Der Mangel an Fachkräften trifft kleine und mittlere Unternehmen überdurchschnittlich stark. Das hat eine Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) herausgearbeitet. 71,7 Prozent der Fachkräftelücke entfällt auf kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Besonders betroffen sind zahlreiche medizinische, pflegende und baurelevante Berufe. Hier treffen die Engpässe KMU besonders stark. Hinzu kommt, dass der Wettbewerb mit Großunternehmen um qualifiziertes Personal in der Kinderbetreuung, in Heilmittelberufen (z.B. Ergotherapie und Physiotherapie), der Sozialarbeit und der Bauplanung sehr ausgeprägt ist.
Dabei sind die KMU für den Wirtschaftsstandort Deutschland entscheidend, da sie den Großteil der Betriebe ausmachen und der Arbeitgeber für rund zwei Drittel aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten sind. Der Vergleich mit Großunternehmen zeigt, dass kleine und mittelständische Betriebe vor allem Fachkräfte mit abgeschlossener Berufsausbildung beschäftigen, während es in Großunternehmen mehr akademisch Qualifizierte Mitarbeiter sind. Typische Berufe in KMU sind Handwerks- und Gesundheitsberufe, beispielsweise in der Zahnmedizin oder der Altenpflege. In Großbetriebe arbeiten besonders viele Fachkräfte der öffentlichen Verwaltung sowie Krankenhauspersonal, so zeigt die Studie „Fachkräftemangel in KMU: Unterschiede nach Betriebsgrößenklassen, Studie im Rahmen des Projektes Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA)“. Diese wurde vom IW im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie erstellt.
Gesundheit und Bau stark betroffen
Einige Engpässe treffen die KMU besonders stark. Hier fehlten zwischen Juli 2024 und Juni 2025 insgesamt 281.532 Fachkräfte, in Großunternehmen waren es 111.240. Somit entfielen rund sieben von zehn aller rechnerisch nicht besetzbaren offenen Stellen auf kleine und mittlere Unternehmen. Kleinbetrieben sind innerhalb der Gruppe der KMU besonders betroffen, da hier die Nachfrage in KMU besonders groß ist. Rund drei Viertel aller offenen Stellen wurden zuletzt in KMU ausgeschrieben, fast die Hälfte davon in Kleinbetrieben.
Auf Berufe, die eine abgeschlossene Berufsausbildung voraussetzen entfallen rund 90 Prozent der Engpässe. Hier betrifft es beispielsweise ausgebildete Fachkräfte der Bauelektrik, der Altenpflege und der Zahnmedizin. Mit großen Engpässen unter Ergotherapeuten und Physiotherapeuten sowie akademisch qualifizierten Führungskräften in Bau und Architektur ist zudem auch in den höherqualifizierten Berufen die Fachkräftelücke für kleine Unternehmen besonders ausgeprägt. Erschwerend kommt hinzu, dass in diesen Berufen der Wettbewerb mit Großunternehmen besonders groß ist.
Daher sollten KMU u.a. Fördermaßnahmen zur Unterstützung von Auszubildenden nutzen. Da viele der Beschäftigten besonders in gewerblichen KMU in ungelernten oder angelernten Helfertätigkeiten arbeiten, kann es sich lohnen zu prüfen, inwiefern diese zu Fachkräften nachqualifiziert werden können. Eine weitere Option der Fachkräftegewinnung stellen Quereinstiege dar.
Kann alles nicht sein, wo doch seit Jahren jedes Jahr mehr als eine deutsche „Großstadt“ an Fachkräften „zu uns“ kommt, wird behauptet.
Merkwürdiger Beitrag, in dem einiges durcheinander geht und manches mehrfach wiederholt wird. Ungewöhnlich schwaches Niveau für diese Seite. „Fachkraft“ wird nicht definiert, soll demnach manchmal eine abgeschlossene Berufsausbildung sein, manchmal aber auch ein akademischer Abschluss – es wird sogar gemutmasst, dass „Quereinstiege“ von Ungelernten möglich seien. Und dass händeringend vor allem Personal in Pflege- und Medizinberufen gesucht wird, ist lange bekannt und hat wenig mit der Grösse des Arbeitgebers zu tun. Und Wettbewerb von mittelständischen und Industrieunternehmen um Sozialarbeiter und Ergo-/Physiotherapeuten? Nonsense. Raus aus dem Elfenbeinturm und sprechen Sie mit Angestellten mittleren Alters im technischen oder kaufmännischen Bereich. Man wird den Autor sehr schnell aufklären, wie gefragt solche tatsächlichen Fachkräfte in den kommenden Jahren wirklich sein werden, denn es rollen stetig Entlassungswellen auf deutsche Unternehmen zu.
Es ist beruhigend festzustellen das die Warnungen die vor über 20 Jahren vorhanden waren, nun vollens zutreffen. Bestellt und nun die Nicht-Lieferung.
Bertelsmann, SPD „Bildung als Ware“ gleichzeitig zwangen die Hausbanken die KMU kein Personal einzustellen sonst wird die Kreditlinie gekündigt. Hintergrund alle KMUs an die Börse. Viele Großunternehmer haben alle Angestellten die eine Betriebsrente erhalten gekündigt. Siemens sogar mit quasi kriminellen Methoden. Ebenso sind manche IHKs vollens auf Scientology Trip, manche bis heute. Der Arbeiterstrich mit seinen Zeit-/Wanderarbeitern ist nicht mehr so gefüllt wie vor Jahren. Inzwischen arbeiten Fachkräfte lieber in Polen als in Deutschland.
Aus der IHK kommt bis heute „Wenn du ein Glas Milch willst, kaufst dir keine Kuh“, Fachpersonal ist böse für die Firma.
Es ist so bitter erbärmlich wie die KMUs jammern, wie kleine Mädchen, dabei haben sie es vollens selbst so gewollt. Die CDU und SPD haben Hand-in-Hand systematisch seit 1996 den Arbeitsmarkt und nicht nur den, auch den Bildungsbereich, Gesundheitsversorgung restlos bis in Grund und Boden zerstört. Und jetzt wundern sich die Volldeppen. Es war alles seit 2000 bewußt und bekannt.
Bemitleidenswert sind die Leute , die tatsächlich glauben ,daß preußische Kardinaltugenden ( siehe auch WELT online zum 100sten von Wolf Jobst Siedler ) ihr Firmenschicksal noch abwenden können . Daran hab ‚ ich auch fest geglaubt , bis ich eines Tages einsehen mußte , daß mein wirtschaftliches Standbein bereits im subventionierten Orient lahmgelegt wird , ohne daran nur das Geringste ändern zu können . Außer ganz abhauen , weil die Hälfte der Laufkundschaft bereits „ ersetzt “ wurde .
Da bleibt mir nur mal wieder ein „ja, und?“ übrig. Es ist üblich geworden bei irgendwelchen Problemen nur noch zu stöhnen und darauf zu vertrauen, irgendwer werde das Problem schon beseitigen. Wobei der Blick in den Spiegel unterbleibt. # Rund 3 Millionen Arbeitslose, rd. 4,5 Mio. erwerbsfähige Bürgergeldempfänger und keine Fachkräfte darunter? Haben die Branchen, denen die Fachkräfte fehlen, schon mal was von Angebot und Nachfrage gehört? Haben sie möglicherweise versäumt, rechtzeitig Nachwuchskräfte auszubilden? Kann es sein, daß die Arbeitsbedingungen (Geld, Zeit) nicht attraktiv genug sind? Kann es sein, daß „der Staat“ dank seiner „gerechten Pamperung“ dafür sorgt, daß sich Allzuviele „vor der Arbeit drücken“? Wie groß muß das erwerbsfähige aber arbeitslose Potential denn sein, um den Mangel an Fachkräften beseitigen zu können? Sind 7,5 Millionen Reserve, die sich auf anderer Leute Kosten Schwielen am Allerwertesten sitzen können, nicht ausreichend?
Das Ganze offenbart ein unlösbares Missverständnis. Das Missverständnis heißt Unternehmer. Ich habe es Euch oft genug erklärt, dass Finanzwirtschaft keine Wertschöpfung ist, dass „Unternehmer“ die sich nur als Subventions-Leistungsempfänger profilieren, keine Wertschöpfung darstellen können und dass man Geldscheine nicht essen kann. Wirtschaft OHNE WERTSCHÖPFUNG kann nur von Reserven zehren. Schlimm, wenn man dann keine hat, oder sie alle an Unwürdige verschenkt hat. Ihr bekommt es nicht zusammen. Und mich langweilt dieses sinnlose Geheul. Es ist nur noch Lärm. Wer das notwendige Spezialwissen, das für den Geschäftszweck nötig ist, nicht in ein Unternehmen einbringen kann, kann kein Unternehmen betreiben. Höchstens ein Unternehmen ohne Geschäftszweck. Und ja, das Wissen, wie man Subventionen abschöpft, ist auch ein Spezialwissen. Aber es führt nicht zu einem Erfolg.
Andere Unternehmungen werden in diesem Staat schon lange nicht mehr geduldet und die wirklichen Unternehmer werden zersetzt, die Bank kündigt ihnen und der Staat bedrängt sie mit Plimplim, weil er denkt, von dort kann er das Geld abschöpfen, das er an Schmarotzer verteilen will. Das kollidiert mit der Fähigkeit, zu denken. Diese Rolle in einem unterirdischen Scheiß-Theaterstück will keiner. Ihr habt kein Fachkräftemangel. Ich habt die Unternehmer verjagt und Narren spielen jetzt deren Rollen.