
Habe ich sofort unterschrieben. Die Petition wird hoffentlich mit 200.000 Stimmen dem Flugzeugsitz-Kommissar der Europäischen Union übergeben. (Den gibt es bestimmt)
Gegenüber den erwähnten Pygmäen ist die Abschaffung der Economy-Class, so finde ich, total ungerecht. Da wird diese Klasse, gemäß Herrn Broder, extra für diese Personengruppe konstruiert - und dann soll diese Klasse abgeschafft werden? Nun kann man natürlich einwenden, dass die Pygmäen dann einfach, so wie der Rest, Business oder First fliegen können. Was machen wir aber, wenn die Pygmäen sich beschweren, die Business- bzw. First-Class ist denen zu groß? Diese Leute beispielweise Angst haben, dass sie in den besagten Sitzen verloren gehen? Und man sie ernst beim Aufräumen wiederfindet? Ich meine: Ich bin nicht grundsätzlich gegen diese Petition. Aber man sollte die Dinge erst zu Ende denken, bevor man leichtfertig mit einer Petition die Dinge möglicherweise verschlimmbessert. Und dies zu Lasten einer schützenswerten Minderheit.
Ich bin ja wirklich für jeden Kappes zu haben, aber jetzt muss erst mal ‘ne Weile überlegen, ob ich das unterstützen soll. Grübel, grübel…
Ich bin dagegen. Irgend einen Vorteil muss es doch auch haben, wenn man klein ist.
Lieber Herr Broder ... ich gehe nur zum Teil mit Ihnen konform. Mein Vorschlag wäre die Abschaffung der First- und Business-Class. Dies hätte zur Folge, dass alle Reisenden, egal welchen finanziellen Status sie innehaben, in der “Schweineklasse” eingepfercht werden. Das hätte auch noch den positiven Effekt, dass so mancher Zeitgenosse gezwungen wäre, seine Holo-Deck-Perspektive aufzugeben.
Hahaha! Vermutlich lassen sich 80% aller Petitionen, Gewerkschafts- und sonstiger Verbands- “Forderungen”, von Parteiprogrammen und Kirchenpredigten auf einen kurzenn und verständlichen Nenner bringen: Alles für alle!
Sehr gute und gerechte Idee! Aber die Ticketpreise für die bisher misshandelten Eco-Flieger müssen Eco-Niveau behalten und auch die früher Privilegierten müssen selbstverständlich noch immer auf Businessclass-Niveau zahlen, auch wenn sie fortan keine besseren Plätze mehr haben. Schließlich sollen die starken Schultern mehr tragen als die der Geknechteten und Ausgebeuteten. Andererseits sollten auch Briefmarken zukünftig je nach sozialem Status unterschiedliche Preise haben. Es ist zutiefst menschenverachtend, diskriminierend und ungerecht, dass der gierige, neoliberale, sagenhaft reiche Unternehmer seine Rechnungen fürs gleiche Briefporto an seine Schuldner verschicken kann, wie die Armutsrentnerin einen (natürlich handgeschriebenen) Brief an ihren bedauernswerten Hartz-4-Enkel aus der Generation Praktikum. Solche Ansätze machen Mut auf eine bessere und gerechtere Welt!
So soll es sein ! Beim Absturz wird auch kein Unterschied gemacht.
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