Dabei ist Friedrichshain-Kreuzberg heute ein Ort voller Verbote, wo Investoren geschmäht, Bauherren angegriffen, Touristen verschreckt werden. Wo Wohnungseigentümern das Schleifen ihrer Holzböden untersagt wird, wo privatfinanzierter Wohnungsbau am liebsten ver-, zumindest aber behindert wird.
Es ist der Bezirk, in dem die Logik gilt: Zugezogener = Gentrifizierer = böse. Mit dem Beschluss, weitere Restaurants im Graefekiez zu verbieten, ist der Bezirk von Monika Herrmann tatsächlich dabei, den Kapitalismus abzuschaffen – und durch Planwirtschaft zu ersetzen. Die Verwaltung greift in einen funktionierenden Markt ein, beschneidet Eigentumsrechte und unternehmerische Freiheit.
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article117779500/Friedrichshain-Kreuzberg-der-Bezirk-der-Verbote.html
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article117784495/Wenn-der-Wandel-in-Berlin-gesetzlich-untersagt-wird.html