Die Chefredakteurin der Berliner Zeitung, Brigitte Fehrle, über den Massenmörder von Nizza und den Messerstecher von Würzburg, die sich beide über Nacht radikalisiert haben; und warum es wichtig ist, zwischen einem Amokläufer und einem Terroristen zu unterscheiden. In guter alter DDR-Tradition ist nicht die Tat entscheidend, sondern die Zugehörigkeit des Täters zu einer Organisation. Terrorist ist nur einer, der sich aus freien Stücken und ganz bewusst einer terroristischen Organisation anschliesst. Alle anderen sind nur verzweifelt und fehlgeleitet. Sie glauben es nicht? Klicken Sie auf den Link. Auch sehr schön: DLF-Chefredakteurin Birgit Wentzien über das "Leben mit der Normalität des Terrors". Ihr Rat: "Misstrauen Sie allen, die heute bereits Antworten haben und genauestens wissen, wer mutmaßlich hinter dem Terror steckt." Ja, wer könnte es sein? Der Vatikan? Die Freimaurer? Die Anhänger der Freikörperkultur? 15 Mal fallen in dem Kommentar die Begriffe Terror/Terrorismus/Terrorgefahr; Islam, Islamismus kein einziges Mal. Misstrauen Sie allen, auch Birgit Wentzien, der Chefredakteurin des DLF.

Broder ist halt ein kluger Köpf. Sozusagen das Gegenteil von Jakob Augstein.
Mei, Herr Broder, wenn es nicht so traurig wäre, wäre es zum totlachen. Der Wahnsinn hat wirklich Methode. Gibt es vielleicht eine Broschüre "Radikalisierung über Nacht ?" Und der arme Bub hat sie gelesen und gleich ausprobiert ? Dann kann er ja kein Terrorist sein. Genauso wie die Antänzer keine Täter sind, sondern Opfer. Nicht zu fassen. Gott sei Dank haben sie den Kommentar wieder mit Ihrem unvergleichlichen Humor gewürzt, sonst würde ich die Krise kriegen.
Herr Broder ich liebe Sie. Ehrlich. :-)