Wieder hat die Hamburger Zeit einen Mann mittels Verdächtigungen ruiniert. Nach dem Fall des Regisseurs Dieter Wedel (starb verfemt in diesem Sommer, bevor er sich vor Gericht gegen zweifelhafte Vergewaltigungsvorwürfe verteidigen konnte, welche die Wochenschrift aufgebracht hatte), fuhr das Blatt einen Angriff auf den Galeristen Johann König, mit ähnlichen Anschuldigungen. König erwirkte gerichtlich, dass sieben Passagen aus dem Stück gestrichen werden mussten. Die Zeit stellte ihr Debakel in einer Pressemitteilung als Erfolg dar. Nun droht den Hamburgern eine Schadenersatzklage des Galeristen, den viele Klienten wegen der von der Zeit behaupteten Verdächtigungen verließen.
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