Markbygden, Europas größter Onshore-Windpark, ist in erheblichen Schwierigkeiten. Flauten und technische Probleme machten es erforderlich, dass teurer Ersatzstrom gekauft werden musste. Das Unternehmen hat jetzt Schulden in Höhe von etwa 6 Milliarden Kronen (ca. 525 Mio. Euro).
Westlich von Piteå in Nordschweden, am Bottnischen Meerbusen, wo einst die Rentiere der indigenen Sami weideten, entstand Europas größter Landwindpark: Markbygden. Auf 450 Quadratkilometer Fläche (mehr als die Stadt Köln) sollten 1.101 Windkraftanlagen errichtet werden, bis zu 200 Meter hohe Ungetüme mit 3,6 Megawatt-Turbinen und Rotoren von 137 Metern. Sogar 300 Meter hohe Windräder sollten entstehen.
Gebaut vom deutsch-schwedischen Unternehmen Svevind gemeinsam mit dem deutschen Windkraftanlagen-Hersteller Enercon. Vier Gigawatt installierte Leistung, etwa so viel wie zweieinhalb Atomkraftwerke, heißt es. Nur dass Atomkraftwerke eben zuverlässig Strom erzeugen, Windräder jedoch nicht. Markbygden Ett, das 179 Windkraftanlagen betreibt und zu 75 Prozent im Besitz des chinesischen Staates ist, hat am 2. November einen Antrag auf Rekonstruktion (ein besonderes Verfahren zur Unternehmensreorganisation zwecks Abwendung einer drohenden Insolvenz) gestellt. Während der Sanierungsphase kann das Unternehmen seine Schulden neu verhandeln, Vermögenswerte veräußern oder andere Maßnahmen ergreifen, um seine finanzielle Stabilität wiederherzustellen und eine Insolvenz zu verhindern, heißt es in dieser Meldung.
Die Zahlungsschwierigkeiten des Betreibers sollen auf einen äußerst unrentablen Stromvertrag mit dem norwegischen Unternehmen Hydro Energi zurückgehen. Dem Abkommen zufolge hat sich Markbygden Ett verpflichtet, für 19 Jahre eine feste Menge Strom zum Festpreis zu verkaufen. Nicht gut, wenn die Windkraftanlagen wegen technischer Probleme oder Flauten keinen Strom erzeugten und Markbygden Ett für teures Geld Ersatzstrom besorgen musste. Laut Prognose für 2023 wird der Umsatz wohl 40 Millionen Euro betragen, bei einem Verlust von 52 Millionen Euro, die Ausgaben übersteigen die Einnahmen bei weitem. Und alles nur, weil zwar der Wind keine Rechnung schickt, der Ersatzstromlieferant aber schon.
Claudio Casula arbeitet als Autor, Redakteur und Lektor bei der Achse des Guten

Wunderbar, dazu noch das Wahlergebnis in Argentinien. Die Hoffnung wächst, ob das der deutsche Dummwähler auch so sieht bezweifle ich allerdings, da muss es erst noch weiter abwärts gehen….
Was für eine Geldvernichtung würde man sagen. Stimmt aber nicht. Was für ein Verschiebebahnhof. Das Geld ist ja nicht weg / nur woanders. Alles was hier passiert hat natürlich Plan und Konzept. Nur ein anderes als die meisten erwarten würden.
Markbygden ist nicht insolvent, es rekonstruiert sich nur neu. Es hat auch keine Schulden, sondern nur Sondervermögen. Bei Siemens Energy knicken die Windräder ab wie die Pilze im Spätherbst. Bestimmt wird die dümmste Regierung der Welt mit einem großzügigen Betrag einspringen. Der Haushalt ist überzogen und die Regierung ist Bankrott. Da kommt es auf ein paar zusätzliche Milliarden auch nicht mehr an.
Unter anderem wegen sowas will Uschi unbedingt die EU-Schuldenunion. Damit Deutschland auch dafür in die Bresche springen muss.
Diese Deppen!!! Das freut mich ….. :-)
Das mit der Insolvenz wundert mich nicht. Es ist die einzige Konsequenz aus dieser Technologie nach Wegfall von irgendwelchen Fördergeld. Hat sich schon mal jemand gefragt, warum es Wasserrechte, seit zig Generationen verrebt oder verkauft, aber keine Windrechte gibt? Ganz richtig, für Blödsinn solcher Art hört der Spaß auf. Es sind eben doch nur Luftschlösser. Bitte die Grünen und Ihre Sympathisanten mit Hacke und Spaten zur Entsorgung dieser Millionen Tonnen Beton und Schrott antreten lassen.
Abreißen schafft Arbeitsplätze und Frieden am Himmel. Aber solange die Forschung an DualFluid Reaktoren nicht stattfindet und Kohle so verpönt ist, sehe ich schwarz. Mann, wir waren mal die mit den Innovationen, jetzt sind wir die mit den Grünen Faschisten. Meine französischen Freunde haben mich schon 2015 gewarnt….