Henryk M. Broder / 08.10.2014 / 22:30 / 8 / Seite ausdrucken

Fragen Sie Frau Karl

Man kann sich über vieles in Berlin aufregen. Kleine Delikte wie Raubüberfälle ohne Verletzte werden nicht verfolgt, sondern nur statistisch erfasst. Hütchenspieler gehen in aller Ruhe ihrer Arbeit nach. Bei Tätern mit Migrationshintergrund wird die Herkunft bewusst verschleiert. Werden Autos nachts abgefackelt, wird den Besitzern geraten, die Fahrzeuge nicht im Freien zu parken. Kommen “Intensivtäter” vor Gericht, bekommen sie Mengenrabatt. Sowohl bei der Polizei wie in der Justiz fehlt es an Personal und den notwendigen Ressourcen. Überall? Nein, nicht überall.

Oberstaatsanwältin Ines Karl ist Berlins erste Ansprechpartnerin für gleichgeschlechtliche Lebensweisen bei der Staatsanwaltschaft. Schwule, lesbische, bisexuelle, transsexuelle und intersexuelle Opfer homophober Hasskriminalität können sich ab sofort direkt an sie wenden. Sie nimmt Anliegen, Beschwerden, gegebenenfalls auch Strafanzeigen auf und stellt den Kontakt zu den zuständigen Staatsanwälten, der Polizei und den privaten Hilfsorganisationen her.
http://www.berlin.de/sen/justiz/ansprechpartnerin-homophobe-hasskriminalitaet/startseite.php

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Bastian Leibold / 09.10.2014

Die Polizei kann sich nicht mehr um die Sicherheit der Bürger kümmern, weil sie ständig in die Asylheime gerufen wird, wo die “traumatisierten” wegen Nichtigkeiten das Personal und sich gegenseitig verprügeln. Das Land ist zum Irrenhaus verkommen!

Aaron Gal / 09.10.2014

Der Mengenrabatt von Intensivtätern nennt sich ‘Gesetzeskonkurrenz’. Was flapsig erzählt lustig klingt, hat einen einfachen Grund: Gegen einen berufsmäßig agierenden Taschendieb oder Betrüger müssten, wenn man die Strafen der Einzeldelikte einfach addierte, längere Haftstrafen ausgesprochen werden als gegen einen Mörder. Um den Strafrahmen der Schwere des Unrechts anzupassen, gibt’s diesen “Mengenrabatt”.

Wolfgang Behr / 09.10.2014

Den jetzigen Zustand der inneren Sicherheit in Deutschland ahnten ja schon viele voraus, bis auf einige Experten, die jetzt vollkommen überrascht sind. Hoffentlich überraschen uns die Experten nicht wieder mit ihrer Unkenntnis,wenn die ganze Geschichte komplett escaliert und wir keine Bilder von Auslandskorrespondenten im Fernsehen mehr sehen müssen,sondern nur mal zum Fenster rausschauen brauchen.

Michael Kienzl / 09.10.2014

Was für ein Skandal! Und dann auch noch all die Polizisten, die nichtsnutzig vor Synagogen rumstehen, wo sie doch eigentlich Hütchenspieler verhaften könnten.

Hubert Appenrodt / 09.10.2014

Herr Miersch wirft Herrn Broder nach seinem Beitrag ein „perverses Rechtsempfinden vor“. Bürgerkrieg auf der Achse? Oder habe ich etwas nicht verstanden? Feindliche Übernahme? Journalistischer Militärputsch? Schariah? Revolutionstribunal? Selbstkritik vor versammelter Mannschaft? Pranger wie im Mittelalter? Welches Schicksal ist für Herrn Broder vorgesehen? Wird es ihm ergehen wie Kims nordkoreanischen Onkel? Pervers ist, daß nicht gesagt wird, welchen Hintergrund die meisten, fast alle Schläger haben? Pervers ist, daß nicht wenige Opfer gerade in Berlin sich immer wieder für das Bleiberecht ihrer Schläger einsetzten, daß noch mehr von ihnen ins Land kommen mögen? Sie sich schlagen lassen und dennoch an ihrer Willkommenskultur weiterarbeiten, unbeirrt. Pervers ist, daß inzwischen mancherorts bereits städtischer Wohnraum gekündigt wird, deutsche Mieter (alles Nazis oder AfD-Anhänger) auf die Straße fliegen, um Platz auch für neu ankommende Schläger zu schaffen. Pervers ist, daß das allen Medienschaffenden in diesem Land am fetten Wohlstandsarsch im geschützten, asylheimfreien Villenviertel vorbeigeht? Weil man links ist? Linksliberal? Total verblödet ist? Freiwillig verblödet und glücklich gleichgeschaltet ist mit allen Wohlstandsverwahrlosten in diesem Land?

Horst Jungsbluth / 09.10.2014

Es sind nicht nur Verrücktheiten von unseren offenkundig überspannten ewig “Unverantwortlichen”, sondern es steckt durchaus ein System dahinter, wenn ich wieder einmal daran erinnern darf, dass mit dem Start des Westberliner SPD/AL-Senats 1989 die Verfolgung von Verbrechen und Verbrechern praktisch eingestellt wurde, da die damalige Justizsenatorin “Täter interessanter als Opfer” fand. Staatsanwälte schrieben ihr einen offenen Brief, in der sie anprangerten, dass die Berliner dem Verbrechen und den Verbrechern ausgeliefert seien, was damals niemanden in der rot-grünen Koalition intressierte. Ganz im Gegenteil: Einem Doppelmörder wurde “Urlaub” gewährt, den er für einen weiteren Mord nutzte.  Dafür wurden mit gefälschten Gesetzestexten und unzutreffenden Gründen nach einem Strategiepapier unter Missbrauch der Verwaltungsgesetze Selbstständige und Hausbesitzer wie Verbrecher vefolgt. Übrigens haben bereits die Nationalsozialisten und auch die Sowjersozialisten diesen Missbrauch mit den Verwaltungsgesetzen betrieben. Der damalige Oppositionsführer Diepgen (CDU) hat zwar im Abgeordnetenhaus die erneute “Gleichschaltung” von Politik, Ämtern, Justiz und sogar der Wissenschaften” angeprangert, aber aus unerfindlichen Gründen nicht gehandelt. Die Medien hat er bei der Aufzählung übrigens vergessen, da insbesondere der SFB und der von ehemaligen “TAZ”-Leuten unterwanderte “Tagesspiegel” eine ganz üble Rolle spielten. Es ist mir ein Rätsel, dass diese Ungeheuerlichkeiten nicht endlich diskutiert werden.

Thomas Schlosser / 08.10.2014

An diesem Land werde ich noch verrückt…....

Boris Billinger / 08.10.2014

Auf der einen Seite randalieren migrierte Völker auf unseren Straßen (kleiner Bürgerkrieg von Jesiden gegen Tschetschenen in Celle), auf der anderen Seite haben wir dekadente Westeuropäer offenbar nichts wichtigeres zu tun, als genderneutrale Toiletten zu installieren. Ja, die BRD hat fertig!

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