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Schade Herr Bolz, dass Sie auch Europa und die EU nicht auseinanderhalten können oder wollen. Europa wird es auch noch nach dem Brexit geben. Die Europäische Union wird ein ganzes Stück armseliger werden.
Sehr geehrter Herr Bolz, Sie meinen zu wissen, “dass die AfD-Wähler vor allem Dagegen-Wähler sind”. Wenn dem so ist, dann bin ich die Ausnahme. Ich bin ein AFD-Dafür-Wähler. Ich bin FÜR die Aufrechterhaltung der inneren und äußeren Sicherheit, ich bin FÜR eine starke Wirtschaft und eine liberale Wirtschaftsordnung, ich bin FÜR die Rechtsstaatlichkeit, ich bin FÜR Meinungsfreiheit und -vielfätigkeit, ich bin FÜR die Sicherung unseres Wohlstandes, der meiner Meinung nach, auf einem hohen Bildungsniveau beruht, ich bin (als 4-facher Vater) FÜR die Förderung der Familie und Kinderfreundlichkeit, ich bin (als Netto-Steuerzahler) FÜR die sinnvolle Verwendung von Steuergeldern und ich bin FÜR Volksabstimmungen als höchste Form der Demokratie, FÜR die ich selbstverständlich auch eintrete. Diese Sachen, ich habe sicherlich noch was vergessen, waren mir schon immer wichtig, deshalb habe ich sie die letzten 25 Jahre der CDU oder der FDP anvertraut, die diese Werte auf ihrem linken Durchmarsch inzwischen nicht mehr so wichtig finden und deshalb für mich unwählbar geworden sind. Aber ich muss zugeben, ich bin auch Dagegen: Gegen die Opferung der Automobilindustrie auf dem Altar der Klimakirche, gegen die Brüsseler Bevormundung und Bürokratie, gegen einseitige Agitation und Propaganda, gegen die Verharmlosung und staatliche Alimentierung des Linksextremismus, gegen den Verfall von Recht und Ordnung, gegen Enteignungen, gegen ständige Erhöhungen der Steuerquote und gegen die Überlastung der Sozialsysteme. Das ist meine dunkle Seite.
Ich hoffe bei dieser Wahl auf die absolute Mehrheit für die nichtwaehler. Erst einmal sollte die EU ihre Strukturen so ändern, dass die Wahl zu ihrem Parlament tatsächlich eine politische Dimension hat. Das ist offenkundig nämlich nicht der Fall. Dieses Parlament ist keines. Es vertritt keine Bürger. Es gibt kein EU Volk, keine EU Staatsbürger. Es kann daher keine volksvertretung sein. Daher auch nur Spinner oder Abgehalvterte zur Wahl stehen. Solange in den meisten wichtigen Entscheidungen das konsensprinzip gilt, ist das EU Parlament überflüssig. Daher gibt es auch keine EU Innenpolitik. Und daher auch keine Themen fuer den Wahlkampf. Also werden die Wahlen zu einer Abstimmung ueber nationale Themen, die sich europäisch verkleiden oder darüber, ob man die EU braucht. Na klar braucht man die. Nur welche? Darüber zu sprechen, traut sich kaum einer. Wenn wir uns in der ganzen EU ueber diese Frage geeinigt haben, koennen wir daran gehen, dass gemeinsame Haus zu bauen. Ansonsten droht die babelisierung.
Europa ist der Ausweg für ungelöste Probleme bei uns. Stimmt. Aber es ist eine Sackgasse, in der der islamische Mob in Stadteilbürgerkriegen längst tobt. Niemand will mehr davon, nur Merkel und ihre grünen Jünger. Dass sogar Prof. Bolz das kleinreden will und einer Art Fatalismus des Weiter-so das Wort redet, wundert mich sehr. Vulgär ist die bürokratische Selbstbedienungsmentalität der Eurokraten, besoffen von sich selbst lassen sie vermutlich einen deutschen Zwerg aus Bayern wählen, ein gehorsames Rädchen im grobschlächtigen Werk der weiteren Ausbeutung Deutschlands. Aber der Druck vom Bürgertum wächst und die Mitte erhält bald ein neues Zentrum mit anderen Parteien. Es ist sehr gut so. Die Altparteien werden nach dieser Wahl laut heulen, die Grünen aus Deutschland sind hoffentlich das letzte, betende Häufchen in einem aufwachenden Europa, das sich gegen die Standardisierung und Monotonisierung wehrt.
Ska Kellers (Grüne) Wahlplakat für die Europawahl finde ich gut: “Kommt der Mut, geht der Hassan”. Mist verschrieben…
Guten Morgen Herr Bolz, danke für diesen Artikel. Ihre Argumentation ist für mich schlüssig und nachvollziehbar. Im wesentlichen habe ich in den letzten Jahren ähnliche Erfahrungen machen dürfen. Allerdings geben sie sich im letzen Absatz einigen Illusionen hin. Ich habe zu wenige Informationen über die Situation der Bürger in den EU-Staaten und kann die wirklichen Interessen deren Bürger nicht gut einschätzen. Aber hinter “dummen” Sprüchen stehen handfeste Interessen. Die wirklichen Ziele werden mit Floskeln versteckt. Hier ist der deutsche Politiker-Sprech fast Weltmeister geworden. Allerdings hat das Europaparlament doch eigentlich nichts zu sagen. Die wichtigen Entscheidungen werden technokratisch getroffen, denke ich.
Guten Morgen Herr Bolz. Sie kritisieren die AfD mit deren Slogan „Geht’s noch, Brüssel?“ als “vulgär” ( Das ist so vulgär, dass sich die AfD damit den Zugang zur Mitte der Gesellschaft erneut selbst verstellt). Mich hat diese ebenso flapsig wie dringende Frage der AfD zum ersten mal auf den Geschmack gebracht mein bisheriges Wahlverhalten grundlegend zu überdenken. “Geht´s noch Brüssel?” und SPONTAN fiel mir die GRADE GURKE ein, welche seinerzeit aus diesem Moloch auf uns niederkam. Sie erinnern sich? Die “Mitte der Gesellschaft” ist nicht so zimperlich wie Sie ihr unterstellen. Die Mitte der Gesellschaft, also auch ich, der ich nach neuesten “Forschungs”- Erkenntnissen der Fried.-Ebert Stiftung - also der SPD - ein NAZI bin, dem Pack zugehörig - nur weil ich Fragen stelle und manchmal skeptisch bin, stellt sich GENAU diese Frage. Und meine Antwort lautet klipp und klar “Nein, Brüssel. So geht´s garnicht. EUROPA, ja - Brüsseler/Straßburger EU, nein”, zumindest nicht in der aktuellen Ausprägung. Und daher fühle ich mich von dieser Frage direkt angesprochen, und nein Herr Bolz, vulgär ist momentan eine ganz, ganz andere Show…oder was fällt Ihnen zu “Kevin” ein?
Lieber Herr Bolz , zunächst mal Gratulation zu ihrem souveränen Auftritt bei der Phönix-Runde. Man hätte es auch unter dem Hashtag zusammenfassen können , 3 erfolgreiche , “alte” , weiße Männer , zeigen 3 hilflosen und weltfremden “Backfischen” , wo der Frosch die Locken hat. Frau Reschke raucht offensichtlich die gleiche Marke wie Herr Kühnert , anders kann man sich ihr desorientiertes Auftreten nicht erklären , fremdschämen inklusive. Nun aber zu ihrer Analyse des Europa-Wahlkampfes. Europa wird uns von den etablierten Parteien als “goldenes Kalb” verkauft , wer da nicht drumherum tanzen will , muß eben ein böser Rechtspopulist sein. Außer heißer Luft wird da nichts produziert , Europa , Europa über alles. Wie sinnfrei da einige Plakate in der Gegend herumstehen , hart an der Grenze zur Lächerlichkeit , zeigt uns mal wieder die Partei der heiligen Greta und des fliegenden Robert. Eine gewisse Ska Keller versucht uns ständig vom grünen Paradies zu überzeugen , fehlt nur noch der Wachturm. Herr Habeck droht in der Endphase des Wahlkampfes mit Häuserkampf , Verzeihung Hausbesuchen…………...
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