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Ich bin froh, dass es Frühaufsteher gibt und gratuliere der AfD zu diesem Coup, aber wissenschaftlich ergibt sich ein anderes Bild. Die Nachteulen schneiden in IQ-Tests besser ab, als die Frühaufsteher.
Herr Maxeiner, wer kauft morgens Brot? Ich nicht. Ich kaufe Mohnbrötchen, Baguette oder Ciabatta! … Halbmarathon kann Jeder halten, wie er mag. Ich fahre morgens 5-10 km mit dem Rad oder bin morgens 1,5 Std. unterwegs. Alles mit dem Hund. Dann Frühstück, und dann kommt Duschen und unmittelbar danach die Arbeit. Und die ist ganz selten acht Stunden, eher mehr. … Am Wochenende erlaube ich mir je nach Wetter auch mal länger zu schlafen.
Ich bin offensichtlich rechts. Oder nicht?
Es freut mich ungemein, dass die AfD ihren Feinden in so brillanter Form ein Schnippchen geschlagen hat. Was muss das Kartell dumm geguckt haben. Sie, Herr Maxeiner, haben die Situation wie immer perfekt mit dem nötigen Humor beschrieben. Klasse.
Kulturveranstaltungen mit Trommeln, Pfeifen und Clownskostümen finden nie morgens statt. „Widersetzen“ ist nicht als politische Botschaft zu verstehen, sondern als fröhlich-bunter Umzug, bei dem man singt, sich in den Armen liegt und Solidaritäts-Flaggen aller Nichtländer schwenkt. Ein Teil von ihnen meditiert sitzend über Straßen und Schienen und sinniert, ob die Message der Verhinderung einer verfassungskonformen Veranstaltung zielführend ist/war. Es geht um Selbstfindung und Selbstreflexion. Wenn sozialistische Staatsmedien für eine Veranstaltung ordentlich die Werbetrommel rühren, dann weiß man als DDR-Sozialisierter, wohin die Reise geht. Außerdem ist Urlaubszeit und das Recht auf Urlaub bei schönem Wetter ist auch Linksextremen und sonstigen Aktivisten des Zeichensetzberufes gegönnt.
Es müsste auch einmal eine psychologisch Studie mit Frühaufstehern gemacht werden, die punkt 7:00 die Starterschnur ihres stinkenden und tosenden Benzin-Laubbläsers ziehen. Es gibt grundsätzlich keine sinnlosere Tätigkeit, als Laub von einer Ecke in eine andere mit diesem Lärm zu blasen. Was sind das für Menschen, die morgens 7:00 diese sinnloseste aller Tätigkeiten in zitternder Anspannung erwarten? Was geht in denen vor, wer hat die so gequält? Gut man könnte die auch morgens um 7:00 per Termin zur psychologischen Sprechstunde zitieren. Aber warum soll denn ein Psychologe deshalb leiden müssen?
Die KI sagt auch: >>Mähen Sie Ihren Rasen auf jeden Fall später, wenn er trocken ist. Das Mähen von feuchtem Gras schadet sowohl Ihrem Rasen als auch Ihrem Benzin-Rasenmäher.<<
Ist das dann nicht sogar so, dass auch feuchtes Laub eher nach dem Mittag mit dem Laubbläser bearbeitet werden sollte? Fragen über Fragen, die sich ein Frühaufsteher noch nie gestellt hat.
Sehr launiger Kommentar, danke!
Ob allerdings jemand Lerche (Frühaufsteher) oder Eule (Nachtmensch) ist, ist weitgehend genetisch festgelegt, nicht eine Frage des guten oder schlechten Charakters, wie die Frühaufsteher häufig betonen. Als Eule wehre ich mich gegen die Idee, dass die Lerchen so besonders arbeitssam seien. Wer nachts nach 10 Uhr in die Notaufnahme kommt, wird dort die Nachteulen schätzen, die ihn verbinden, ohne dabei einzuschlafen oder anzugiften. Dass es eine Korrelation zwischen Lerche/Eule und politischer Einstellung gibt (Lerche rechts, Eule links), bezweifle ich. Gibt es dazu überflüssige Untersuchungen von überflüssigen Psychologen?
Herr Maxeiner, es ist nicht nur subjektiv, sondern auch relativ. Die leere Autobahn habe ich als Wochenpendler montags früh ab 3:40 Uhr leider jahrelang völlig anders erlebt. Voller Chaoten, die ebenfalls 7:30 oder 8:00 Uhr bei Strafe des Unterganges irgendwo in 500 km Entfernung auf der Matte stehen mussten und in der Endphase der Reise noch ums Verrecken am Ziel keinen Parkplatz gefunden haben. Und früher Feierabend, haha. Es ging bis 18:00 bis auch der letzte verschniefte Wichtigtuer „Ich habe da eine Frage“ langsam Hunger auf Abendessen bekam. Sie leben in einer Parallelwelt. Ich habe auch ausnahmslos die Frühaufsteher nicht als Leistungsbauteile erlebt, im Gegenteil. Die waren immer zuerst da, aber es ging nie richtig los. Und noch etwas ganz Wichtiges: Ich bin Deutscher und deshalb wird von mir hier im Parallelartikel gefordert, dass ich endlich mal etwas lernen sollte. Ich habe mein ganzes Leben lang gelernt, und habe erst nachdem meine Kinder im Bett waren, endlich die Zeit gehabt, die kommende Woche intellektuell vor zu bereiten. Frühaufsteher, die daraus eine Religion machen, haben gar keine Zeit zum Lernen, weil sie immer schon müde sind, wenn andre anfangen zu leisten! Und im Gegensatz zu Ihnen habe ich die gnadenlose Frühaufsteherei im Sozialismus trainieren dürfen. Das hat mir den frühen Wurm für das ganze Leben vergällt. Es war immer dunkel. Und Neonröhren mit ihrem kalten sparsamen Licht waren. Deshalb bin ich ins barocke Oberbayern gegangen, wo es – bis auf irre Laubbläser ab 7:00 – nicht ganz so schlimm ist mit dem Frühaufstehen. Es war der sozialistische Protestantismus, der meine Jugend verdunkelt hat, mit seinem unsinnigen Frühaufstehen. Aber ich kenne auch Augsburg. Da schwätzet mer schwäbisch, bzw. so eine Abart des Arabischen, ohne Vokale. Als wäre man in Eile. Es ist eine Frage der Einstellung, ob man ewig in Eile ist. Dass ausnahmsweise Parteitage vom Frühaufstehen profitieren können, bestätigt nur die Regel. Schaumermal.