Nach etlichen Negativ-Schlagzeilen schießt Nancy Faeser nun den nächsten Vogel ab: Nach einer Main-Schifffahrt mit drei SPD-Landesministerinnen sollen bei der anschließenden Pressekonferenz möglichst nur Journalistinnen dabei sein. Erhofft sich die Angeschlagene etwa weibliche Solidarität?
Es sieht nicht gut aus für Nancy Faeser. Die letzten Wochen waren gepflastert mit unglücklichen Schlagzeilen: Egal ob Schönbohm-Skandal (der ehemalige BSI-Präsident Arne Schönbohm wurde offenbar durch eine Intrige Faesers aus dem Amt gekickt, obwohl er sich nichts hat zuschulden kommen lassen), der angebliche „Druckfehler“ im hessischen SPD-Wahlprogramm (Nicht-EU-Ausländer sollten demnach bereits nach sechs Monaten in Hessen wählen können, dies wurde nach einem öffentlichen Aufschrei auf sechs Jahre korrigiert) oder die neueste Enthüllung, die belegt, dass Faeser die EU-Asylreform blockierte, obwohl sie offiziell genau das Gegenteil verlauten lässt.
Selbst tagesschau.de fühlt sich schon bemüßigt, Mitleidsbeiträge über unsere Innenministerin zu verfassen: „Faeser wirkt in diesen Tagen wie eine Getriebene, aufgerieben von ihrer selbstgewählten Doppelrolle. Denn Faeser macht neben ihrem Job als Bundesinnenministerin noch Wahlkampf in eigener Sache. Sie möchte Ministerpräsidentin in Hessen werden. Eineinhalb Wochen sind es noch bis zur Landtagswahl. Für sie und ihre SPD sieht es nicht sonderlich gut aus.“
Der Beitrag führt an, dass Faeser durch ihr Ministeramt an „Profil für eine mögliche Kandidatur in Hessen gewinnen“ sollte. Doch es kam ganz anders: „Die SPD-Politikerin ist zwar bekannter geworden, aber nicht beliebter“, stellt die Tagesschau nüchtern fest. Trotz erwartungsgemäßer Lobhudelei („Im direkten Gespräch kann Faeser ausgesprochen herzlich sein, sie lacht gern und viel“), endet der Artikel mit einer düsteren Aussicht: „Und in Berlin wird derzeit schon eine ganz andere Frage gestellt: Wird sich Faeser als Bundesinnenministerin halten können, wenn die SPD in Hessen nicht zumindest ein respektables Ergebnis einfahren sollte?“
Einladung zur Weiber-Sause
Den Vogel abgeschossen hat Faeser nun mit dem Beschluss, dass an einer Pressekonferenz am 30. September möglichst nur weibliche Journalisten teilnehmen sollen. „Nach Vorstellung der Partei sollen an der Pressekonferenz nach einer gemeinsamen Main-Schifffahrt der drei Ministerpräsidentinnen Malu Dreyer, Anke Rehlinger und Manuela Schwesig (alle SPD) mit der hessischen Spitzenkandidatin der Partei, Bundesinnenministerin Nancy Faeser, und weiteren geladenen weiblichen Gästen, möglichst keine Männer teilnehmen“, heißt es beim Tagesspiegel.
Die hessische Landespressekonferenz (LPK) findet diese Damenrunde alles andere als charmant: „Das ist nicht lustig, sondern ein Anschlag auf die Freiheit der Presse“, sagte der LPK-Vorsitzende Ewald Hetrodt dem Evangelischen Pressedienst.
In der Einladung zur Weiber-Sause hatte die SPD geschrieben: „Mit Blick auf die ausschließlich weiblichen Gäste der Schifffahrt fänden wir es thematisch stimmig, wenn auch die Presseplätze mit Frauen besetzt würden.“ Männliche Journalisten würden nicht abgewiesen, doch die Veranstalter würden sich „wirklich freuen“, wenn aus den Redaktionen ausschließlich Frauen kämen.
Dies zeigt mal wieder unsere Politik in der Nussschale. Deutschland stolpert seit Jahren von einer Krise in die nächste, und unsere lustigen SPD-Ministerinnen unternehmen eine vergnügliche Main-Schifffahrt und freuen sich dann auf eine gemütliche Pressekonferenz mit ihren Schwestern aus den Redaktionsstuben – und nennen das einen gelungenen Wahlkampf. Erhofft sich Faeser etwa, damit bei ihren Geschlechtsgenossinnen zu punkten? Daran ist so vieles falsch, dass selbst der findigste Satiriker wohl einen Nervenzusammenbruch bekäme, müsste er dieses noch ironisch verfremden. Bei mir persönlich verpufft jeglicher Ärger, da es doch nichts Entlarvenderes gibt als jemanden, der sich selbst diskreditiert. Ich frage mich bloß, warum ausgerechnet ich nicht zur SPD-Pressekonferenz eingeladen wurde? Wo bleibt denn da die weibliche Solidarität?
Ulrike Stockmann, geb. 1991, ist Redakteurin der Achse des Guten. Mehr von ihr finden Sie auf ihrem YouTube-Kanal.

Welche intelligente, menschenfreundliche, attraktive – in welcher Hinsicht auch immer – Frau möchte sich stundenlang den Ergüssen und der Gegenwart dieser …Person aussetzen? – Die klugen bleiben vermutlich zu Hause. – Leider darf ich aus Gründen des Selbstschutzes hier nicht schreiben, was ich denke – ich möchte ja morgen ausschlafen und nicht in der Nacht aus dem Bett geholt und für Monate/Jahre wegen unbotmäßiger Äußerungen hinter Knastmauern verschwinden!
Dass die Frau Fäser Männer aussperren will, heißt für mich nur, dass sie eine Heidenangst vor klugen Männern hat, die ihr nicht auf einer Schleimspur hinterherrutschen, sondern ihren Ausführungen mit Sachverstand paroli bieten.
– Kichernd stelle ich mir vor, wie z.B. Herr Steinhöfel oder andere kluge Köpfe aus der Redaktion mit Frau Fäser über wichtige Themen debattieren… :-)
Genug! -
Ganz aktuell – hat nichts mit dem Thema zu tun: Heute (Gestern?) wurde ein 6jähriges Kind von einem 14jährigen erstochen. Lange schwer auffällig. Über Herkunft natürlich kein Wort. Ob das wieder der böse Thomas oder Matthias oder Leon war?
Ich finde, Nanci hat einen hohen Unterhaltungswert, eigendlich schade das sie nach der Hessenwahl weg vom Fenster ist. – ironie-
Angst? Die Frage ist nur, wovor? Dem Verschwinden in der Bedeutungslosigkeit vielleicht? Dann alle Frauen an ihre Seite? Fragen über Fragen. Eine Innenministerin, die aus dem Nichts auftauchte, von Scholz so gewollt. Und sie kam. Um keinen Job zu machen, sondern nur ganz schnell nach Hause zurück zu wollen. Ins Hesseland! Zu Äppelwoi und Bempel. Wie kann man nur ganz schnell ihr Heimweh heilen? Ganz schnell. Stramme Sozialdemokratin, als gerade volljährige Nancy in die Partei eingetreten und Hessen nie verlassen. Mensch, Nancy…. Es geht um Bundespolitik, Europapolitik, internationales Ansehen.
Mit Faeser und ihren „Schwestern“ bei den einschlägigen Medien habe ich ausschließlich gemein, dass wir eben alle Frauen sind. Faeser und ihre Gesinnungsschwestern hauen jedoch Tag für Tag mit ihrer Migrationspolitik die Frauen in Europa kräftig und offenbar vorsätzlich in die Pfanne, indem sie in Millionen Männer mit rückständigen patriarchalen Vorstellungen auf den Kontinent holen. Die Folgen für den öffentlichen Raum sind u.a. das gestiegene Vergewaltigungsrisiko – und wann gab es früher überhaupt Gruppenvergewaltigungen in Deutschland und gar noch täglich? Solche Straftaten nähren sich vor allem aus tiefster Frauenverachtung, die in einigen zugewanderten Kulturen eben noch immer in starkem Ausmaß vorhanden ist. Man kann sich das alles auch nicht schönlügen, das ist völlig sinnlos. Wie sollte also eine Person wie Faeser, die den europäischen Frauen gegenüber damit so offen feindselig agiert, jemals bei mir punkten? Und welche Frau, die bei Verstand ist, sollte das anders sehen und aus welchem Grund? Warum lässt man eigentlich in den Medien nicht die Opfer solcher frauenverachtender Taten zu Wort kommen, solches hat man noch vor anderthalb Jahrzehnten noch gerne getan? Will man diese Frauen nach ihrer seelischen Zerstörung auch noch mundtot machen, ist das das Ziel? Mit Faeser und ihren Gesinnungsgenossinnen habe ich nicht das Geringste zu tun und ich wollte auch nichts mit ihnen zu tun haben. Es gibt Handlungen, die einen Menschen für immer disqualifizieren können.
Wie jüngst eine Leserin schrieb: „wir dachten, mit den Frauen in der Politik wird endlich vieles besser. Heute werde ich belehrt, dass fast alles viel schlimmer geworden ist.“ Was soll Mann dazu sagen. Eine Generation, die ohne Vorurteile und für die Gleichberechtigung eintrat, steht heute staunend vor dem Irrsinn der Damen, die in Politik und Medien völlig den Verstand verloren hat, dogmatisch und ideologisch vorangeht, sei es in Sachen Migration, Umwelt oder sonstwo. Sie richten das Land schneller zugrunde, als ein Lastenfahrrad eine Horde Kinder transportieren kann. Mich gruselt es wie einst Heinrich Heine, wenn ich an Deutschland denke….und nicht nur in der Nacht.
@ Dr. Konrad Voge, @Burkhard Mundt, @ Tobias Kramer – KEIN normal veranlangter Mann wird Ihnen widersprechen. Auf solche Weiber kann MAN(N) verzichten. Jeder von uns würde die Gesellschaft der (ausgegrenzten) Autorin doch vorziehen, oder ?
@ Uta Buhr / 28.09.2023:
Ob auch die Crew dieses Äppelkahns rein weiblich ist und dann auch noch auf dem Main?
Heißt er nicht DER Main, warum wurde nicht DIE Mosel ausgewählt?