News-Redaktion / 10.01.2019 / 14:00 / Foto: Anthony Quintano / 6 / Seite ausdrucken

Facebook und Twitter unterwerfen sich

Der Council on American – Islamic Relations (CAIR) ist eine muslimische Lobbyorganisation in den USA. Vertreter des 1994 gegründeten Vereins fielen in Vergangenheit durch Kontakte zur sunnitisch-islamistischen Terrororganisation Hamas auf. Heute versucht sich CAIR als moderate Interessenvertretung amerikanischer Muslime darzustellen.

Der vermeintlich geläuterte CAIR ist offenbar zum Ansprechpartner von Facebook und Twitter geworden. Laut Angaben des amerikanischen Medienportals Conservative Review haben sich leitende Angestellte der beiden Konzerne mit CAIR-Vertretern über die Sperrung von Nutzern beraten. CAIR habe sich unter anderem bei Twitter über die rechte Verschwörungstheoretikerin Laura Loomer beschwert.

Besonders brisant: Die Kontaktperson der Social-Media-Konzerne ist laut Conservative Review die Geschäftsführerin der CAIR-Ortsgruppe in San Francisco, Zahra Billoo. Öffentlich zugängliche Tweets weisen Billoo als Befürworterin von Dschihad, Kalifat und Scharia aus, die die CIA mit dem Islamischen Staat und amerikanische Truppen mit Terroristen gleichsetzt.

Facebook und Twitter greifen aktuell hart gegen unerwünschte Äußerungen durch. Ende letzten Jahres sorgten Ermahnungen für westliche Twitter Nutzer für Aufregung, die mit pakistanischen (!) Anti-Blasphemie-Gesetzen begründet wurden. Kürzlich wurde außerdem bekannt, dass Facebook offenbar automatisiert den Welt-Artikel „So viel Nazi-Ideologie steckt im Islamismus“ löscht (Achgut berichtete). Inzwischen wurde das wohl zurückgenommen.

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Leserpost (6)
Sabina Franke / 10.01.2019

Die Vorgänge belegen ein weiteres Mal: Der Islam und die freiheitliche, demokratische Ordnung des Westens können nicht auf einer Plattform existieren. Da sich Facebook, Twitter und Co nun scheinbar gegen die Aufklärung und Emanzipation entschieden haben (kurioserweise sind sie gerade deren Produkt gewesen), bleibt für die Westler nur eine Option - aussteigen und Alternativen suchen. Dann dürfen Zuckerberg und Co. ihre Profite künftig in der islamischen Welt machen. Viel Erfolg damit. Uns kanns egal sein.

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