Anthony Fauci muss geradezu wahnsinnig von sich selbst überzeugt gewesen sein. Wie sonst lässt sich der Lapsus erklären, mit dem er sich nun eigenhändig einen Strick um den Hals gelegt hat? Offenbar unbeabsichtigt, hinterließ er auf Regierungscomputern ein mehr als 1.000 Seiten umfassendes Tagebuch aus der Zeit, als er in seiner Funktion als Direktor des National Institute of Allergy and Infectious Diseases (NIAID) die Corona-Maßnahmen in den USA leitete. Aus einigen Einträgen geht hervor, dass er seine Notizen als Grundlage für ein autobiographisches Buch verwenden wollte. Laut US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy konnte das Dokument von den Servern abgerufen werden und wurde nun von Senator Rand Paul veröffentlicht. Lesen Sie im dritten Teil der Analyse, warum Fauci in den Aufzeichnungen vor allem durch narzisstische Reflexe und Selbstüberhöhung auffällt.
Am 15. März 2021 erhält Fauci die Nachricht, dass der Immunologe Drew Weissman an der University of Pennsylvania Studien an Mäusen durchgeführt hat, die zeigen, dass eine intramuskuläre Injektion des mRNA-Impfstoffs zu einer Immunantwort im Fruchtwasser der Jungtiere in einem Schwangerschaftsmodell führt. Fauci schreibt dazu, dass die FDA bereits die DART-Studien (Development and Reproductive Toxicology) von Moderna und Pfizer erhalten habe und diese einwandfrei seien. Er fürchtet allerdings, dass die Weissman-Studien für „großes Chaos“ sorgen könnten und hofft, eine Wiederholung der Studien zu erreichen, um dem Befund entgegenzuwirken.
Dazu passen die Textnachrichten, die auf Faucis dienstlichem Mobiltelefon zu diesem Thenma gefunden wurden und die von den republikanischen Senatoren Rand Paul und Ron Johnson am 10. August dieses Jahres veröffentlicht wurden. Sie gehören zu mehr als 34.000 Nachrichten, die der Öffentlichkeit nach und nach zur Verfügung gestellt werden sollen. In einer Konversation mit Vivek Murthy und Rochelle Walensky – dem Gesundheitsminister und der Direktorin des CDC unter Biden – merkt Fauci an, dass viele Menschen nach der zweiten Dosis einen erheblichen Zytokinsturm (also eine Überreaktion des Immunsystems) und Fieber entwickeln und dies theoretisch mit einer Fehlgeburt im ersten Trimester in Verbindung stehen könnte. Fauci war sich also dessen bewusst, dass die neuartige Impfung zu Fehlgeburten führen kann (Achgut berichtete), verschwieg jedoch seine Bedenken in der Öffentlichkeit und bezeichnete die Impfung als für Schwangere unbedenklich. Übrigens setzt sich der Wellcome Trust, dessen früherer Leiter der im ersten Teil erwähnte Jeremy Farrar war, aktuell dafür ein, schwangere Frauen vor den Auswirkungen von Hitze zu schützen. Auffälligkeiten bei den Geburtenraten sollen also offenbar durch Hitze und Klimawandel erklärt werden und unter keinen Umständen als Folge der modRNA-Impfstoffe.
Ein „sehr seltsames Briefing durch die CIA“
Am 12. April 2021 erhielt Fauci einen Anruf von Rochelle Walensky dazu, dass die CDC und die FDA eine Aussetzung der Verabreichung des Johnson&Johnson-Impfstoffs aufgrund von sechs Fällen (allesamt Frauen im Alter von 18 bis 48 Jahren) einer zerebralen venösen Sinusthrombose angeordnet hatten. Fauci notiert: „Eine Person ist verstorben, drei wurden ins Krankenhaus eingeliefert (zwei auf der Intensivstation), zwei wurden entlassen. Die Vorfälle traten 6 bis 13 Tage nach der Impfung auf.“ Doch scheint ihn dieser Befund nicht weiter zu stören. Ihn beschäftigen vielmehr die Patentrechte. Am 14. April berichtet er von einem Streit zwischen dem Vaccine Research Center (VRC), das zu Faucis National Institute of Allergy and Infectious Diseases gehört, und Moderna bezüglich der Erfinderschaft des Patents im Zusammenhang mit der Identifizierung des Spike-Proteins. Aus irgendeinem „seltsamen“ Grund wolle Moderna dem VRC nur das Miteigentum an dem Patent einräumen, jedoch nicht die Erfinderschaft. Die Patentfrage sei aber relevant dafür, dass die Technologie an Entwicklungsländer weitergegeben werden könne. Zwischen den Zeilen geht es wohl um eine Erweiterung des Markts für die modRNA-Technologie etwa in Afrika. Peter Staley, der vor allem für seine Arbeit im HIV/AIDS-Aktivismus bekannt ist, mache schon Druck auf ihn, so Fauci.
Am 14. April 2021 erhält Fauci einen Hinweis darauf, dass eine Datenbank zeige, dass es bei mRNA-Impfstoffen zu noch mehr Thrombosen komme als bei AstraZeneca. Was er als Bullshit abtut. Einen immer größeren Raum in Faucis Einträgen nimmt der Konflikt mit Rand Paul und seinen angeblich „rechtsextremen Verschwörungstheorien“ ein. Fauci beklagt sich darüber, dass die vermeintlichen Verschwörungstheoretiker sich zusammentun, um zu versuchen, ihn mit dem Virus aus Wuhan und mit gefährlicher Gain-of-Function-Forschung in Verbindung zu bringen. Dabei war mittlerweile auch das FBI davon überzeugt, dass COVID-19 auf ein Leck in einem Labor zurückzuführen ist. Was Fauci als Unsinn abtut. Am 4. Juni 2021 berichtet er von einem „sehr seltsamen Briefing durch die CIA“. Demnach hatte die CIA Informationen darüber, dass unbekannte Experimente vom Militär in Wuhan durchgeführt worden seien. Fauci bezeichnet die CIA in seinem Tagebuch als „naiv“ und schlecht informiert.
Im Mai 2021 setzte Fauci durch, dass die CDC Änderungen an ihren Empfehlungen vornahmen: Geimpfte Personen durften fortan ohne Maske unterwegs sein, unabhängig davon, ob sie sich drinnen oder draußen aufhielten. Minimale Freiheiten als Zuckerl für Geimpfte sollten natürlich einmal mehr die Impfbereitschaft in der Bevölkerung stärken. Am 7. Juli 2021 schildert Fauci ein Treffen mit dem Nationalen Sicherheitsrat (NSC) unter der Leitung von Beth Cameron und Maher Bitar, dem leitenden Direktor für Geheimdienstprogramme beim NSC. Dabei drängte Fauci die Mitarbeiter des Nationalen Sicherheitsrats dazu, eng mit „qualifizierten, anerkannten Evolutionsvirologen“ wie etwa seinem Buddy Kristian Andersen zusammenzuarbeiten. Außerdem erläuterte er ihnen nach eigenen Angaben die „vielfältigen Gründe“ dafür, warum es „fast sicher“ sei, dass sich das Virus auf natürliche Weise durch einen Artensprung entwickelt habe. Er habe jedoch betont, dass er der Möglichkeit eines Laborunfalls gegenüber offen bleibe, so Fauci plötzlich. Am 8. Juli notiert Fauci dann zufrieden, dass Andersen und weitere Autoren just am selben Tag auf einem Preprint-Server einen Artikel veröffentlicht haben, in dem sie nachdrücklich für eine natürliche Entstehung von SARS-CoV-2 plädieren und nicht für einen Laborunfall („The Origins of SARS-CoV-2: A Critical Review“).
„Unglaublich, womit ich mich hier herumschlagen muss!“
Fauci belügt sich allerdings selbst in seinem eigenen Tagebuch! Am 7. Juni berichtet er zuerst von seiner Reise mit First Lady Jill Biden nach New York, bei der er „eine gute Freundschaft“ zu ihr aufgebaut habe. Dann gibt er einen Auftritt Scott Gottliebs, des ehemaligen Chefs der US-Arzneimittelbehörde FDA, in der Sendung „Face the Nation“ wieder. Darin verteidigt Gottlieb Fauci, indem er dem Publikum erzählt, dass Fauci im Januar/Februar 2020 nach Europa gereist sei, um die dortigen Gesundheitsminister über die Möglichkeit zu informieren, dass das Virus künstlich hergestellt worden und aus einem Labor entwichen sein könnte.
Allerdings sei Gottlieb ein wenig durcheinander gewesen, so Fauci. Tatsächlich hatte Fauci ja am 31. Januar 2020 besagten Anruf von Jeremy Farrar erhalten, woraufhin er jene Online-Konferenz „sachkundiger Wissenschaftler“ einberufen hatte. Er war also keineswegs nach Europa gereist. Weiter berichtet Fauci, dass damals nach einer ausführlichen Diskussion etwa die Hälfte der Anwesenden der Ansicht gewesen sei, dass es möglicherweise ein künstlich hergestelltes Virus sei, während die andere Hälfte davon überzeugt gewesen sei, dass es sich um ein natürliches Ereignis handele. Diese Aussage stimmt jedoch nicht mit Faucis eigenem Tagebucheintrag vom 1. Februar 2020 überein! Hier hatte er eindeutig angegeben, dass nur zwei Teilnehmer – nämlich Drosten und Fouchier – von einem natürlichen Ursprung ausgingen. Entweder kann sich Fauci tatsächlich nicht mehr richtig erinnern oder er will die Erinnerung zu seinen Gunsten umbiegen. Da seine Notizen ja als Grundlagen für ein Buch gedacht waren, hätte er den Eintrag in der Buch-Fassung leicht entsprechend umändern können.
Die Angelegenheit wird ihm spürbar immer unangenehmer. Am 12. Juli 2021 empört sich Fauci darüber, wie viele Stunden er damit verschwenden müsse, auf die zahlreichen Briefe von Senatoren und Kongressabgeordneten zu antworten, die im Wesentlichen auf der Verschwörungstheorie beruhten, wonach das NIH Forschungsarbeiten am Institut für Virologie in Wuhan finanziert habe, die zu SARS-CoV-2 geführt hätten. Am 21. September berichtet Fauci über Diskussionen zwischen der FDA und der CDC über das Risiko einer Myokarditis bei jungen Männern. Er schreibt: „Wir haben die FDA schließlich dazu gebracht, zuzustimmen, dass ihre Empfehlung für Personen ab 65 Jahren sowie für Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren mit einem Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf aufgrund von Vorerkrankungen und für Personen im Alter von 18 bis 64 Jahren mit berufsbedingtem oder institutionellem Risiko gelten soll.“ Der Kundenkreis für die Impfung soll aus Faucis Perspektive also möglichst groß gehalten werden. Die CDC lehnte allerdings sehr zum Missfallen Faucis den Vorschlag ab, Auffrischungsimpfungen an Personen zu verabreichen, die aufgrund beruflicher oder institutioneller Exposition einem hohen Infektionsrisiko ausgesetzt sind.
Daraufhin fleht Fauci die CDC-Chefin Rochelle Walensky an, diese Entscheidung zu kippen. Und tatsächlich, am 24. September notiert Fauci: „Ah! Rochelle hat auf mich gehört. Sie hat die Empfehlung außer Kraft gesetzt.“ Fauci gratuliert ihr zu ihrer Entscheidung und lobt sie, dass sie nun als Direktorin der CDC klare Führungsstärke bewiesen habe. Kurz nach diesem Erfolg kommt ihm jedoch der Mediziner Matthew Memoli in die Quere, der im Januar 2025 zum stellvertretenden Direktor der National Institutes of Health ernannt wurde. Was Fauci natürlich noch nicht wissen konnte. Memoli schreibt am 30. Juli 2021 eine öffentliche Mail unter anderem an Fauci, in der er davor warnt, dass die Impfung Varianten begünstigen könnte, die auf lange Sicht der Bevölkerung eher schaden würden. Außerdem gab er bekannt, dass er sich weigern werde, die Impfpflicht zu befolgen, und dass er diese für unethisch halte. Schließlich forderte er Fauci sogar dazu auf, seine Aussage, dass es mehr Todesfälle bei Kindern durch COVID-19 gebe als durch die Grippe, zurückzunehmen, da sie unwahr sei. Fauci ist wütend und schreibt in sein Tagebuch: „Unglaublich, womit ich mich hier herumschlagen muss!“
„Biden zeigte während des Gesprächs sein Einfühlungsvermögen“
Am 7. Oktober stellt Fauci in einem Eintrag dann die Behauptung auf, dass die Impfpflichten Wirkung zeigten, da alle Kennzahlen langsam zurückgingen. Wieder ist einem als Leser nicht klar, ob er sich das selbst glaubt oder der Nachwelt schamlos so verkaufen will. Wahrscheinlich eher letzteres. Denn auch zu dem „Unsinn rund um die EcoHealth Alliance“ gibt er zwar zu, dass diese tatsächlich die Einreichung eines Berichts verspätet vorgenommen habe, der eine gewisse erhöhte Pathogenität bei Mäusen gezeigt habe. Doch er schiebt gleich hinterher, es handele sich dabei lediglich um ein administratives Versäumnis und keineswegs um „Gain-of-Function“-Forschung.
Am 14. Oktober gibt er ein Gespräch mit Biden wieder. Dieser habe erzählt, dass er 45 Minuten lang mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping gesprochen habe. Xi habe ihm gesagt, er sei der Meinung, Demokratien auf der ganzen Welt würden versagen, und angesichts der Notwendigkeit, schnelle Entscheidungen über wichtige Angelegenheiten zu treffen, funktioniere eine Form der Diktatur viel effizienter als die Demokratie. Biden habe gegenüber Fauci dann zwar betont, wie wichtig es sei, die demokratischen Prinzipien zu bewahren, habe jedoch die Tatsache beklagt, dass die Situation in den USA tatsächlich dysfunktional sei. Fauci kommentiert diese Aussage wie folgt: „Biden zeigte während des Gesprächs sein Einfühlungsvermögen, seine Freundlichkeit und sein tiefes Gespür für die Bedeutung der Demokratie. Es war ein sehr interessantes Gespräch.“
Am 19. Oktober 2021 berichtet Fauci über den „Impfgegner“ Dr. Rashid Buttar, der behauptet, COVID-19-Impfstoffe würden zu einem „Völkermord“ führen. Außerdem sagte Buttar in einem Interview, dass Fauci kein unschuldiger Zuschauer sei. Er sei sich sehr wohl dessen bewusst, was er tue. Die Mehrheit der Todesfälle durch die Delta-Variante des Coronaviruses sei in Wahrheit auf Impfschäden zurückzuführen.
Auch am 19. September 2022 musste er ein wenig „Aufräumarbeit“ leisten
Im Winter 2021/22 gibt es eine mehrmonatige Lücke in Faucis Tagebuch. Erst Ende Mai 2022 nimmt er den Faden wieder auf, allerdings längst nicht mehr mit täglichen Einträgen. Am 5. August 2022 berichtet er von einem Gespräch mit Hans Kluge, dem WHO-Regionaldirektor für Europa. Kluge habe ihn um Rat zu verschiedenen Themen wie COVID, MPX und impfbedingter Polio gebeten. Er habe ihm gesagt, dass die Europäer großen Wert auf Faucis Meinung legten. Am 6. August platzt dann erneut ein „Drama“ in Faucis Welt: Rochelle Walensky will eine Mitteilung veröffentlichen, wonach die Impfstoffe überhaupt keinen Schutz vor einer Infektion bieten. Fauci kann sich nicht erklären, warum die CDC dieses Statement gerade jetzt veröffentlichen wollen, genau zu dem Zeitpunkt, an dem die Menschen dazu gedrängt werden sollen, sich Anfang bis Mitte September gegen die neue BA.5-Variante impfen zu lassen. Darüber hinaus würde dies die Bemühungen des Justizministeriums untergraben, Impfpflichten durchzusetzen, hält er in seinem Tagebuch fest.
Nach Interventionen, unter anderem von Fauci, zogen die CDC zwar auf ihrer Website die Aussage über die absolute Wirkungslosigkeit der Impfstoffe zurück und erklärten, dass die Impfstoffe eine nachlassende Wirksamkeit böten und daher die empfohlene Auffrischungsimpfung im September sinnvoll sei. Doch im von den CDC herausgegebenen Morbidity and Mortality Weekly Report (MMWR) mit aktuellen epidemiologischen Daten war noch die ursprüngliche Formulierung zu lesen. Fauci war zwar not amused, rechnete aber realistischerweise damit, dass nichts weiter passieren würde.
Auch am 19. September 2022 musste er ein wenig „Aufräumarbeit“ leisten, wie er schreibt. Präsident Biden hatte nämlich in einem Interview bei „60 Minutes“ beiläufig gesagt, die Pandemie sei vorbei. Fauci nahm daraufhin mehrere Pressetermine wahr und erklärte, dass es sich lediglich um eine „Frage der Semantik“ handele und der Präsident sich auf die Tatsache bezogen habe, dass vor einigen Monaten noch 800.000 Fälle pro Tag zu verzeichnen gewesen seien und jetzt nur noch gut 3.000. Allerdings betonte Fauci, dass „wir uns nach wie vor mitten in einer Pandemie befinden“.
In allererster Linie ging es Fauci um den eigenen Ruhm
Liest man Faucis Tagebuch vollständig durch, wird einem unweigerlich klar, wie perfide er sich in den Dienst der brutalen Vermarktung der neuen modRNA-Technologie stellte. Dabei spielte er nachweisbar auch Trump übel mit. Das könnte ihm jetzt auf die Füße fallen. Außerdem springen die narzisstischen Aufzählungen von Lobhudeleien bekannter Persönlichkeiten ins Auge wie etwa Elton John, Barbra Streisand, Jeff Bezos oder immer wieder Joan Baez. Oft ist von einem „amazing day“ die Rede, und es wird akribisch wiedergegeben, wer welche lobenden Worte über Fauci äußerte und in welchem Pressebericht er gefeiert wurde. Ein Eintrag vom 21. März 2020 spiegelt Faucis Größenwahn besonders deutlich wider. Fauci schreibt: „Es ist keine Übertreibung zu sagen, dass ich heute die berühmteste und meistdiskutierte Person des Landes und eine der bekanntesten Persönlichkeiten der Welt bin.“ Mit Genugtuung ergänzt er, dass Trump von ihm begeistert sei, obwohl er ihm die Show stehle. Bereits am 14. Januar 2020 schreibt er: „Ich habe ein aufgezeichnetes Interview für die Islam Radio Breakfast Show zum Thema Impfgegner-Bewegung gegeben. Ein sehr gutes Interview.“
Genüsslich führt er auf, dass T-Shirts sein Konterfei tragen, Donuts nach ihm benannt werden, Songs über ihn komponiert werden, Bilder von ihm gemalt werden, eine Brauerei ein Bier nach ihm benannt hat, Kinder sich an Halloween als Fauci verkleiden, das PEOPLE-Magazine ihn 2020 zusammen mit George Clooney zur Person des Jahres kürte und so weiter und so fort. Repräsentativ ist auch der Eintrag vom 5. Februar 2020. Darin beschreibt Fauci umständlich, welche wichtigen Persönlichkeiten er an diesem Tag auf dem Capitol Hill als Mitglied der vom Präsidenten eingesetzten Coronavirus-Taskforce informiert hat. Dann zitiert er ein Lob der Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, die in der „Washington Post“ erklärte, dass sie schon seit Jahren mit Fauci zusammenarbeite und ihm vertraue. Fauci sei ein Arzt und der Umgang mit Corona sei sein Lebenswerk. Bevor er, wie immer, aufzählt, in welchen Medien er an diesem Tag erwähnt wurde, fügt er lapidar ein: „Tragische Nachricht – Eric Scorce (mein Neffe) wurde tot in seiner Wohnung aufgefunden. Vermutlich plötzlicher Herzinfarkt.“ In dieser Reihenfolge: In allererster Linie ging es Fauci um den eigenen Ruhm. Darüber hinaus gibt Faucis Tagebuch auch einen hervorragenden Einblick in den „Deep State“, also in das mächtige Netzwerk aus Politikern, Journalisten, Künstlern, Milliardären, Wissenschaftlern und anderen Würdenträgern.
Wüsste man nicht, dass es echt ist, würde man das Tagebuch für eine Fälschung halten. Es wirkt, als ob jemand versucht hätte, ein möglichst groteskes Bild von Fauci und seiner grenzenlosen Überheblichkeit zu zeichnen. Dabei sind noch nicht einmal Faucis Textnachrichten vollständig veröffentlicht worden. Wer weiß, was darin noch alles zum Vorschein kommt? Eins ist klar: Einem derart skrupellosen Menschen würde man noch nicht einmal einen Gebrauchtwagen abkaufen. Doch er hatte immensen Einfluss, nicht nur auf die Coronapolitik der USA, sondern über seine guten Kontakte etwa zu Lauterbach und Drosten auch in Deutschland und weltweit. Seine Tagebuchaufzeichnungen sollten offenbar dafür dienen, im Buchformat die Geschichtsschreibung so zu manipulieren, dass die modRNA-Technologie als Heilsbringer und die Kritiker der Corona-Politik als Idioten oder Nazis in das Gedächtnis nachfolgender Generationen eingehen. Das ist ihm nicht gelungen. Eine juristische Aufarbeitung seines Falls könnte noch einiges ins Rollen bringen.
Den Link zu Faucis Tagebuch finden Sie hier.
Den Link zu Faucis Textnachrichten zum Thema Impfung und Schwangerschaft finden Sie hier.
Teil 1 finden Sie hier.
Teil 2 finden Sie hier.

Fauci mag narzisstisch gestört sein, das Groteske entstand mit dem Aufmerksamkeitsrummel, den Medien und Prominente bei jeder Gelegenheit betreiben. Diese Leute gefielen sich auch in der Rolle, die sie spielten.
Das Tagebuch war kein „Lapsus“. Er schrieb für die künftigen Generationen, die, wie er erwartet hat und vielleicht immer noch erwartet, ihn als neuen Mohammed und sein Tagebuch als neuen Koran anbeten würden. Noch in 200 Jahren, meint er, werden Kinder Abschnitte aus seinem Tagebuch auswendig lernen.
So sind diese Menschen: Lenin, Hitler, Putin, Fauci, Gates, Tamerlan. Man kann das Leid, dass sie verursacht haben, nicht vergleichen, weil jeder von ihnen in anderen Umständen agiert (hat), aber das ist ein und derselbe menschliche Typ.
Uschis Textnachrichten lassen sich leider nicht mehr abrufen. Liegt wohl am strengen europäischen Datenschutz, wo man Wert auf den Schutz der Privatsphäre legt. Oder so.
@Berthold Bohnen: In einigen USA-Bundesstaaten gibt es noch die Todesstrafe.
Der Wahnsinn der mRNA Impfstoffe geht auch ohne Fauci weiter. Moderna hat 44 neue mRNA Impfstoffe für 32 verschiedene Krankheiten entwickelt. Die anderen Pharmaunternehmen schlafen ja auch nicht. Es gibt genügend Trittbrettfahrer die enorm Geld damit verdienen. Leider ist auch ein viel zu großer Teil der Bevölkerung bereit, mitzumachen. Die Angst vor dem Tod ist viel zu groß, sonst würde diese Angstmache ja ins Leere gehen.
@ Berthold Bohner: Ich glaube nicht, dass sich Trump mit der Pharmaindustrie anlegen wird, denn sie haben ihm sehr klar gezeigt, was dann mit ihm geschieht.
Nicht umsonst warnt uns die Bibel seit 700 v. Chr. (Jesaja Kapitel 47,9 und 12) und in der Offenbarung (9,21; 18,23; 21,8 und 22,15) vor diesen Leuten. An all diesen Stellen steht „Pharmazie“.
… und Drosten, Lauterbach u. cons.
Ich bin kein Fan von Donald Trump , aber wenn er diesen Mann (Fauci ) hinter Gitter bringt , hätte er dafür allein einigen Nachruhm verdient !