Robert von Loewenstern / 16.02.2022 / 06:00 / Foto: Pixabay / 130 / Seite ausdrucken

Für Herden-Medien: Erste Hilfe gegen Long-Gehorsam

Die Durchseuchung bei Medienvertretern mit dem Virus „Regierungsnähe“ zog erhebliche Langzeitschäden nach sich. Zur Bekämpfung von Long-Gehorsam hier Anregungen aus unserem Service-Ressort!

Zur Einstimmung eine Kurzgeschichte. Stellen wir uns vor, ein führender Astronom – nennen wir ihn Dr. Osten (Berlin) – erklärt, irgendwann im kommenden Herbst werde möglicherweise ein Asteroid auf der Erde einschlagen. Sein Kollege Prof. Kalauerbach (Haawad) pflichtet Dr. Osten bei: „Man kann das nicht ausschließen.“

Stimmt. So was passiert, ist auch schon öfter mal vorgekommen. Die Dinosaurier können ein Lied davon singen. Beziehungsweise sie könnten, wenn nicht vor 66 Millionen Jahren ein mittelgroßer Stein auf einen mexikanischen Badestrand gefallen wäre. Das Ereignis versaute damals nicht nur Yucatan-Besuchern den Jahresurlaub, sondern kegelte Riesenechsen en masse aus der Landschaft. Global, letal, final.

Wir halten fest: Ein Asteroideneinschlag ist ein Event der tendenziell unangenehmeren Sorte, ähnlich wie Darmgrippe, Energiewende oder eine grüne Kulturstaatsministerin. Politik und Medien gelangen daher zu der Überzeugung, dass es von Vorteil sei, sich auf das dräuende Ungemach vorzubereiten.

Die Lösung: Helmpflicht

Die Lösung für das Asteroidenproblem lautet: Helmpflicht. Das ist evident, sagt die Wissenschaft. Die muss es wissen, sonst hieße sie ja Glaubenschaft. Gesicherte Erkenntnis ist, Helme entfalten segensreiche Wirkungen, speziell dort, wo einem etwas auf den Kopf fallen könnte oder einem der Kopf auf etwas fallen könnte. Deshalb besteht Helmpflicht zum Beispiel auf Baustellen und Motorrädern. Und Fahrrädern, jedenfalls in Spanien, Finnland, Australien und einigen anderen Unterdrückerstaaten.

Aus den genannten Gründen wird das „Gute-Kopfbedeckung-Bevölkerungsschutzgesetz“ vorbereitet. Es soll im Bundestag nach individueller Gewissensentscheidung der Abgeordneten verabschiedet werden. Das ist ebenfalls evident, denn es handelt sich beim Tragen von Helmen um eine hochgradig moralisch aufgeladene Angelegenheit (außer auf Baustellen, Motorrädern und teilweise Fahrrädern).

Die Politik, die sich lange Zeit strikt gegen eine Helmpflicht ausgesprochen hatte, ist plötzlich mehrheitlich dafür. Der Sinneswandel hat rein wissenschaftliche Gründe: Die Bundestagswahl ist vorbei. Ähnlich verhält es sich bei den meisten Medienvertretern. Auch hier dominieren streng sachorientierte Erwägungen: Wenn der Wind sich dreht, drehen wir mit.

Helmleugner und Himmelsgegner

Im Bundestag werden parteiübergreifend drei Anträge zur Abstimmung gestellt:

Antrag 1 („Hardliner“): Helm-Tragepflicht 24/7, auch im Bett und beim Duschen. Begründung: „Helme helfen. Wer anderes behauptet, folgt nicht der Wissenschaft.“ Anhang: Link zu vergleichenden Haawad-Studien über Motorradunfälle mit Integralhelm, Stahlhelm und Naturglatze. Inkrafttreten: Ab sofort bzw. je nach Bekanntgabe auf der Website des staatlichen EGI (Eric-Gardner-Institut).

Antrag 2 („Gemäßigte“): Helmpflicht nur für Menschen über 50. Begründung: „Ältere zählen zu den besonders vulnerablen Gruppen. Jüngere können schneller zur Seite oder unter ein Vordach springen, wenn der Asteroid kommt.“ Anhang: Link zu Studien mit Fat Suits. Inkrafttreten: Unmittelbar ab Sichtung des Asteroiden durch das Karleidoskop von Prof. Kalauerbach.

Antrag 3 („Helmleugner“ bzw. „Himmelsgegner“): Nö. Begründung: „Wtf? Wir wissen nichts. Außer dass wir nichts wissen.“ Anhang: Link zu Best of Russian Car Crashes. Inkrafttreten: Nö.

Nachts ist es kälter als draußen

Nach monatelangem Hin und Her beschließen die Parlamentarier einen Kompromissvorschlag: Helmpflicht ab 50, aber nur außer Haus und bei Dunkelheit. Begründung: „Nachts ist es kälter als draußen.“ Bundestagsabgeordnete sind von der Pflicht befreit. Begründung: „Volksvertreter sind nachts entweder in der Kneipe oder bei der Geliebten. Also nicht draußen.“ Nach Verabschiedung des Gesetzes sprechen sich erste Politiker dafür aus, die Pflicht langfristig beizubehalten: „Wegen Klimawandel nehmen extreme Wetterereignisse zu. Helme schützen vor Hagel.“

Soweit unser gemeinsamer Ausflug in die Welt der Fantasie. Um welche literarische Gattung es sich bei der Geschichte handelt, haben Gebildete (vulgo Achgut-Leser) erkannt. Die korrekte Zuordnung lautet „Fabel“ (Stichwort Dinosaurier).

Aber egal, ob Fabel, Gleichnis, Parabel, Allegorie oder Metapher – gemeinsames Merkmal ist irgendwas mit Botschaft. Und damit sind wir bei euch, liebe Talkshow-Gastgeber, TV-Interviewer, Radiofuzzis und sonstige Leitmedien-Vertreter: Es geht um die Impfpflicht. Habt ihr gemerkt, oder? Also um das Bizarrste, was die Seuche bislang hervorbrachte (den Lauterbach-Karrieresprung von der SPD-Resterampe ins Gesundheitsministerium mal ausgenommen).

Phantom gegen Phantom

Seit Monaten redet ihr – und lasst endlos reden – über eine Impfpflicht gegen etwas, von dem wir nicht wissen, ob es stattfindet. Noch wissen wir, wie gefährlich es sein könnte, falls es stattfinden sollte. Dieses Phantom soll bekämpft werden mit einem anderen Phantom, von dem wir ebenfalls nichts wissen. Zum Beispiel, ob und wie viel das zu erfindende Gegenmittel nützt oder schadet.

Bei dieser Sachlage und zum gegenwärtigen Zeitpunkt eine Pflicht zur Empfängnis einer Biowaffe zu verordnen, ist absurd. Wisst ihr selbst, liebe Medien, ihr seid ja nicht doof. Was ich eigentlich sagen wollte: So was kommt von so was. Eine Ursache des Impfpflicht-Dadaismus sind Dummsprüche, die unwidersprochen so lange wiederholt wurden, bis Sender und Empfänger irgendwann daran glaubten.

Speziell ein Satz trug wesentlich zum intellektuellen Elend bei: „Die Impfung ist der einzige Weg aus der Pandemie.“ Diese Falschaussage wird noch heute bei gefühlt jedem zweiten Talk per Autopilot ausgestoßen, obwohl sie bereits vor zwei Jahren offenkundiger Nonsens war. Schließlich lagen mindestens drei weitere theoretische Exit-Möglichkeiten auf der Hand: Medikament, Durchseuchung und Mutation.

Wo war die Erfolgsprämie für ein Anti-Covid-Medikament?

Warum Option eins, die Medikamentenentwicklung, nie mit demselben Nachdruck und staatlicher Förderung verfolgt wurde wie die Suche nach einem Impfstoff, ist ein bisher ungelöstes Rätsel. Klar, die Pharmaindustrie hat ein hundertmal größeres Interesse an einem Impfstoff als an einem Medikament. Impfdosen lassen sich potenziell an jeden absetzen – sogar vielfach. Medikamente hingegen kann man nur im Bedarfsfall verticken, und Bedarf besteht vergleichsweise wenig. Man muss kein „Leugner“ sein, um festzustellen: Die meisten SARS-CoV-2-Infektionen verlaufen entweder unbemerkt oder mit milden Symptomen – auch schon vor Omikron.

Seit kurzem gibt es ein paar Medikamente, die wohl einigermaßen wirken. Nur, per Auslobung einer Erfolgsprämie von zum Beispiel einer schlanken Euromilliarde hätten sich viel früher viel mehr Pharmaunternehmen dazu bewegen lassen, unter Hochdruck Corona-Medizin zu entwickeln, statt sich am dreihundertfünfzigsten Impfstoff abzuarbeiten. Nein, die Zahl ist kein Witz.

Hätten wir vor einem Jahr Medikamente gegen schweren Covid-19-Verlauf gehabt, wäre uns eine Menge erspart geblieben, von Lockdowns bis zur Impfpflichtdebatte. Impfungen betreffen Gesunde, Medikamente gehen an Kranke. Der Unterschied: Gesunde wollen in Ruhe gelassen werden, Kranke wollen Heilung. Sie sind daher aufgeschlossener für alles mit Beipackzettel, egal wie lang. Einen vergleichbaren Aufstand wie gegen die Impfung hätte es gegen ein Medikament nie gegeben.

Warum nicht mal nachhaken, liebe Herdenmedien?

Meine Frage, liebe Herdenmedien: Warum nicht mal aus dem gewohnten Verhaltensmuster ausbrechen? Warum nicht öfter widersprechen? Zum Beispiel bei Bullshit-Bingo-Sprüchen wie „Jeder Tote ist einer zu viel“ oder „Impfen ist der einzige Weg aus der Pandemie“. Beide Hohlphrasen wurden gerade erst wieder in der „Anne Will“-Sprechstunde vom Sonntag ausgeschieden. Und warum nicht zur Abwechslung konsequent nachhaken? Zum Beispiel wegen der unterlassenen Medikamentenförderung?

Wenn ich „Herdenmedien“ sage, meine ich natürlich nicht sämtliche traditionellen Nachrichtenvermittler. Den Großteil der Aufklärung über Pleiten, Pech und Pannen der Pandemiepolitik verdanken wir schließlich wenigen großen Leitmedien und einzelnen Journalisten, die sich während der Merkel-Seuche weitgehend immun zeigten gegen Ansteckung mit dem offenbar hochinfektiösen Virus „Regierungsnähe“. Weit vorne bei den Resistenten und Renitenten waren Springer-Erzeugnisse, namentlich „Welt“ und „Bild“, die zahlreiche Missstände und Ungereimtheiten aufdeckten.

Sogar einige Großverdiener im Gebühren-TV fielen positiv auf, besonders Markus Lanz. Klar, auch da war nicht alles Gold. Die übermäßige Präsenz von Karl „Nachts lese ich Studien“ Lauterbach im Lanz-Talk trug wesentlich dazu bei, dass die wiedergeborene Heulboje Bundesminister wurde.

Die Weisheit der Dakota

Ja, es war ein Fehler des Südtirolers, „Apokarlypse“ Lauterbach zum Dauergast zu machen. Trotzdem, bei Lanz war immer ernsthaftes Bemühen um Wahrheitsfindung erkennbar. Der Gesprächsschaffende bot auch „Abweichlern“ wie Hendrik Streeck und Klaus Stöhr selbst dann eine Bühne, als sie woanders diffamiert und geblockt wurden. Nebenbei entwickelte er sich zum hartnäckigsten Interviewer der deutschen Medienlandschaft. Das zahlte sich aus. Seine Zuschauerzahlen stiegen kontinuierlich, die Abrufe in der ZDF-Mediathek verdoppelten sich.

Nicht überzeugt vom Lanz-Erfolg, liebe Long-Gehorsam-Geschädigte unter den Publizierenden? Dann hilft vielleicht eine alte Weisheit, die das Internet den Dakota-Indianern zuschreibt: „Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, steig ab.“ Gut, ich gestehe, ich persönlich habe so meine Zweifel, was die Authentizität des Zitats angeht. Es handelt sich schließlich um einen Lifehack der Güteklasse „Wenn du Hunger hast, iss was“ oder „Wenn du groß musst, geh aufs Klo“.

Mir fehlen Detailkenntnisse, wie es um die kognitiven Fähigkeiten der „First Nation“-Angehörigen bestellt war. Aber mal ehrlich: Wie viele grenzdebile Dakota-Krieger müssen stunden- oder tagelang auf einem pulslosen Pony hocken geblieben sein, damit die Stammesführung es für nötig befand, eine passende Verhaltensregel für diesen speziellen Fall der Mobilitätseinschränkung zu verordnen? Erscheint mir eher unwahrscheinlich.

Wer nicht glaubt, zahlt nicht für die Predigt

Vielleicht erlaubte sich damals ein humorbegabter Dakota-Häuptling ein Scherzchen. Ein besonders systemtreuer Rauchzeichen-Zuständiger verbreitete dann die „Meldung“, ohne sie zu hinterfragen. Tja, und 200 Jahre später stehen wegen dieser journalistischen Fehlleistung alle Sioux-Nachkömmlinge als genuine Vollpfosten da. Die Lehre aus der Geschichte: Hinterfragen hilft. Auch gegen Rassismus.

Möglicherweise hatten sich die Dakota aber auch irgendwas Cleveres mit „aufs falsche Pferd setzen“ ausgedacht, und bei der Übertragung ging etwas schief. So oder so, totes Pferd oder falsches Pferd, liebe Medien, ihr solltet euer Verhältnis zu den Regierenden im ureigenen Interesse überdenken.

Es ist ja so: Die Politik hat sich – nicht erst im Zuge von Corona, aber da besonders offensichtlich – derartig viele kritikwürdige Entscheidungen, grobe Fehler, schlimme Unterlassungen und sogar dreiste Manipulationen geleistet, dass das Vertrauen der Bevölkerung in offizielle Verlautbarungen dramatisch sank. Falls ihr’s nicht mitbekommen habt, schaut mal hier. Oder hier.

Wer besinnungs- und bedingungslos der Regierungslinie folgt, gerät in Gefahr, im Strudel des Vertrauensverlustes mit unter Wasser gezogen zu werden. Falls ihr es vergessen habt, liebe Medien: Vertrauen ist die Währung, mit der ihr handelt. Wer nicht glaubt, zahlt auch nicht für die Predigt.

Kleine Übung im Hinterfragen

Die Transferleistungsempfänger des öffentlich-rechtlichen Rundfunks mögen jetzt milde lächeln, nur: Wenn die Stimmung weiter in den Keller geht, könnte sich die Politik in absehbarer Zeit durchaus genötigt sehen, den sprudelnden Gebührenhahn langsam zuzudrehen. Zwangszahler sind schließlich auch Wähler.

Also, liebe Medien, vielleicht üben wir einfach mal an einem kleinen, überschaubaren Beispiel, wie das mit dem Hinterfragen und Widersprechen ging. Ist ja ähnlich wie beim Joggen. Wer seit Jahren aus dem Training ist, kommt schon nach wenigen hundert Metern aus der Puste. Hier die Aufgabe zum Wiedereinstieg:

Als nach der Bundestagswahl im Herbst 2021 die Mehrheit der Politik ihre Einstellung zur Impfpflicht um 180 Grad drehte, explodierten umgehend die sozialen Medien. Von „Wortbruch“ und „Wahlbetrug“ war die Rede. Selbst das fügsame Gebühren-TV konnte diese Anwürfe nicht ignorieren, ergo mussten sie bekämpft werden. Zum Glück fiel einer findigen politischen Fachkraft eine Entgegnung ein, die in Nullkommanichts zur Standardphrase der Wendehälse wurde.

Die „Situation“ hat sich geändert?

Beispielhaft und stellvertretend sei Ralph Brinkhaus zitiert, der Gerade-noch-Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag. Mitte Dezember erklärte er im ZDF-„Morgenmagazin“: Es sei „sicherlich so“ gewesen, dass „viele Politikerinnen und Politiker davon ausgegangen sind, dass sich mehr Menschen impfen lassen. […] Und wenn es derzeit angemessen ist, dass ein größerer Druck gemacht wird auf die Leute, die sich nicht impfen lassen, dann ist das kein Wortbruch, sondern Akzeptieren der Realität.“

Übersetzt: Als wir Politiker beim Leben unserer Vor- und Nachkommenschaft schworen, dass es niemals eine Corona-Impfpflicht geben werde, konnten wir nicht ahnen, dass das doofe Volk nicht freiwillig und zu hundert Prozent unserem Aufruf zum Anstich folgen würde. Ergo hat sich „die Situation“ geändert. Und wegen besagt geänderter „Situation“ ist es nicht nur gerechtfertigt, sondern „angemessen“, dass wir jetzt das Gegenteil von dem vertreten, was wir vor der Wahl versprochen haben. Ein angeblicher „Wortbruch“ liegt also mitnichten vor.

Nun die zugehörige Prüfungsfrage, liebe Medien. Vorab zur Beruhigung: Die Lösung lässt sich mit Bordmitteln finden, also ohne Web-Recherche und selbst mit knapp zweistelligem IQ. Damit es nicht zu schwer wird, verwenden wir das Multiple-Choice-Verfahren. Stifte raus, los geht’s: Welche der drei folgenden Reaktionen auf die oben angeführte Argumentation wäre journalistisch korrekt und angebracht?

Erster kleiner Therapieschritt

1. „Bruhaha, ich mach mich nass. Netter Versuch!“

2. „Vielen Dank für die Antwort. Und Respekt für die frechste Ausrede des Jahrzehnts.“

3. „Geht’s noch? Wer eine Impfpflicht ausschließt (oder fordert), tut das nur im Hinblick auf die Möglichkeit, dass sich nicht ausreichend Freiwillige spritzen lassen. Wofür denn sonst? Die ,Situation’ hat sich also nicht geändert, sondern es ist exakt der Fall eingetreten, für den die Corona-Impfpflicht kategorisch verneint wurde. Daher handelt es sich beim politischen U-Turn ohne Zweifel um einen lupenreinen Wortbruch.“

Auflösung: Alle drei Repliken sind geeignet, erforderlich und angemessen. In dieser schlichten Klarheit ließ bisher niemand die Luft aus der „Geänderte Situation“-Verteidigung. Also, liebe von Long-Gehorsam betroffene Kollegen, gebt euch einen Ruck. Versucht als ersten kleinen Therapieschritt die aufgezeigte Gegenrede, wenn das nächste Mal jemand mit dem Geschwalle von der „geänderten Situation“ um die Ecke kommt.

PS: Gern geschehen.

Foto: Pixabay

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Leserpost

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Uwe Zind / 16.02.2022

Es gab vor zwei Jahren schon wirksame Medikamente mit jahrzehntelanger Historie und gutem Sicherheitsprofil. Diese hatten andere Indikationen, jedoch zeigten off-label Anwendungen zumindest zufriedenstellende Ergebnisse. Die breite Anwendung wurde unterdrückt, alle sollten auf die Spritze warten. Und die neuen Medikamente ? Hastig entwickelt und damit unzureichend geprüft, jedoch mit einigen bereits bekannten beträchtlichen Risiken.

Gerald Schwetlik / 16.02.2022

Das übelste an diesem Artikel ist der link zur Kulturstaatsministerin. Ich habe zwei Minuten der Rede ausgehalten! Das war sehr tapfer von mir. Diese Leute werden auch noch von Wählern und Medien gefeiert und mit fetten Gehältern und Pensionen gepampert. Dieser Trend unfähige, ungebildete Egomanen in hohe Ämter zu hieven, wird Deutschland zerstören.

Heiko Stadler / 16.02.2022

“Die Situation hat sich geändert”: Das ist eine leidvolle Erfahrung, die auch viele hoch verschuldete Häuslebauer machen mussten wegen Scheidung oder Arbeitsplatzverlust. “Macht nichts”, sagt dann der Bankberater, klopft dem Schuldner aufmunternd auf die Schulter und fügt noch hinzu: “Hast es ja gut gemeint. Wir schenken dir dein Häuschen”. So ist es auch mit unseren Politikern. Die meinen es nur gut mit uns, aber das böse Volk ist immer nur undankbar, wenn es belogen wird.

Peter Wagner / 16.02.2022

Lieber Herr von Loewenstern! Schade, Ihr Beitrag hat so schön begonnen: Ich wollte schon ein Helm-Start-Up gründen - aber dann machen Sie mit trüber Realität weiter… Hätte nämlich einen Spezial-Helm für Kalauerbachs TV-Auftritte: schalldicht, blickdicht und mit abregelbarer Luftzufuhr.

Uwe Klamm / 16.02.2022

Köstlich, ich habe noch einen alten DDR-Mopedhelm, geht der auch?

Klaus Ludeloff / 16.02.2022

Transferleistungsempfänger im ÖRR und Gates-Stiftungsabhängige Publikationen zeigen ihre Dankbarkeit durch ruchlose Verbreitung der gewünschten Erzählungen; Fakten, Widersprüche oder Gewissen sind da nur hinderlich. Und Einsicht in ihr verwerfliches Tun ausgeschlossen.

Kostas Aslanidis / 16.02.2022

Ihre Frage an die Herdenmedien, warum nicht oefter widersprechen, verstehe ich nicht. Vorallem dieses Oefter. Wie oft haben diese Medien widersprochen? Ihr Auftrag ist ein anderer, gesponsert von der Pharmaindustrie, die gerade ihre fallenden Aktien verkaufen, da der Goldesel nichts mehr hergibt. Die Ablenkung um den angeblichen Krieg ist deshalb abgesprochen um vom Desaster abzulenken. Sie bringen ihr hart “verdientes” Geld in Sicherheit. Der Buerger, ob Geimpft oder nicht, muss die horrenden Preissteigerungen, bei Strom, Benzin, Gas, Produkte fleissig bezahlen. Aufwachen ist immer schwierig, nach einer unruhigen Nacht. Einfach mal beim Geldbeutel schauen. Die Politiker haben uns “Lieb”. Steht in den Medien, jeden Tag.

Gerhard Huitl / 16.02.2022

Die beabsichtigte Installierung einer allgemeinen Impfpflicht erinnert ein wenig an einer anderes Großprojekt des vergangenen Jahrhunderts. Die Ziehung eines Kanales nämlich von Tel Aviv Down Town bis zum Mittelmeer. Damaliger Vorreiter war ein gewisser Herr Blaumilch. Der Unterschied zu damals: Während Ephraim Kishon sein fiktives Projekt damals verwirklichen ließ scheint dem heutigen europäischen Vorreiter in Person der österreichischen Bundesregierung auf halber Strecke die Luft auszugehen. Man kann nur hoffen, dass dies auch in Deutschland der Fall sein wird.

Heiko Stadler / 16.02.2022

Grandios, Herr Loewenstern! Auch Jesus sprach in Gleichnissen, damit es auch die ganz Bekloppten, die heute an den Hebeln der politischen und medialen Macht sitzen, verstehen.

Wilhelm Lohmar / 16.02.2022

Stimmt. Eine Impfung ist gut, ein Therapeutikum ist sicherlich besser. Und was die eingangs beispielhaft vorgestellte Helmpflicht betrifft, so ist Majestix auch durchaus dafür. Schließlich könnte uns allen ja der Himmel auf den Kopf fallen.

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