Gastautor / 02.06.2019 / 10:00 / Foto: Pixabay / 3 / Seite ausdrucken

Fidel Castro: Das unverschämte Glück eines Diktators (2)

Von Manuel Menéndez.

Im ersten Teil lasen Sie, wie Fidel Castro viermal hintereinander schier unfassbares Glück hatte. Das muss eine Erfahrung gewesen sein, die im damals 29-Jährigen etwas verändert hat. War alles bisher reines Glück gewesen? Viermal vor der Grube gerettet? Viermal bloßer Zufall? 

Das kann überhaupt kein Zufall sein! Einen solchen Zufall gibt es nicht! Dahinter muss sich etwas weitaus Schicksalsträchtigeres verbergen! Sein Glück fühlte sich geschmeichelt, von ihm nun nicht mehr nur als schlichtes Glück, sondern als etwas völlig Anderes, nämlich als Vorsehung verstanden zu werden. Castro war sich gewiss, wen die Vorsehung auserwählt hat, dem kann nichts mehr passieren. Möge er auf seinem weiteren Weg noch so vielen Gefahren begegnen, die Vorsehung hat ihn dazu bestimmt, diese alle zu überwinden. Er verstand sich als ein Auserwählter, dem es allein obliegt, Kuba vom Diktator zu befreien, und sich an die Spitze eines neuen Staates zu setzen. Auf dieser Gewissheit von Vorsehung basierten alle folgenden Handlungen Castros. Zutiefst fühlte er sich als vom Schicksal ausersehen.

Fidel Castro spürte die Kraft in sich, Ungewöhnliches im Leben zustande zu bringen. Selbstzweifel, die normalerweise Politiker, Intellektuelle oder Künstler stets begleiten, waren im fremd. In keiner Phase seines Weges zur Macht zweifelte er an seiner Berufung. Selbst als er in eine Lage geriet, in der sein Ende fast zum Greifen nahe war, zweifelte er nicht daran. Die Abwesenheit jeglichen Selbstzweifels machte seine Stärke aus und setzte ihm zugleich eine Grenze. Das eine war ohne das andere nicht zu haben. Stärke geht immer auch mit Schwäche einher, aber genau diesen Zusammenhang vermögen die starken Menschen nicht zu begreifen, weil dies ihrer Stärke ein Moment der Schwäche zufügen würde. Er war belesener als seine Umgebung; er konnte schneller Zusammenhänge erfassen und Entscheidungen treffen als diese; er konnte einzelne Menschen umgarnen und Massen begeistern. Über eine Fähigkeit verfügte er nicht, über Nachdenklichkeit. Die möglichen Konsequenzen für Kuba aus der durch ihn provozierten Feindschaft zur USA und ebenso aus der von ihm gewollten Abhängigkeit von der UdSSR haben ihn niemals berührt. Er war eine Persönlichkeit der Aktion. Es gibt zahlreiche Schriften von ihm, vieles davon ist aus späteren ad hoc gehaltenen Reden zusammengesetzt und von seinen Sekretären redigiert worden.

Misserfolg als Prophet späteren Glücks

Es ließe sich trefflich darüber spekulieren, ob er die Entdeckung der Vorsehung als eine religiöse Erweckung empfunden hat. In Biographien wird darüber gerätselt, ob er eine Neigung zur Santeria aufwies, einer synkretistischen afroamerikanischen Religion auf Kuba. Das ist ein sinnloses Unterfangen. Was wüssten wir exakter über seinen Charakter, wenn wir es wissen würden? Die Vorstellung, eine neue Glaubensrichtung zu begründen, hätte er als abartig empfunden. 

Im normalen Leben wechselt sich Glück mit Missgeschick ab. Kein Mensch lebt unentwegt mit Glück zusammen. Auch Castro nicht. Stets hatte sich das Glück für ihn eingeschaltet, wenn er ein Missgeschick erlitten hatte, er also wegen eines Unglücks kurz vor dem persönlichen Scheitern stand. Jeder seiner Misserfolge, so wird es Castro verstanden haben, war nur der Vorgänger eines unmittelbar darauffolgenden Glücks. Wie in der Alchemie verwandelten sich seine Misserfolge zu Glück. Fortan verstand Castro seine Misserfolge als Bausteine auf seinem Weg zum endgültigen Erfolg, zur Macht über Kuba. In späteren Phasen seines Weges zur Macht, griff das Glück nicht immer nur ein, um ihn vor sich selber zu bewahren, sondern es verlieh seinen Gegner dieselben Eigenschaften, die auch ihn zeitweilig in Schwierigkeiten geraten ließen: Arroganz, Ignoranz, Inkompetenz. Das Glück rettete ihn mit den Schwächen seiner Gegner. 

Als sein Glück zum fünften Mal eingriff, hatte es schwer zu tun, denn es musste sich auf verschiedene Phasen aufteilen. Castro emigrierte nach Mexiko, um erneut jugendliche Anhänger für einen weiteren Angriff auf den Diktator um sich herum zu sammeln. Diesmal wollte er gründlicher vorgehen: Bessere Ausrüstung, mehr Waffen und umfangreichere heimliche Unterstützung in Kuba. Dazu benötigte er Geld. Wochenlang reiste er durch die USA, seinen Erzfeind. Die Geschichte ist selten kleinlich, des Öfteren hatte ein Erzfeind seinen Gegnern ungewollt zum Sieg verholfen. Trotzdem sammelte er zu wenig ein. Da erreichte ihn ein Angebot des letzten kubanischen Präsidenten, der mit etwas Geld aus dem Amt geschieden war, und hoffte, mit diesem jungen Ungestüm erneut ins Amt zu kommen, um es später mit noch mehr Geld verlassen zu können. 100.000 Dollar gelangten in Castros Hände. Das reichte für Waffen und für den Kauf eines kleinen Schiffes. Die militärische Ausbildung konnte starten.

Allerdings begann erneut der Dilettantismus zu wirken. Genau wie das Glück war auch der Dilettantismus von Jugend an der ständige Begleiter Castros, der sich jedoch über viele Jahre hinweg letztlich immer dem Glück beugen musste. Seine Mitverschworenen übten zu auffällig. Die mexikanische Polizei beendete die Kriegsvorbereitungen, wogegen das Glück eingriff. Ehemalige mexikanische Politiker und Intellektuelle setzten sich für den jungen kubanischen Heros ein, er und seine Leute wurden aus dem Gefängnis entlassen, mussten jedoch rasch aus dem Land, wofür ja schließlich das Schiff gekauft worden war. Das Schiff war altersschwach, überladen und wurde von einem unfähigen Kapitän geführt, zudem geriet es in recht raue See. Mehr Probleme gingen gar nicht. So ganz vollständig konnte das Glück diesmal nicht helfen. Immerhin bewahrte es Schiff, Mannschaft und Castro vor dem Untergang. Sie strandeten, und dies auch noch an der falschen Stelle, aber stranden ist immer falsch, trotzdem waren sie in Kuba. Erneut war es um Leben oder Tod gegangen, mit Glück zum Leben hin.

Verbreitung des eigenen Todes

Der nächste Moment, in dem das Glück zum sechsten Mal eingreifen musste, konnte an Dramatik nicht überboten werden. Die etwa 80 zum Sturz des Diktators gestrandeten Abenteurer konnten vom falschen Küstenabschnitt aus nicht schnell genug in die Berge gelangen. Die Armee entdeckte sie, und erschoss das Gros der Angreifer. Nur ein Dutzend entkam, darunter Fidel Castro und sein Bruder Raúl. Aber es ging noch weiter. Mit zwei Begleitern musste Castro tagelang ohne Nahrung und Wasser in einem riesigen Zuckerrohrfeld ausharren. Mehrfach konnten sie ihre Verfolger bereits hören, aber das Glück ließ diese nicht den Weg zu ihnen finden.

Sie entkamen und zusätzlich sandte das Glück einen schlichten Bauern vorbei, der ihnen den Weg ins Gebirge wies. Später hatten gleichfalls angelandete Abenteurer, die aber mit Castro nicht verbündet waren, kein Glück. Bauern verrieten sie an die Armee, die alle erschoss. Nach dem Sieg Castros wurde dieser einfache Bauer einer der mächtigsten Männer Kubas. Gerade einmal knapp zwei Dutzend Aufständische gelangten in die Sierra Maestra, schwach bewaffnet, kärglich ausgerüstet und ständig in Angst, doch noch entdeckt zu werden. Das wollte sein Glück nicht zulassen. Es redete seinen Verfolgern ein, der junge Rebell Fidel Castro sei nun endlich tot. Der Diktator atmete auf.

Bis zu diesem sechsten Mal hatte seine Glückssträhne nichts mit seiner politischen Fähigkeit oder mit seinem taktischen Geschick zu tun. Zweimal hätte er ertrinken und ruhmlos verschwinden können. Drei Mal hätte er in aussichtsloser Situation erschossen werden und ein Mal bis an sein Lebensende hinter Gittern landen können. Das allein schon ist eine bemerkenswert positive Serie, die seine Persönlichkeit unter allen Gegnern des damaligen kubanischen Diktators heraushob. Die weite Welt hatte jedoch von dieser unglaublichen Serie des Glücks rein gar nichts mitbekommen. Allein für Kuba waren sie bedeutungsvoll. Sein Überleben nach der Strandung und seine Flucht ins Gebirge machten ihn unter seinen heimlichen Anhängern zu einem Mythos. Bereits zwei Jahre bevor er endgültig gesiegt hatte, war er schon zu einer legendären Gestalt geworden, jedenfalls für diejenigen, die um sein Glück wussten.

Fidel Castro verschwendete dafür keine Gedanken. Er war unverrückbar von seinem Sieg überzeugt, wahrscheinlich als einziger, aber genau das macht eine Führerpersönlichkeit aus: Entweder groß im Sieg oder groß im Scheitern.

Über Nacht in den USA ein Held

Im unwegsamen, feuchten und auch kaltem Gebirge, wo doch in Kuba immer die Sonne scheint, suchte sein Glück zum siebenten Mal nach einem Ausweg für ihn. Dafür begann es zu tricksen. Es half, auf verschlungenen Wegen eine Information an die wichtigste US-Zeitung, die New York Times, gelangen zu lassen: Castro lebt und sammelt eine Rebellenarmee um sich! Das erste stimmte, das zweite war mehr als nur eine harmlose Übertreibung, aber da die amerikanischen Medien von Lügen lebten, wurde sie begierig aufgenommen. Einem auf Sensationen völlig versessenen Reporter gelang es, sich über die Berge zu Castro hinaufzuarbeiten, was schon allein – für jeden, der es einmal bis zur Comandancia geschafft hat – eine bemerkenswerte körperliche Leistung war. Castro kannte den Einfluss der Medien in den USA, und er war sich wohl bewusst, wie sehr er auf Hilfe von den verfluchten amerikanischen Imperialisten angewiesen war. Er entfaltete seinen größtmöglichen Charme, benutzte das gesamte Arsenal seines Charismas und lullte den gierigen Sammler von Sensationen mit banalen Taschenspielertricks ein. Es gelang! Der Reporter wurde sein Mann. Die New York Times brachte einen groß aufgemachten Bericht, und über Nacht war der sich immer noch in Einsamkeit versteckende Castro in den USA ein Held. 

Als Castro an der Macht war, empfing er noch weitere Male diesen Reporter. Da war er in den USA bereits enttarnt und ohne Einfluss. Castro hatte ihn bedenkenlos für seine eigenen Ziele eingesetzt. Aber was heißt für einen Willensmenschen „bedenkenlos“? Wer die alleinige Macht will, darf auf dem Weg dazu keine Bedenken haben. Bedenken sind Schwächen, und mit Schwächen kann Macht nicht errungen werden. Von 1947 bis 1953 hatte Castro einen Lernprozess durchgemacht. Um an die Macht zu gelangen benötigte er Menschen an seiner Seite: Jünger, Anhänger, Gläubige, Parteigänger, Bewunderer, Kumpane. Nur zwei Gruppen benötigte er nicht: Freunde und Partner. Freunde hätten eine moralische Verpflichtung von ihm erwartet. Einige, die sich dafür hielten, setzte er bedenkenlos für seine Macht ein und verlor diese. Partner wollen an der Macht beteiligt werden. Sie hätten sich nicht bereitwillig für Castro als alleinigen Führer eingesetzt. In diesen fünf Jahren hatte er begriffen, dass er befähigt war, Menschen für sich zu gewinnen und zugleich diese Menschen nur als Mittel für seinen Weg zu Macht zu benutzen. Auf diesem Weg hatte er Bedenken gegenüber Menschen verloren.

An seinem Glück zum achten Mal war er vollständig unbeteiligt. Es hatte nichts direkt mit ihm zu tun. Er war darin noch nicht einmal involviert. Castro war inzwischen der bekannteste Gegner des Diktators geworden, aber er war es nicht allein. Auch weitere Gruppen junger Leute waren gegen den Diktator aktiv, ohne dass sich deren Führer Castro unterordneten. Als der Artikel aus der New York Times nach Kuba überschwappte, sah einer dieser Führer, der Student Echeverria, seine Führungsposition von der – angeblichen – Rebellenarmee im Gebirge bedroht. Er sammelte über einhundert Anhänger, die den Präsidentenpalast erstürmten und um Haaresbreite den Diktator getötet hätten, aber das verhinderte Castros Glück. Es ließ den Diktator in das dritte – unzugängliche – Stockwerk des Palasts flüchten. Echeverria hatte eine Radiostation besetzt, von der aus er den Tod des Diktators verkündete. Als er vom Scheitern der Aktion erfuhr, flüchtete er und wurde erschossen.

Castro brauchte keine Freunde, nur Bewunderer

Auch dieses Unternehmen war so dilettantisch vorbereitet, dass es hätte von Castro stammen können. Geschichte lässt nur bedingt Spekulationen zu, weshalb wir nicht genau wissen können, welche Entwicklung eingetreten wäre, hätte Echeverria den Diktator umbringen können. Aber eines wissen wir ganz genau: Castros Kampf in der Sierra Maestra wäre sinnlos geworden. Sein persönliches Glück wollte dies jedoch nicht zulassen. Mit einem Quäntchen exakterer Vorbereitung hätte dieser Revoluzzer den Diktator erwischt, sein Unglück wurde Castros Glück. Castro konnte weitermachen. Als dieser Zusammenhang schon lange vergessen war, ließ Castro den Echeverria als einen früheren Anhänger von ihm feiern und in Havanna dessen Büste aufstellen. Das Glück kann auch ein launischer Begleiter sein.

Castro handelte nicht nach der Devise „Der Feind meines Feindes ist mein Freund“. Echeverria war noch nicht einmal ein Scheinfreund Castros. Beim Ringen um die Macht war er sein Gegner. Sogar sein Tod legte einen Schatten auf Castros Stellung unter den Oppositionsgruppen, denn er bewies, dass es auch noch andere Führer in Kuba gibt.

Ein Jahr darauf ereilte ihn zum neunten Mal sein Glück. Die Rebellengruppe war auf etwa 300 Mann angewachsen, immer noch keine Armee, allerdings eine ernsthafte Bedrohung des Diktators, so dass sich dieser zu einer Großoffensive entschloss. Von zwei Seiten rückte die Armee des Diktators gegen den Stützpunkt der Rebellen vor. Sie wurden eingekesselt, hatten kaum noch Munition, keine Unterstützung von außen und sahen selber ihr nahes Ende voraus. Erneut passte das dem persönlichen Glück von Castro nicht. Es ließ die beiden Armeekommandeure gegeneinander agieren, weil jeder den Sieg für sich allein reklamieren wollte. Dann redete Castros Glücksbegleiter beiden ein, dass trotz wochenlanger Angriffe, sich die Rebellen noch weiter verteidigen konnten, was jedoch nicht zutraf. Die Offensive wurde abgebrochen, der Diktator war verloren, was er nicht begriff, Castro jedoch begriff, dass er gesiegt hatte.

Bei seinem Glück mit dem US-Reporter und dem des Scheiterns Echeverrias ging es für Castro nicht um Leben oder Tod. Sein neuntes Glück war das letzte, das ihn vor dem Tode bewahrte. Seine darauf folgenden Glücksumstände halfen ihm, die absolute Macht zu erringen bzw. diese endgültig zu sichern. In diesen Situationen war er nicht mehr in Lebensgefahr. Das folgende Glück war sozusagen ein Glück geringerer Potenz.

Dieser Beitrag gehört zu einer mehrteiligen Serie. Leicht gekürzte Übertragung aus dem Spanischen.

Lesen Sie morgen: Wie 1959 Fidel Castros grandiosestes Jahr wurde.

Teil 1 finden Sie hier.

Teil 3 finden Sie hier.

Teil 4 finden Sie hier.

Teil 5 finden Sie hier.

Foto: Pixabay

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Leserpost

netiquette:

Margit Broetz / 02.06.2019

Danke für die interessanten Einblicke! “Auch dieses Unternehmen war so dilettantisch vorbereitet, dass es hätte von Castro stammen können.” Dazu muß man aber sagen, die Operation in der “Schweinebucht” Anfang der 1960er war ja zum Glück auch nicht geradezu meisterhaft durchgeplant! Bin schon gespannt, ob das in der nächsten Folge zum Thema gemacht wird.

sybille eden / 02.06.2019

Nach meinem Geschichtswissen hat Castro nach seinem Sieg der USA die Zusammenarbeit angeboten,denn er war nicht wirklich ein Kommunist sowjetischer Prägung, sondern eher so etwas wie ein Sozialdemokrat. Erst als die USA unter Eisenhower ihm die kalte Schulter zeigte, wandte er sich der Sowjetunion zu. Die spätere Kennedy-Administration räumte einmal diesen Fehler ein !

annen nerede / 02.06.2019

Gottes Wege sind unergründlich.Zeus ist ein wahrlich komischer Gott.

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