Durch die deutsche Gesellschaft geht ein Riss, der immer weniger überbrückbar erscheint. Egal, ob es um illegale Einwanderung sowie deren Folgen für innere Sicherheit, Sozialkassen und Wohnungsmarkt geht oder darum, ob Deutschland auf preiswerte, sichere Energie und die Industrie, die selbige braucht, verzichten sollte, um so vielleicht dem globalen Klimawandel Einhalt zu gebieten - die Positionen werden immer unversöhnlicher. Und spätestens, wenn dann noch die Frage hinzu kommt, ob die AfD eine Partei ist, die man nach jenen demokratischen Spielregeln zu behandeln hat, die alle anderen Parteien für sich geltend machen, wenn sie von einem signifikanten Teil der Wählerschaft gewählt wurden, teilen sich Deutsche aller Geschlechter und jedweder Herkunft in unversöhnliche Lager. Da muss zuvor noch nicht einmal ein Gendersternchen aufgegangen sein.
Diese eskalierende Spaltung der Gesellschaft wird bekanntlich seit Jahren auch immer mal wieder von besorgten Meinungsbildnern beklagt. Doch diesem Klagelied folgt meist die Verbalattacke ins andere Lager. Die Tatsache, dass sich diese Lager elementar darin unterscheiden, dass die einen die derzeit politisch Mächtigen in Berlin und Brüssel auf ihrer Seite wissen, während die Anderen wiederum einen Großteil des Personals stellen, welches das Ganze durch ihre direkte Mitwirkung an der Wertschöpfung zu bezahlen hat, soll hier nicht verschleiert werden. Aber Thema soll hier die Versöhnung der beiden Lager sein.
Das ist vielleicht eine der schwierigsten Aufgaben deutscher Verantwortungsträger und ein Mann hat sich ihrer aufopferungsvoll angenommen: Friedrich Merz, unser Bundeskanzler. Das glauben Sie nicht? Dann suchen Sie mal das Gespräch mit Leuten, mit denen Sie bislang nach dem ersten Halbsatz mit politischem Inhalt in erbitterten Streit geraten sind und reden Sie über Merz. Mit allergrößter Wahrscheinlichkeit werden Sie übereinstimmen in dem Urteil: „Merz muss weg“, „Der kann es nicht“ oder „Dieser Totalversager ist ja noch schlimmer als Olaf Scholz“.
Mit einem Dankeschön für die Selbstaufopferung
Von Rechtsaußen bis Linksaußen - vielleicht mit der Ausnahme einiger abhängig Beschäftigter im CDU-Apparat oder CDU-Mandatsträger mit ausgeprägter Neuwahl-Phobie - wollen alle diesen Kanzler nicht mehr. Sie ärgern sich über ihn, lachen über ihn und schließen Wetten ab, wie lange er sich noch halten kann. Wer in einem beginnenden Gespräch mit Unbekannten nach einem Common-Sense-Thema sucht, hat es mit mehr oder weniger gepflegtem Merz-Bashing gefunden.
Insofern schafft dieser Bundeskanzler der maximalen Unbeliebtheit, dass die Deutschen endlich wieder einmal über alle politischen und ideologischen Gräben hinweg ein Gemeinschaftsgefühl entwickeln können. Das konnte zuletzt nicht einmal mehr eine Fußballweltmeisterschaft herbei zaubern.
Sollte das sein Plan gewesen sein, so ist er gelungen. Diese Selbstaufopferung könnten künftige Geschichtsbücher würdigen. Zumindest sollte man das Friedrich Merz versprechen, damit er endlich handelt. Je eher die Nach-Merz-Zeit beginnt, desto besser. Dem Volk hat er ein einigendes Thema geschenkt. Dankeschön, aber jetzt sollte er der Klärung deutscher Zukunftsfragen mit seinem Durchwurstelkurs nicht länger im Weg stehen.

Ich sehe schwarz für Black Rock, mit dem Personal.
Bei der überwiegenden Mehrheit im Lande laufen die medial verteilten , anerzogenen, sich aufdrängenden, und noch weit mehr als das, gender-Befehlsstinkefinger total auf. Und erst recht so es ums alltäglich Pflicht-Sprech…-Stottern bei „-Innen“ und „Ixen“ und dergleichen Gefummel geht.
Gendern sei deshalb so wichtig, weil ohne es ganze Gesellschaftsgruppen um „ihre Sichbarkeit“ gebracht würden. Und diese STaats-„Wissenschaft“ vom Gendersegen verweist penetrant darauf, dass Mann und Frau, Mutter und Vater ganz fürchtbare Vorurteilszuschreibungen , reine Sprachgewalt seien, dass durch solche Worterfindungen Mutter und Vater, Mann und Frau, zuallerst wilkürlich erschaffen seien durch das leere , aber gerade eben nicht unschuldige Wort, um einer allgemeinen Menschenfeindschaft gegen Gruppen und Minderheiten auf raffinierte Weise mit jeden ihrer dahergesagten Worte die Bahn zu brechen. Nur mit dem Stotterhicks bei Verkehrsteilnehmer-Hicks-Innen, nur durch das zeilenschindende Dummenparlando von Urlaubenden (gibt es eigentlich inzwischen ein Verb urlauben?), Forschenden usw. wird der matteriellen Verrohung von uns allen ein Stop gesetzt werden können.Selbst bei bombenden Dschihadisten mit Bärten bis zum ground zero reden sie ganz allgemein von Terrorist-hix-innen. Ja, die Welt ist aus den Fugen. Und nirgends noch ein Hamlet.
Doch nun wollen wir auch die Genderpästinnen jedweden Geschlechts zu Ehren kommen lassen, Ganz falsch ist das nicht, dass uns leere Worte beherrschten. Das macht schon die schiere Differenz von Begriff und Gegenstand die alles Denken und Handel ausmacht. Denn Denken heißt ja, dass wir in einem Geduld- Prozess ad infinitum mit unsreren Geistessonden quasi vom reinen Ich zum reinen Gegenstand hinundher-sausen und -spinnen, bis das GAP soweit gehoben ist, dass es Handeln erlaubt. Ein Schelm, der Schlechtes davon denkt!
So wie Berlusconis offene Korrumpiertheit, garniert mit 17-jährigen Escorten, einen Coolnessfaktor hatte, ergeht es nun unserem Fritz mit seiner blasierten Empathielosigkeit, an der ein Asperger-Test verloren gegangen ist. Aber aufgepasst, denn Totgesagte leben länger: Bundeszwang und Spannungsfall sind zwei Seiten der gleichen Münze.
@Joachim Willert: Entweder sind Sie ein „liberaler Theologe“ mit Doktorhut oder ein Mohammedaner mit anderen Meriten.
Der Fritze ist nun mal der schlimmste Albtraum den das normale Volk je hatte, Und was können wir machen? Er hat einen „cordon sanitaire“ um sich herum aufgebaut, der ist nur schwerlich zu durchdringen. Es ist eine neue Artus-Runde tapferer und getreuer Palatine. Und sollte der große Magier, der Deutschland geeint hat, zurück treten bzw. getreten werden, wer oder besser WAS kommt danach? Amthor? Warken? Frei? Der Himmel bewahre uns vor plötzlichem Reichtum!
Herr Grimm hat recht, ich habe das Vereinigende an BK Merz heute selbst erlebt.
Ich konnte sogar mit jemandem, der Israel aus ganzem Herzen und ganzer Seele hasst (aber nichts über die Historie weiß!), über Israel sprechen, weil wir zuvor klargestellt hatten, dass Merz weg muss…
Hr. Gille. „Könnten Sie, werte Frau Kott, uns Achgut-Jüngern bitte anhand von 3-4 Beispielen erklären, bei denen unser LüFri einen guten Job gemacht hat?“ Z.B. damit, dass er die Schuldenbremse aufgehoben hat. Denn in einer Welt, in der sich alle verschulden, muss auch unser Land nachziehen! Mühelos wären noch einmal 2-3 Billionen € für Investitionen möglich und nötig. Leider hat Hr. Merz das nicht konsequent kommuniziert und ist von Wahlzusagen abgewichen. 2. Beispiel: er steht felsenfest zur Brandmauer und das ist gut so. Doch wie ich schrieb: Die CDU braucht Erneuerung. Rainer Winkler! Unser Land kann mehr!