Henryk M. Broder / 12.11.2016 / 08:08 / 4 / Seite ausdrucken

Der Innenminister bestellt die Chefredakteure ein

Jetzt wird durchredigiert: Nach Informationen der Redakteursausschüsse von ARD, ZDF, Deutschlandradio und Deutscher Welle (AGRA) plant das Bundesinnenministerium, die Chefredakteure deutscher Medien zu einem Workshop über die mediale Wahrnehmung muslimischer Mitbürger einzuladen. Die Initiative für diese Veranstaltung kommt offenbar von muslimischen Verbänden. In der Vergangenheit haben konservative Islamverbände wie die Muslimbruderschaft u.a. auch die Forderung nach Beteiligung in Rundfunkräten erhoben, eventuell auch um kritische Berichterstattung in ihrem Sinne verhindern zu können.



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Nadia Kempken / 12.11.2016

Recherchetool für Journalisten. Journalisten-Handbuch zum Thema Islam PDF (wer es lesen möchte). Ohne Worte.

Dietrich Herrmann / 12.11.2016

Ich vermute ja sehr stark, dass solchen Konferenzen tatsächlich stattfinden, vielleicht auch unter Regie von Altmeier. Denn es ist garantiert kein Zufall, dass nach der Mecklenburg-Wahl eine Berichterstattung über die AfD quasi nicht mehr stattfindet. Und andererseits sind die Medien auch während des US-Wahlkampfs ganz sicher ‘berichtliniet’, auf gewünschte Linie gebracht, worden. So ähnlich, wie es im Politbüro zu unseligen Zeiten üblich war.

Ilonka Müller-Getahun / 12.11.2016

Lieber Herr Broder,mir ist nur noch schlecht.Ist ja wie zu Göbbels Zeiten.Mehr fällt mir dazu nicht mehr ein.

Gernot Radtke / 12.11.2016

Ist auch die ‘Jüdische Allgemeine’ eingeladen worden? Oder die ‘Jüdische Rundschau’? Die sollten, auch aus Gründen der Prävention, auf jeden Fall dabei sein, wenn der Innenminister seine Sicht des muselmanischen Kosmopolitismus vorgibt. Broder (Achse-Chef) müßte eigentlich auch eingeladen werden. Wer sonst noch wüßte über die ‘Religion des Friedens’ so gut bescheid?

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