Peter Grimm / 31.01.2020 / 11:00 / 0 / Seite ausdrucken

„Amerikanische Indianer waren Muslime”

Scheich Salem Salameh ist Mitglied des Legislativen Rates der Hamas im Gazastreifen und stellvertretender Vorsitzender der palästinensischen Vereinigung Islamischer Wissenschaftler, mithin vor Ort eine Kapazität in Weltanschauungsfragen und damit alles andere als ein harmloser Spinner. Das würde man sich eigentlich wünschen, wenn man liest, was hpd.de über seine Erkenntnisse berichtet:

„Der Scheich hat in einem Interview mit dem libanesischen Fernsehsender Mayadeen gesagt, dass es unvorstellbar sei, dass andere Muslime Israel anerkennen und ihre Beziehung zu Israel normalisieren wollen. Das wäre ein Verrat an Gott und auch ein Verrat am Islam und an den Muslimen weltweit, denn Palästina und Jerusalem seien islamisches Gebiet, das allen Muslimen weltweit gehöre.

Ferner wurde dort von ihm auch behauptet, dass der erste amerikanische Präsident, George Washington (1732–1799), die einheimischen Indianer in Amerika erst gewarnt und dann getötet habe, weil sie Muslime gewesen seien und Moscheen besessen hätten. Außerdem verstieg er sich zu der Behauptung, dass die USA Gesetze erlassen haben, die es den Juden erlauben würden, Palästinenser zu töten.“



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