
Eine ganz besonders benachteiligte Frau ist ja Christine Strobl, die zukünftige ARD-Intendantin. Sie wird jetzt Programmdirektorin im Ersten. Die DWL-Huldigung unterschlägt nur ein kleines Detail: Strobl ist die Tochter von Wolfgang Schäuble. Aber das ist ja unwesentlich und hat mit ihrer Karriere, höchstwahrscheinlich ein immerwährender Kampf gegen patriarchalische Strukturen, nichts zu tun. Als wenn das nicht schon genug “Geschmäckle” hätte. Ehemann ist übrigens: Thomas Strobl seit 2011 Landesvorsitzender der CDU in Baden-Württemberg und seit Dezember 2012 einer von fünf stellvertretenden Vorsitzenden der CDU Deutschlands. Seit dem 12. Mai 2016 ist er Minister für Inneres, Digitalisierung und Migration des Landes Baden-Württemberg sowie stellvertretender Ministerpräsident im Kabinett Kretschmann 2. Ich wollte noch was “Böses” dazu schreiben, aber es erklärt sich eigentlich von selbst.
Also, als allererstes muss mal das geschlechter-diskriminierende Kastenwesen im Sport aufhören: keine separaten Wettbewerbe mehr für die einzelnen Geschlechter! Sollten sich dann beim sportlichen Erfolg Merkwürdigkeiten herausbilden, sind diese gender-spezifisch sozialen Phänomene sozial zu bearbeiten. Letzteres ist dieser unglaublich anspruchsvollen, wahrscheinlich kulturgeschichtlich epochemachenden, nur von den größten Geistern noch zu bewältigenden Forschungsrichtung “Gender” zuzugestehen.
An unserer Fakultät gab es vor Jahren 80% Studentinnen. Natürlich existierte dort auch eine Beratungsstelle für weibliche Studierende, um Benachteiligungen aus dem Weg zu räumen, sexuelle Belästigungen anzuzeigen und generell “für Frauen da zu sein”. Die hatten, recht zentral, zwei eigene Räume, wo auch immer Frauen für Frauen da waren. Da gab es immer Tee und Kaffee für Frauen und das Ding war auch immer gut besucht. Bei einer Einführungsveranstaltung für neue Studierende, wir waren alle recht verunsichert und konnten Beratung durchaus brauchen, bot auch diese Beratungsstelle Frauen ihre Hilfe an. Es gab dort erfahrene Studentinnen, die direkt helfen konnten. Vergleichbares gab es für die 20% neuen Studenten natürlich nicht. Man wurde auf das Beratungsangebot im Internet verwiesen. Es würde dort alles verständlich erklärt. Klasse! Auf meine Frage, ob denn auch männliche Studienanfänger sich an die erfahrenen Leuten in der Beratungsstelle wenden könnten, bekam ich damals diese Antwort: “Nö, das ist eigentlich nicht vorgesehen.”
Danke Herr Meins für ihren wichtigen Artikel. Vernagelte Ideologie versus Wissenschaft. Beides zusammen schließt sich aus. Entweder oder! Ich bin der festen Überzeugung, daß die siamesischen Zwillinge, verbissene Ideologie und Dummheit, früher oder später scheitern werden, vermutlich später, wenn der Schaden evident geworden ist.
@Katja Bauder….dafür hat die Bundestagsvizepräsidentin jede Menge auf den Rippen…nix im Kopp….................................., läuft aber jedem Transparent voraus….und hinterher sagen….lesen kann ich auch nicht…............................das sie nicht bis 355 zählen kann, hat sie ja schon im Bundestag bewiesen….....
Die, die es könnten, dürfen nicht. Die die es nicht können, und ihr Nichtkönnen schon bewiesen haben , dürfen….Beispiel: Ursula lässt uns Leiden….............Frauen als Reporter beim Männerfußball. Eröffnungsspiel Bundesliga: Claudia Neumann, trotz Quote auf dem falschem Platz- aber den Steuerflüchtling , Ministergatten und Regierungsschmeichler Reif möchte ich auch nicht hören und sehen. Nun musste die ARD in der Sportschau nachziehen. Dank ihrer dünnen Stimme kann man die Quotenreporterin nicht verstehen und das zuhören bereitet Kopfschmerzen.
Die Bevorzugung fand schon vor über 30 Jahren in der Schule statt. Wenn in unserer Klasse ein Junge und ein Mädel etwas zur gleichen Fragestellung zum besten gaben und die Antwort förmlich identisch war gab’s für den Jungen die 3 und für das Mädel die 1. so selbst erlebt und das nicht einmal sondern mehrfach und konstant durch die Schuljahre. Und haben die Mädels was draus gemacht? Wollten sie weit hinaus? Im Gegenteil. Am besten direkt und schnell in die vollversorgung durch den Mann und zuhause bleiben. Das war und ist die Realität.
Dieser Zustand, muss unbedingt beendet werden. Ich schlage ein “Gutes-Wissenschaftlerinnen-Förderungsgesetz“ vor. Darin wird festgelegt, dass die Veröffentlichungen von Wissenschaftler*/Innen doppelt gezählt werden. Die Autoren werden verpflichtet jeweils eine 50%-Quote von weiblichen Autoren zu zitieren und schon haben wir wieder Gleichheit. Ich habe tolle Wissenschaftlerinnen erlebt, sie alle haben es ohne Quote geschafft. Die würden sich aber im Grabe umdrehen, wenn sie erlebten, wie durch die heutige Genderpolitik ihre Leistungen abgewertet werden.
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