Nico Hoppe, Gastautor / 10.12.2021 / 16:00 / Foto: Neoanarchy / 19 / Seite ausdrucken

Faszination Totalitarismus

Von rechts bis links mehren sich die Stimmen, die die Stärke und Rigorosität Chinas preisen und als Vorbild für den dekadenten, im Niedergang begriffenen Westen wahrnehmen.

Populäre Gegenwartsdiagnosen eint der Hang zur Affirmation. Ob das utopische Himmelreich mit absoluter Sicherheit nahe oder das dystopische Zeitalter schon auf der Pirsch sei: Was befunden wird, ist fast nie Gegenstand der Kritik oder gar etwas, wogegen es sich aufzulehnen gelte. Stattdessen spricht aus jeder Vorhersage immer schon das implizite Einverständnis, dass das, was geschieht, mit Recht eintritt.

Zu den in den letzten Jahren ständig wiederholten Gegenwartsdiagnosen gehört auch die stets mit fatalistischer Triftigkeit vorgetragene Kundgabe, dass der Westen im Scheitern begriffen sei und die Zukunft in Asien – genauer: in China – liege. Während der Westen an Dekadenz, Hedonismus und den Folgen seines eigenen Übermuts erkranke, plane man in China noch nach langer Hand und führe die Volksrepublik als Ganze in eine ordentliche, säuberlich strukturierte und hochtechnologisierte Zukunft. So lautet zumindest die Quintessenz einer China-Apologie, die von Feuilletonisten und Stammtischplauderern, Trendforschern und Investoren sowie Linken und Rechten gleichermaßen vorgetragen wird.

Dubiose Bündnisse

Staunen erregt vor allem die Stärke und Rigorosität Chinas. Schließlich ist China das Land, das die von Teilen westlicher Gesellschaften gehegten Zero-Covid-Wunschträume im Gegensatz zu inzwischen davon abgerückten Staaten wie Australien und Neuseeland bis heute in die Realität umsetzt und die chinesische Bevölkerung unter massivste Maßnahmen bei noch so niedrigen Infektionszahlen zwingt: Tatsächlich isoliert das Land teils ganze Landstriche, wenn nur wenige Fälle der Krankheit bekannt werden.

Der despotische Charakter des chinesischen Disziplinar-Regimes zeigt sich jedoch auch abseits des Umgangs mit Covid-19 – und erfährt in diesen Bereichen nicht weniger Hochachtung. In der feministischen Zeitschrift Emma schreibt man beispielsweise anerkennend über das kürzlich erfolgte Videospiel-Verbot für Kinder in China, verweist zur Untermauerung der Richtigkeit dieser Anordnung auf ein Interview mit einem Kriminologen und merkt mit bedrücktem Unterton an: „Derart drastische Maßnahmen sind in Deutschland undenkbar.“ Zum Kontext dieses Videospiel-Verbots würde allerdings gehören, dass China es als seine kulturpolitische Pflicht ansieht, reihenweise vermeintlich schädliche Einflüsse auf die chinesische Jugend zu verbieten. Die staatliche Fernseh- und Radioverwaltung Chinas ordnete im September 2021 an, dass keine feminin auftretenden Männer im Fernsehen zu zeigen seien, damit stattdessen ein „patriotisches, tugendhaftes und künstlerisches Ethos“ übermittelt werden könne. Das sich darin ausdrückende traditionalistische Weltbild sorgt im Falle rechtspopulistischer, europäischer Parteien regelmäßig für Empörungswellen – im Falle der Weltmacht China bleiben diese aus.

Sympathie für das chinesische Sozialkredit-System

In der AfD weiß man sich indes nicht so recht zu entscheiden, ob der menschenrechtswidrige Umgang Chinas mit der ethnischen Minderheit der Uiguren zu verurteilen ist oder ob man ihn als „innerchinesische Angelegenheit“ abtun sollte, wie es der AfD-Europaabgeordnete Maximilian Krah, der den Co-Vorsitz der EU-China-Freundschaftsgruppe im EU-Parlament innehat und stellvertretend für einen Flügel der Partei steht, welcher China abseits polit-strategischer Gründe allein schon aufgrund seines Status als über Jahrhunderte gewachsene Kulturnation bewundert, verlauten ließ.

Auch die Linkspartei, die ihr Herz für scheinheilige Äquidistanz und erzwungene Differenzierung stets erst im Angesicht von Diktaturen entdeckt, pflegt ein widersprüchliches Verhältnis zum chinesischen Regime. Einerseits meint man im Missfallen westlicher Staaten am Aufstieg Chinas Antikommunismus und rassistische Ressentiments zu erkennen, wogegen man weiterhin Dialog und Austausch mit Peking suche. Andererseits gibt es bei einigen Linken Zweifel, ob es sich bei dem heutigen China wirklich um ein kommunistisches Gegenmodell zum Westen handelt oder nicht vielmehr um eine Form der Despotie, deren Auswüchse mit den zumindest ihrem Anspruch nach freiheitlichen Idealen der Linken nichts verbindet.

Jede Skepsis beseitigt hat man dagegen bei der linken Tageszeitung Junge Welt, die sogar noch das chinesische Sozialkredit-System verteidigt, das es sich zur Aufgabe macht, jeden Einwohner der Volksrepublik anhand eines durch Kontrolle und Überwachung ausgerichteten Punktesystems zu bewerten und den Einzelnen bei schlechter Bewertung beispielsweise mit Reisebeschränkungen, eingeschränktem Zugang zu digitaler Infrastruktur und höheren Steuern zu drangsalieren. Es handelt sich dabei also um einen machtstabilisierenden Sanktionsapparat, der zumindest andeutungsweise auch im Westen herbeigesehnt wird, wenn technokratische Transformations-Fantasien entlang der Koordinaten Klima, Nachhaltigkeit und Gesundheitskontrolle ausbuchstabiert werden.

Feindbild Dekadenz

Nie kommt die Glorifizierung des totalitären Chinas ohne eine missbilligende Betrachtung des Westens aus: Dem kraftstrotzenden China steht auf der anderen Seite ein schwächlicher, zersplitterter Westen gegenüber. Dass dieser ob seines offensichtlichen Niedergangs nach wie vor eine Führungsrolle beansprucht, sorgt für Unmut, weshalb nicht selten vom „dekadenten Westen“ die Rede ist.

Hielt das Wörtchen „Dekadenz“ bei Friedrich Nietzsche noch zur Beschreibung einer Verfallsgeschichte des europäischen Geistes her, war später das mit ihm verbundene Ressentiment in das Denken eines Oswald Spengler schon so umfassend eingesickert, dass dieser im Untergang des Abendlandes anstelle des Terminus selbst auf Synonyme wie „seelenlos“ oder „schöpferisch unproduktiv“ zurückgriff, die durchaus erhellend sind, um den kulturkonservativen Gehalt der oft schwammigen Ereiferungen über die Dekadenz zu erfassen.

Sowohl im Nationalsozialismus als auch in der Sowjetunion gehörte der Begriff der Dekadenz zum propagandistischen Kadersprech: In Deutschland war die Bezeichnung nicht von jener der Entartung zu trennen, während die Sowjetunion den Ausdruck als „denunziatorische Kennmarke“ (Theodor W. Adorno) insbesondere gegen unliebsame Intellektuelle, Kritiker und Künstler verwendete. In Gestalt von Ausschweifung und Freizügigkeit fungiert die „westliche Dekadenz“ zudem in der Wahnideologie des Islamismus als ultimatives Schreckbild.

Sehnsucht nach der an einem Seil ziehenden Gemeinschaft

Heute ist das Widerstreben gegen die ausschließlich im Westen ausgemachte Dekadenz vor allem auf jene faschistoide Beklemmung zurückzuführen, die Leo Löwenthal als gesellschaftliche Malaise bezeichnete: Weil die Individuen tagtäglich mit einer undurchschaubaren gesellschaftlichen Maschinerie konfrontiert sind, die – viel versprechend, ohne etwas davon tatsächlich einzuhalten – ihr Leben in weiten Teilen lenkt und ihre Möglichkeiten beschneidet, staut sich ein Unbehagen auf, das nach Entladung verlangt. Die Wut richtet sich auf die, denen es „zu gut geht“. Ihre bessergestellten Repräsentanten sichtet man im wohlhabenden, aber anscheinend gerade deswegen durch und durch degenerierten Westen. Nichts liegt demnach näher als die projektive Sehnsucht nach dem Souverän, der mit all dem Gewimmel und Gewusel der Zivilisation endlich Schluss macht und aus der atomisierten Gesellschaft eine an einem Seil ziehende Gemeinschaft formt. Dass zurzeit China diesen Platz einnimmt, liegt weniger am Reich der Mitte selbst als an den Bedürfnissen seiner Liebhaber.

Richtig ist nach Löwenthal also, dass die Unzulänglichkeit, mit den Ärgernissen und Anforderungen einer vielgestaltigen und sich immer wieder an die Grenzen ihres Bestehens bringenden Zivilisation halbwegs rational umzugehen, keine rein individuelle Verfehlung ist; geht sie doch aus der widersprüchlichen Konstitution der Zivilisation selbst hervor. Der Fehler einer jeden dekadenz- und letztendlich zivilisationsfeindlichen Kulturkritik ist es gleichwohl, diese innere Spannung unvermittelt auf einen als entwurzelt vorgestellten Westen abzuwälzen, als könnten dessen inhärente Widersprüche nur auf dem Wege seiner blindwütigen Verwerfung befriedet werden.

Der sich in der Empörung über den dekadenten Westen ausdrückende westliche Selbstekel ist außerdem immerzu einer der Gründe für das kulturrelativistische Zartgefühl, das besonders das linksliberale Milieu dem Islamismus entgegenbringt. Während der Islamismus jedoch aus der Abwehr der Zumutungen der Moderne entstand und als Reaktion auf einen als übermächtig und extravagant imaginierten Westen auftrat, stellt sich China erfolgssicher an die Spitze des Fortschritts. Dabei entledigt man sich notabene der rechtsstaatlichen und demokratischen Elemente westlichen Staatswesens, die sowohl die chinesische Staatspropaganda als auch ihre zivilisationsmüden Ableger im Westen nur noch als Hemmnisse einzuschätzen wissen. In dieser Hinsicht sind nicht die Gegenwartsdiagnosen, die China eine glorreiche Zukunft ausrechnen, an sich das Problem, sondern die ehrfurchtsvolle Gleichgültigkeit, mit der man sich im Westen dem scheinbaren Weltlauf hingibt.

Foto: Neoanarchy wikimedia

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Peter Woller / 10.12.2021

Natürlich ist Totalitarismus geil. Da können alle im Leben zu kurz gekommenen richtig die Sau auf Kosten anderer Leute heraus lassen. Leute, die sonst nie im Leben etwas zu melden hatten, dürfen auf einmal Gott spielen. Totalitarismus ist so geil, um Persönlichkeits- und Charakter-Deformationen zu kompensieren. Endlich können einfach gestrickte Leute Macht und Gewalt ausüben. Was für ein herrlicher Rausch. So ein geiles Feeling bekommen die nie wieder. Mein ist die Macht.

Dieter Martin / 10.12.2021

Ich bin davon überzeugt, dass wir in wenigen Jahren ähnliche Verhältnisse wie in China haben werden. Vielleicht ohne Arbeitslager, aber mit einem Werte oder Punktesystem für Staats-bzw Systemtreue Bürger. Die jetzt schon, zu teilen ,Abhängigkeit von Chinesischen Zulieferer (bsp.weise Chiphersteller) der Automobilindustrie, dürfte nichts gutes Verheißen.

Wolfgang Richter / 10.12.2021

@ Olaf Hüffner - “Industrienationen ihre Abhängigkeit von China selbst verursacht, ..” Bezüglich Deutschland neben den günstigen Lohnkosten vor allem der verlogenen Öko-Ideologie geschuldet. Wegen C02 und Gedöns wurden nagelneue Stahlwerke/Kokereien für die obligatorische Mark / später 1 €  an China verkauft, um sie dort wieder aufzubauen und von dort die Produkte zu kaufen. Von jemandem aus der Branche wurde mit z.B. erzählt, daß die Aufbereitung von Altpapier hierzulande auch aus Gründen des Umweltschutzes nicht finanzierbar sei. Also wurde das Zeug zu 1-Kubikmeter-Bündeln gepresst, verpackt, mit dem PKW nach Antwerpen, weiter mit dem Schiff gen Shanghai geschippert, dort wieder per LKW ins Land gekarrt, sortiert, ohne Umweltauflagen gereinigt, aufbereitet, dr Rest in Kraftwerken verbrannt, die Produkte zurück geschippert. Macht schon echt Sinn, auch und gerade wegen Öko. denn Luft und Wasser haben Balken, und hier haben “wir” nicht nur reine Luft, sauberes Wasser, sondern auch ein reines Gewissen. Und was juckt es, wenn in Asien die Farbe von Wasser schwarz, die Konsistenz zähflüssig ist, die Zuflüsse in die Meere fließende Müllkippen. Die Masse kam ja nicht dorthin, sah es nicht und glaubte / glaubt den Grün infiltrierten Medialen die vermittelte Heile Welt.

Wolfgang Richter / 10.12.2021

@ Boris Kotchoubey - Die aktuell ständig als Mahnung an die “Impfverweigerer” von “der Politik” vorgetragene Erinnerung an das gesellschaftliche Erfordernis der “Solidarität mit der Volksgemeinschaft” (Volksgesundheit) ist nachweislich bei “Adolf” geklaut. Aber wenns der erklärten Guten Sache dient, ist eine derartige Anleihe bei der Ideologie ansonsten zu Recht Geächteter dann wohl hinzunehmen. Was war das vor Jahren noch für ein mediales Geschrei, als irgendwer (von Rechts) den Begriff “in vorauseilendem Gehorsam” verwendete. Und was das Ausblenden angeht, daß “man” selbst in den Fokus der Häscher geraten könnte, zeigt daß selbige noch nicht einmal Anstoß daran genommen haben, als der NeuKanzler im Wahlkrampf von “schon 50 Millionen Versuchskaninchen” der “Geimpften” sprach, denen masn sich doch solidarisch anschließen möge. Mit auch nur einem Rest an Selbstwertgefühl hätte es einen Shitstorm geben müssen, stattdessen Schweigen im Walde und Anstellen zum Boostern. Derart Unkritische sind willige Verfügungsmasse, bereit im Gleichschritt in die jeweils vorgegebene Richtung zu marschieren. Und am Ende wird man sich wieder versuchen rauszureden mit “Ich habe nur Befehle und Gesetze befolgt.” Geschichte wiederholt sich halt doch, weil die zugrunde liegenden Impulsgeber der Massenpsychologie nur angestupst werden müssen.

Mark Schimmer / 10.12.2021

Ich neige fast zu der Meinung, dass das chinesische System bei der Destabilisierung des Westens durchaus gerne und mehr oder weniger subtil nachhilft.  In Asien (nicht nur China…) stellt man sich schon mal lächelnd auf westliche Niedergangszenarien ein und kalkuliert die Chancen,  und hier taumelt man dem ganzen Szenario anscheinend nur moralbesoffen entgegen.

Wolfgang Richter / 10.12.2021

“der Westen im Scheitern begriffen sei und die Zukunft in Asien – genauer: in China – liege”  Das hatte ja offensichtlich auch der jetzt in Rente geschickte Herr Drehhofer schon verinnerlicht, indem “er” mit dem Abfassen des innenministeriellen Panikpapiers zur “Corona-Plandemie” im Frühjahr 2020 einem sich zum Maoismus bekennenden externen Germanisten beauftragte. Zu den gezahlten Tantiemen hüllte man sich in Schweigen, obwohl oder gerade Sozialisten keinen Finger für nix rühren.

Stefan Riedel / 10.12.2021

Saul Alinsky ( Community Organizing) hat mit seinen 68-er Jüngern gewonnen. Marsch durch die Institutionen. Das Ergebnis dürfen wir heute in unseren Schulen und Unis, aber vor allem in den Medien “bewundern”. Ein ehemaliger Maoist Ministerpräsident von BW (genauso “Mao” regiert er auch), mich wundert nichts mehr!

George Samsonis / 10.12.2021

Faszination Totalitarismus. Die gibt es auch in Dtl., oder wie ist es sonst zu erklären, dass rund 15 Prozent der Wähler bei der Bundestagswahl ihr Kreuzchen bei den GRÜNEN gemacht haben?

Alexander Mazurek / 10.12.2021

Schnee von gestern: Denken wir nur an den Wohlfahrsauschuss der Revolution eines de Sade und seine “vertikalen Deportationen” und “republikanische Hochzeiten”. Hinter der Fassade von Aufklärung und liberté, egalité, fraternité oder Toleranz eines Voltaire lauert das totalitäre säkulare Monster, bereits im Anfang.

Boris Kotchoubey / 10.12.2021

Menschen, die totalitäre Diktaturen bewundern, sind keine Schurken, sondern Idioten. Denn sie sind völlig ohne Grund davon überzeugt, dass sie in einer Terrorgesellschaft immer die Hinrichtenden aber niemals die Hingerechteten wären. Sie glauben, dass die Waffe der staatlichen Repressalien nur gegen andere gerichtet werden kann, nicht gegen sie. Das Schicksal eines Roehm hat sie nicht gelehrt. Hätten diese Typen die Geschichte des Stalinismus gelernt, dann wüssten sie, dass Leute, die treu dem Regime dienten (v.a. KPdSU-Funktionäre und Geheimdienstler) wesentlich HÄUFIGER von ihren ehemaligen Kollegen erschossen wurden als das gemeine Volk.

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