Michael Holmes (Gastautor) / 15.10.2007 / 21:44 / 0 / Seite ausdrucken

Fluch und Segen des Fluchens

Steven Pinker erklärt, warum wir so gerne fluchen und warum wir es trotzdem manchmal bleiben lassen sollten. Ein schöner Text mit einem noch schöneren Titel: What the F***?

“Language has often been called a weapon, and people should be mindful about where to aim it and when to fire. The common denominator of taboo words is the act of forcing a disagreeable thought on someone, and it’s worth considering how often one really wants one’s audience to be reminded of excrement, urine, and exploitative sex. Even in its mildest form, intended only to keep the listener’s attention, the lazy use of profanity can feel like a series of jabs in the ribs. They are annoying to the listener and a confession by the speaker that he can think of no other way to make his words worth attending to. It’s all the more damning for writers, who have the luxury of choosing their words off-line from the half-million-word phantasmagoria of the English language. (..)

When used judiciously, swearing can be hilarious, poignant, and uncannily descriptive. More than any other form of language, it recruits our expressive faculties to the fullest: the combinatorial power of syntax; the evocativeness of metaphor; the pleasure of alliteration, meter, and rhyme; and the emotional charge of our attitudes, both thinkable and unthinkable. It engages the full expanse of the brain: left and right, high and low, ancient and modern. Shakespeare, no stranger to earthy language himself, had Caliban speak for the entire human race when he said, “You taught me language, and my profit on’t is, I know how to curse.”

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