Bevor Greta zu ihrer klimaneutralen Reise in die USA aufbrach, wo sie an einem Klimagipfel der UN teilnehmen will, wurde sie gefragt, ob sie Präsident Trump treffen möchte. Worauf sie antwortete, sie würde ihre „Zeit nicht mit einem Treffen mit Donald Trump verschwenden“, lieber würde sie versuchen, „die Bevölkerung zu überzeugen, mehr Druck auf den US-Präsidenten zu machen". Daraufhin soll Präsident Trump sich sehr enttäuscht gezeigt und seine Berater gebeten haben, einen „back channel" zu Greta herzustellen, damit sie sich ihre Entscheidung überlegt.
Der Einfluss, den Greta mittlerweile auf das Weltgeschehen hat, kann gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die Bischöfe Heinrich Bedford-Strohm und Reinhard Marx wären überglücklich, wenn sie nur einen Bruchteil der Aufmerksamkeit abbekämen, die Greta zuteil wird. Der Allmächtige muss wirklich viel Sinn für Humor haben, er hat ja auch die knuffige Svenja Schulze in die Politik geholt, damit bei Heimspielen der Borussia Dortmund „mehrheitlich Mehrwegbecher" benutzt werden.
Aber das ist bei weitem nicht alles, was sich der Herr zwischen zwei Kirchentagen einfallen lässt. Da gibt es noch Rezo, den U-Tuber, der es beinahe geschafft hätte, die CDU zu zerlegen. Auch Rezo, der seinen richtigen Namen für sich behält, ist inzwischen eine Kapazität auf dem Gebiet der politisch-moralischen Aufrüstung.
Überall Ewiggestrige
Vor ein paar Tagen hat er auf einem U-Tube-Kanal „seinem Ärger über Zeitungen Luft gemacht" und dabei u.a. gesagt, „Tageszeitungen seien etwas für Ewiggestrige", was der Vorsitzende des Deutschen Journalisten-Verbands, Frank Überall, so daneben fand, dass er sich von seinem Schaukelstuhl erhob und protestierte. So nicht, Rezo!
Kaum hatte er Dampf abgelassen, besann er sich eines Besseren und bat Rezo um Vergebung. Da habe ich mich mit meiner zugespitzten Kritik vergaloppiert, sorry. Deine Medienkritik war mir persönlich in Teilen zu heftig, grundsätzlich wirfst Du aber auch viele wichtige Fragen auf. Vielleicht unterhalten wir uns darüber mal? Würde mich freuen.
Worauf Rezo die Friedenspfeife rausholte: Der Vorsitzende hat sich entschuldigt, und damit ist diese Sache für mich erledigt. Da sollte jetzt auch niemand respektlos nachtreten.
Ja, so kann man Konflikte entschärfen, friedlich und auf gleicher Augenhöhe. Da hat der „Vorsitzende" was dazugelernt. Und Rezo überlegt sich, ob er bei den nächsten Wahlen um den Vorsitz des Journalistenverbandes antreten soll. Irgendwie ist er ja auch ein Journalist, wie Frank Überall.
Beitragsbild: Rewinside CC BY 3.0 via Wikimedia Commons

Rezo also ... Der letzte grüne Rezo hieß ja Schlauch mit echtem Namen. Wenn Nomen Omen ist, dann wird Rezo bei der nächsten BTW für die CDU antreten. Sein Vorgänger, einst überzeugter Grüner und Umweltbewegter hat lt. Wikipedia nämlich auch die finstere Seite gewechselt - von Finster-Grün nach Finster-Geld - nachdem er wie Cem seine beruflichen Bonus-Flugmeilen ganz flugschamlos privat verjettet hat. Bevor er selbst ertappt wurde, hatte er noch das gute alte "Haltet den Dieb!-Spiel" zelebriert und mit 9 Fingern auf C. Ö. gezeigt. Und dann...Zitat Wikipedia: "Im September 2011 berichtete das Handelsblatt, dass Schlauch zwischen 2008 und 2009 vergeblich versucht habe, Milliardengeschäfte mit dem Stromanbieter Teldafax zu tätigen. Dabei ging es um den Handel mit Schweröl, Flüssiggas und südafrikanischem Zement.[9] Zudem sitzt Schlauch im Aufsichtsrat der MDH AG, einem Anbieter von chinesischen Zahnersatzprodukten" ... Was zu beißen hat er also.
Und bald werden alle wichtigen politischen Entscheidungen im Dschungelcamp bei RTL2 ausgespielt. Oder läuft das inzwischen bei Agitation und Zwang?
Na, Masel tov, verehrter Herr Broder, da haben Sie ja wieder mal einen kapitalen Hecht an die Angel bekommen! Ausgerechnet Frank-Überall-und-Nirgends (so sein - leider nicht von mir erfundener - nickname im Familien- und Freundeskreis), den netzwerkelnden Hochleistungsträger des Kölner Stadtfunks (vulgo: WDR) und anderer Organe. Angesichts seiner wahrhaft staatstragenden Rundfunkkommentare legte man beim Frühstück bisweilen schon voller Andacht das Besteck aus der Hand, um das zugehörige Ei nebst Kaffeetasse gegen Ende der Predigt (bildlich im Jargon der Gegend gesprochen:) mit Schmackes an die Wand zu befördern! Danke für den amüsant-spitzigen Beitrag! W. Rommel
Da sieht man mal wieder, was für ein ehrenwerter Beruf der Journalismus doch geworden ist, in unserer Zeit.
Interessensvertreter 2019 eben. Ob Gerwerkschaftschef, Ärztebund oder Journalistenverband. Was machen die eigentlich beruflich? Mit butterweichem Gummi-Rückgrat kriecht es sich am besten vor Klima-Gretel, Influenza und dem anderen Gesindel. Diese "Vertreter" sind auch höchstens noch verhaltensoriginell. Erstaunlich ist hierbei nur, dass der Chef des Journalistenverbands den Schwachsinn und den Hype tatsächlich glaubt, den seine Verbandsdeppen täglich über die Kais und Katjas aus den Kisten verbreiten. Andererseits verdienen die ja auch nicht ihr Geld mit Nachrichten und seriöser Information, sondern mit Werbung und Klicks. Da muss man solche Maschen wohl aufpumpen. Sonst hat man ja gar keine Relevanz mehr für die Werbekunden. Und wenn man den ganzen Tag so einen Schwachsinn liest, von Millionen Klicks, Influencer, Hype hier, Hype da, ist ja klar, dass die irgendwann nicht mehr alle Latten am Zaun haben.
Lieber Herr Broder heute Morgen habe ich mir beim Zeitungshändler gleich die wichtigsten italienischen Tageszeitungen gekauft (IL GIORNALE, LIBERO, LA REPUBBLICA und CORRIERE DELLA SERRA). Danach ging ich wie immer in die „American Bar“ frühstücken – das mache ich jeden Morgen. Meistens sitze ich dort alleine und lese Zeitung, während im Hintergrund Dean Martin „Arrivederci Roma, Goodbye, Auf Wiedersehen“ aus dem Lautsprecher tönt. Gegen halb neun laufe ich dann die VIA DELLA MISERICORDIA hoch zum Bahnhof, bei dem aber schon seit Jahren keine Züge mehr abfahren, weil man die Gleise abmontiert hat. Viele Menschen gehen aber trotzdem immer zum Bahnhof – auch wenn die Züge längst abgefahren sind …. Sie verstehen sicherlich, was ich damit sagen möchte.
In der infanitilsierten Gesellschaft wird jeder Frechling mit jener mürben Nachsichtigkeit behandelt, die Eltern typischerweise dem pubertierenden Kind gegenüber aufbringen. Außer natürlich, er ist rächtz.