Im Podcast „Medien-Woche“ auf welt.de simulieren zwei Medienwiesel regelmäßig Medienkritik. Kürzlich ging es da um die größte Razzia der Nachkriegszeit, bei der unter verblüffender Präsenz breitester Teile der sogenannten Vierten Gewalt ein paar verwirrte Rentner hoppgenommen wurden. Dass die angebliche Staatsstreichverhinderungsaktion angemessen war, stand für die beiden fest, weil: „Ich denk mal, wenn du da ´ne bundesweite Razzia hast, mit 3000 Leuten, Polizisten, dann wird da sicher was dran gewesen sein“ (ab Minute 21.14). – „Genau.“ Was die staatsfrommen Jerks indes besorgte, war „die Gefahr, dass es (die vor der Aktion behördlich zusammengetrommelten Heerscharen razziabegleitender Journalisten, W.R.) die Erzählung, Medien und Regierung steckten unter einer Decke, so ein bisschen befeuert.“ Tja.
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