Henryk M. Broder / 21.10.2022 / 12:00 / Foto: Sandro Halank / 77 / Seite ausdrucken

Fragen Sie Dr. Gniffke!

FUNK ist das Darknet der öffentlich-rechtlichen Anbieter; hier platzieren die ARD und das ZDF „sensible Themen" für die Zielgruppe der Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 29 Jahren. Dazu gehören auch „außergewöhnliche Lebensstile" kleiner und kleinster Minderheiten, die bis jetzt übersehen wurden.

Sagt Ihnen der Name Kai Gniffke etwas? Dr. Kai Gniffke? Der promovierte Politologe, Jurist und Soziologe leitete 16 Jahre lang die Abteilung ARD-aktuell, zuständig für die Tagesschau, die Tagesthemen und die Brennpunkte. 2019 bewarb er sich erfolgreich um den Posten des SWR-Intendanten. 

Gniffke wirkte immer im Hintergrund, leading from behind, außerhalb des ARD-Kosmos machte er sich erst 2016 einen Namen, nachdem bekannt wurde, dass die Tagesschau-Redaktion entschieden hatte, über den Mord an einer Freiburger Studentin nicht zu berichten. Bei dem mutmaßlichen Täter, der inzwischen überführt und verurteilt wurde, handelte es sich um einen 17 Jahre alten Afghanen, „der als unbegleiteter Flüchtling nach Deutschland gekommen war“, berichtete die taz. 

Aber das sollte nicht der Grund für die unterlassene Berichterstattung gewesen sein, sondern etwas ganz anderes: „Die Tagesschau berichtet über gesellschaftlich, national und international relevante Ereignisse. Da zählt ein Mordfall nicht dazu“, erklärte Gniffke auf tagesschau.de. Unter dem Druck der Kritik überlegte er es sich später anders und gab den Fall für die Tagesschau frei.

Szenenwechsel. Als Intendant ist Gniffke auch für die Beiträge verantwortlich, die der SWR bei FUNK einstellt. FUNK wiederum ist „ein deutsches Online-Content-Netzwerk der ARD und des ZDF, das sich insbesondere an Jugendliche und junge Erwachsene zwischen 14 und 29 Jahren richtet“, also die FB-, Twitter- und Insta-Gemeinde, die sich vom analogen Fernsehen längst verabschiedet hat. So sie das Netzwerk je genutzt hat.

Inhaltlich ist FUNK ungefähr das, was BENTO für den SPIEGEL war, ein Dixi-Klo in der guten Stube. Sollten die behandelten Themen tatsächlich den Interessen der Zielgruppe entsprechen, dann müsste eine Armee von Therapeuten rekrutiert werden, um die Schäden zu behandeln, die FUNK angerichtet hat. Sie denken, ich übertreibe? Dann starten Sie einen Selbstversuch, nehmen Sie ein starkes Schmerzmittel ein, Ibuprofen oder Paracetamol, und schauen Sie sich das FUNK-Angebot mal an.

Sie können die Via Dolorosa natürlich auch abkürzen und gleich den Kanal Leeroy will’s wissen ansteuern. Da kommen lauter „spannende Menschen“ zu Wort, die über ihre „Erfahrungen, Perspektiven, Realitäten und Schicksale berichten“. Also alles, was Sie schon immer über Menschen wissen wollten, von denen Sie nicht mal geahnt haben, dass es sie gibt. Angehörige kleiner und kleinster Minderheiten, die nun miteinander um einen Platz in der Mediathek konkurrieren.

Meine Favoriten sind zwei Videos zum Thema „Wie ist es, ein Little zu sein“. Hier und hier. Erst dachte ich, es ginge um kleine Menschen wie Gregor Gysi und mich, die ein ihnen bei der Geburt zugewiesenes Handicap durch großmäuliges Auftreten auszugleichen versuchen. Aber das war es nicht. Es kam mir vor, als würde ich einem UFO bei der  Landung zuschauen.

Ein wenig irritiert wandte ich mich an den Intendanten des SWR, Kai Gniffke, mit der Bitte um Hilfe. Und so kam es zu dem folgenden Notenwechsel.

10. Oktober

guten tag, sehr geehrter herr gniffke, ich hoffe, es geht ihnen gut, soweit das aktuell möglich ist. ich bitte sie, mir zwei fragen zu den beiden videos zu beantworten, die der SWR bei FUNK eingestellt hat.

sind die beiden protagonisten, also "pappi" und "little", echt, oder wurden sie für diese beiträge gecastet? für den fall, dass sie "echt" sind: wurden die videos von ehemaligen angehörigen der odenwaldschule produziert, und falls dies der fall war, was hat den SWR motiviert, sie für FUNK zu übernehmen?

mit besten grüßen aus dem osten in den südwesten

15. Oktober

sehr geehrter herr gniffke,

mir ist bewusst, dass sie viel zu tun haben. sie müssen an konferenzen und sitzungen teilnehmen, entscheidungen treffen, ihren sender und die ganze ARD im auge behalten.

ich erwarte von ihnen nicht, dass sie anfragen persönlich erledigen. aber ihnen steht doch ein stab qualifizierter mitarbeiterInnen zur seite, die sich jeden problems annehmen können. z.b. wie die von mir angeführten beiträge in das FUNK-angebot geraten konnten. zwei reportagen für und über eine zielgruppe, die kaum größer sein dürfte als die zahl der riesenquallen im starnberger see.

und wie ich gerade sehe, wird einer der beiden beiträge (UPDATE: Wie ist das EIN LITTLE ZU SEIN?) inzwischen nicht mehr angeboten. was für eine koinzidenz!

trotzdem bestehe ich darauf, dass sie meine anfrage beantworten. lassen sie sich bitte von ihrem justitiar darüber aufklären, dass sie dazu verpflichtet sind – nicht nur in mordfällen von nationaler relevanz.

beste grüße

19. Oktober

Sehr geehrter Herr Broder,

vielen Dank für Ihre Schreiben vom 10. Und 15. Oktober. Selbstverständlich antworte ich Ihnen sehr gerne darauf, das ist schließlich nicht nur eine Frage der Pflicht, sondern auch des Anstands. Sie können versichert sein, dass ich dafür keine Aufklärung meiner Justitiarin benötige. Meine zahlreichen weiteren Aufgaben haben Sie ja schon ganz treffend umrissen, ich danke Ihnen daher für Ihre Geduld. Gerne gehe ich im Folgenden auf Ihre Kritik an zwei Videos des funk-Formats “Leeroy will’s wissen” ein.

Außergewöhnliche Lebensstile, wie der in den Videos abgebildete, sind als soziales Phänomen Teil unserer gesellschaftlichen Wirklichkeit. So erzielen beispielsweise Videos zu sogenannten Littles in sozialen Medien oft mehrere Millionen Abrufe (z.B. dieses Video https://www.youtube.com/watch?v=m5HcJ-JqLX4). Eine journalistisch-redaktionelle Recherche oder fundierte Einordnung findet in diesen Beiträgen meist nicht statt. Daher ist es Teil des öffentlich-rechtlichen Auftrags, auch solche gesellschaftlichen Randphänomene, mit denen junge Menschen im Internet unter Umständen konfrontiert werden, abzubilden, einzuordnen und so junge Menschen mit diesen Eindrücken nicht allein zu lassen. Gerade für ein Angebot, das sich an Jugendliche und junge Erwachsene richtet, die einen wesentlichen Teil ihrer Zeit mit der Nutzung von sozialen Medien verbringen, ist das Aufgreifen von solchen Phänomenen essenziell. Auch das Feedback der Community zeigt, dass die Zielgruppe diese Herangehensweise und die Themenauswahl sowie Umsetzung schätzt.  

Bei der Erstellung und journalistischen Abnahme der Inhalte wird zudem grundsätzlich stets auf die Einhaltung der Jugendschutzstandards geachtet. Bei kritischen Themen wird die Jugendschutzbeauftragte des SWR bzw. der in dem Fall redaktionell verantwortlichen Anstalt hinzugezogen. Durch diese Beratung wird gewährleistet, dass Themen so umgesetzt werden, dass Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung nicht beeinträchtigt werden. So wurde auch im Fall der vorliegenden Videos gehandelt. Auch wenn ich grundsätzlich nachvollziehen kann, dass das Thema auf Zuschauerinnen und Zuschauer durchaus befremdlich wirken kann, so wird das Gezeigte stets eingeordnet, zum Beispiel durch grafisch abgesetzte Infotafeln. Zudem stellt Leeroy Matata im Video immer wieder kritische Nachfragen oder reagiert teilweise sichtlich irritiert, was auf Zuschauerinnen und Zuschauer ebenfalls einen einordnenden Effekt hat.

Ich kann Ihnen darüber hinaus versichern, dass die Protagonisten nicht gecastet wurden, denn gerade das authentische Abbilden verschiedener Lebenswelten liegt im Kern des Formats Leeroy will’s wissen. Nicht zuletzt aufgrund der sensiblen Themen geht die Auswahl der Protagonisten des Formats zudem immer mit einer sorgfältigen Recherche einher. Unserer Kenntnis nach stehen die Protagonisten nicht in einer Verbindung zur Odenwaldschule.

Wie Sie richtig schreiben, ist das Video „Update: Wie ist das ein Little zu sein“ auf der funk-eigenen Website vorrübergehend nicht verfügbar. Grund dafür ist ein technischer Fehler. Nach der Behebung des Fehlers sollte das Video aber in einigen Tagen wieder abrufbar sein. Auf YouTube und in der ARD Mediathek ist das Video nach wie vor verfügbar (UPDATE: Wie ist das EIN LITTLE ZU SEIN?). Sie können sicher sein, dass wir unsere Inhalte sorgfältig prüfen, bevor wir sie veröffentlichen, sodass sie auch vereinzelten kritischen Nachfragen Stand halten.

Ich hoffe, dass ich Ihnen mit diesen Erläuterungen einen besseren Einblick geben konnte und danke Ihnen für Ihre konstruktive Kritik, auf deren Basis sich das Format stetig weiterentwickeln kann.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Kai Gniffke, Intendant

 

Schlussanmerkung von Henryk M. Broder zu Gniffkes Stellungnahme: Man könnte es auch einfacher sagen: „Pappi“ und seine LITTLE erhalten ihren Anteil an der „Grundversorgung", den die Öffentlich-Rechtlichen zu leisten verpflichtet sind. Es geht ja um „das authentische Abbilden verschiedener Lebenswelten". Dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis FUNK sein Angebot um einen Kanal für Zoophile erweitert. Oder Kannibalen, die sich diskriminiert fühlen.

Foto: Sandro Halank CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

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Leserpost

netiquette:

Gabriele Klein / 21.10.2022

@E. Albert: “...nebenbei weiß ich nicht, was schlimmer ist: dieses “Video” oder die Kommentare darunter!” Pssst, : Wer sich Claqueure leisten kann und per Reisebus vor seine Sendesäle karrt der kann sich auch Clickeure leisten. Wetten dass?  Ja und das mit den Kommentaren….. Hmmmm dazu empfehle ich den letzten Steinhöfel Fall zu Twitter und wie das mit dem Verteilen von Kommentaren so funktionniert. Ja und was so rum funktionniert das könnte doch auch so rum funktionnieren….. verstehen Sie was ich meine?  Falls je nicht, hier die Kurzversion: Ich glaubs nicht, weder die Kommentare NOCH die Clicks.  Beste Grüße.

J. Brandenburg / 21.10.2022

Jede Perversität, jede Geisteskrankheit und seien auch nur sehr, sehr wenige Kreaturen davon betroffen bzw. daran erkrankt, wird bedient. Vielfalt! Toleranz! Darum müssten auch Kannibalen, Zoophile, Pädokriminelle, Tierquäler, Sodomisten, Lustmörder etc. Aufmerksamkeit und eine Sendung, die diesen Abnormalitäten mit Respekt begegnet, bekommen! Ob es pädagogisch vertretbar ist Kinder und Jugendliche mit solchem Dreck bekannt zu machen (gab es nicht einmal sowas wie Kinder-und Jugendschutz?) ist eine andere Frage! Die sich Herr Gniffke wohl nicht stellt oder nicht stellen darf. Es ist beruhigend, dass die meisten jungen Menschen gar kein TV oder den kranken Schrott der TV-Wegelagerer im Internet überhaupt gucken! Die angeblichen Klickzahlen werden wohl von den Angestellten des Staatsfunks selber produziert. Eine bemittleidenswerte, auf dem Müllhaufen der Geschichte landende verachtete Kaste, denen viele - dafür dass sie Rentner und Mütter mit Babies in den Knast werfen ließen, weil sie sich weigerten für den Dreck auch noch zu bezahlen -  eine angemessene Bestrafung wünschen.

Karsten Dörre / 21.10.2022

@Christian Kaisan, Leeroy Matata hinkt nicht. Er trainiert, halbwegs gehen zu können. Er hat seit frühester Kindheit Knochenschwund. Jegliche Belastung der Beine führte bisher zu Knochenbrüche. Wie er derzeit “geht” ist anhand von ihm gezeigter Videos medizinisch nachvollziehbar und kein Fake, um vorzugaukeln, er wäre auf Rollstuhl nicht angewiesen.

K.Kupfer / 21.10.2022

Herr Broder, ich hatte mich schon gewundert, weshalb ich diese bekloppten Videos bei YT vorgeschlagen bekomme (ungelogen!). Jetzt weiß ich es! Das ist, weil sie sich das anschauen und die superschlauen Algorithmen denken, mich könnte das interessieren, weil ich die Achse lese. Na herzlichen Dank auch!

Peter Groepper / 21.10.2022

“FÜR WEN IST FUNK? Wir wollen mit unseren Inhalten Menschen zwischen 14 und 29 erreichen. Das können wir natürlich nicht mit ein und demselben Angebot. Denn eine 14-jährige Schülerin sucht im Netz nach anderen Dingen als ein 29-jähriger Berufstätiger. Deswegen produzieren wir unterschiedliche Formate für Menschen mit unterschiedlichen Interessen – und lassen funk für jeden etwas anders aussehen.” Mein mail an Funk: Vielen Dank für diese aufschlussreichen Zeilen. Sie wollte offensichtlich mit der Nennung zweier Extreme die ganze Bandbreite Ihrer Informationen darstellen: DIE 14-jährige SchülerIN auf der einen Seite (also jung, unerfahren, eher naiv und dumm) und DEN 29-jährigen BerufstätiGEN auf der anderen Seite (also älter, reifer, kritischer, anspruchsvoller). Wieso sind Sie nicht auf einen 14-jähriGEN Schüler und eine 29-jähriGE BerufstätiGE gekommen? Es passte wohl spontan nicht in Ihr Weltbild, in welches viele besser die dumme junge Gans und der ältere reife junge Mann passt. Besser kann man ungewollt sein echtes eigenes Weltbild nicht darstellen.

Sam Lowry / 21.10.2022

Neben dem Krankheitsbild “Verfolgungswahn” (ICD-10 bitte selbst googeln) wäre ich dafür, auch das Krankheitsbild “Verschwörungswahn” einzuführen, denn sehr viele leiden mittlerweile darunter und glauben, irgendetwas erkennen zu können, obwohl sie nur Schwachmaten sind. Schwachmathematische Nebochanten, die in einer Position sitzen, wie auch immer dahingekommen, in der sie solche Antworten senden können, die jeglicher Logik widersprechen. In Positionen, in denen sie nach Gutdünken auf Kosten des Otto-Normal-Verbrauchers Geld im Klo runterspülen können für einen Wahnsinn, für den mir die Worte fehlen. Punkt.

Rex Kramer / 21.10.2022

Hm… Zugegeben, die youtube ... äh ...vorlage des hochgeschätzten Dr. G. hat über 21 Mio Aufrufe. Das ist ne ganze Menge. Allerdings: Mr. Methane’s Auftritt bei “Britain’s Got Talent” (Video “Mr Methane - Britain’s Got Talent - Show 5”), bei dem er auf ... äh unnachahmliche Weise “An der schönen blauen Donau” (Johann Strauss (Sohn)) performt hat, hat phantastische 64 Mio + Aufrufe. Es ist höchste Zeit für etwas Hochkultur bei Funk. Übernehmen Sie, Dr. G Punkt Punkt Punkt

PALLA Manfred / 21.10.2022

+ + + läuft wohl unter “Auto-Erotik” (googeln) und ist auf “einschlägigen Seiten” unter “Diaper” (WindelMädchen) zu finden - und vor gut 20 Jahren hat die NRW-bekannte WDR-Moderatorin “Carmen Thomas” das Buch “Ein ganz besonderer Saft - Urin” veröffentlicht - dieser “Saft” (NaturSekt) ist in der Regel steril, auch nicht “ungesund” und wurde “sehr-damals” u.a. zum WäscheWaschen verwendet !!! - unter dem o.g. Video gibt es über SECHS-tausend “Comments” !!! - interessant !?!  ;-)

Lutz Herzer / 21.10.2022

Wer es schon fertigbringt, acht Jahre antirussischen Bürgerkrieg in der Ukraine zu marginalisieren, braucht auch nicht über den Mord an einer Studentin in Freiburg zu berichten. Jemand, der sich hingegen für Elefanten interessiert, hätte als Kammerjäger wohl irgendwie den Beruf verfehlt.

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