch was, oder? Jetzt fällt es mir ein. Da war dieser Bericht: Bademode-fuer-frauen-bikinis-nerven-kolumne. Achne, das war er doch nicht. Wir relotivieren eben zuviel. Bei den ganzem Gesülze und dem Geschwurbel müssen wir nur aufpassen nicht das Wichtige von dem Unwichtigen zu unterscheiden. Tja, und so wird die Legende vom Bottroper mit dem Luftgewehr welcher der NSU nahestand weitergesponnen und keine Sau weiß nächte Woche noch was in Salzgitter los war. Salzgitter? Ach ne, war ja Bottrop!

Werner Geiselhart / 03.01.2019

Erinnert mich an die Schlagzeilen in sämtlichen Leitmedien zu einem geplanten Umsturzversuch durch eine siebenköpfige Spinnertruppe, bewaffnet mit Pfefferspray, Kratzhandschuhen und einem Luftgewehr. Obwohl, mit der Bundeswehr als Gegner wären sie nicht chancenlos gewesen.

E.W.U. Putzer / 03.01.2019

Finanznachrichten.de titelt: “Steht in Amberg die Machtergreifung durch Rechtsextremisten bevor?” dts Nachrichtenagentur Ohne Worte!

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