In Wien ist man ganz offensichtlich weiter als in Berlin. fisch und fleisch, ein vielgelesener österreichischer Blog, schreibt:
„Man kann Achgut.com mögen oder hassen. Man kann die Autoren dort für Idioten oder wahlweise für Arschlöcher halten. Was sie aber ganz sicher nicht sind, das sind Nazis. Wenn die deutsche Bundesregierung dieses Vorgehen ihres Auftragnehmers akzeptiert oder auch nur toleriert, darf sich Angela Merkel nicht wundern, wenn nächstens Menschen mit Mistgabeln und Fackeln vor dem Bundestag aufziehen. Ich stimme Dirk Maxeiner nicht so oft vollständig zu, aber in diesem Fall hat er Recht: Es geht ums Ganze!“
Ich möchte dazu ergänzen: Alle Nazis sind Arschlöcher, aber nicht jedes Arschloch ist ein Nazi.
In "Werben und Verkaufen" beweist Stefan Wegner, Geschäftsführer bei Scholz & Friends Berlin, das er rein gar nichts verstanden hat. Seine vergiftete Entschuldigung ist ein klassicher Fall von „Victim Blaming“ (Täter-Opfer-Umkehr). Und auch auf die deutsche Wirtschaftspresse in Gestalt einer Erscheinung namens „Bilanz" kann man sich im Hinblick auf die Umdeutung der Geschehnisse verlassen.

Ach Gut Autoren sind weder Nazis noch Arschlöcher ! Warum ? Weil auf diesem Blog sachlich aber vor allem nicht unter der Gürtellinie geschrieben wird. Es wird keine Hetze betrieben, keiner wird aufgefordert Straftaten zu begehen, Menschen werden weder wegen ihrer Religion noch wegen ihrer Herkunft diskriminiert. Die Achse ist ein kritischer Blog, was in der Zeit des "Einheitsbreies" besonders wertvoll ist. Sie erfüllt neben einer sachlichen medialen Aufklärung, die eigentlich Sache der "Qualitätsmedien" wäre auch eine psychologische. Die Menschen fühlen sich auf politischer Ebene nicht alleine gelassen. Denn leider !! haben die meisten Politiker die Bodenhaftung verloren und wollen die Realität, die aber nun mal eingetreten ist, gar nicht mehr sehen. Jeder Andersdenkende wird übelst beschimpft. Darum bietet die Achse den immer mehr werdenden unzufriedenen Bürgern eine niveauvolle Plattform. Das kann man auch sehr gut an den vielen interessanten und ebenfalls nicht unter der Gürtellinie geschrieben Leserbriefen erkennen. Ich bin froh, daß es die Achse gibt.