Die Islamisierung Europas wirft diesen Erdteil, den Geburtsort der Moderne, ins Mittelalter zurück. Das Aufwallen des Judenhasses ist dafür ein untrügliches Symptom. Und auch die deutschen Medien leisten dem Vorschub.
Die Tel Aviver Zeitung HaAretz erregte kürzlich Erstaunen durch ihr plötzliches Einlenken. In diesem Blatt führt der greise Verleger Amos Schocken seinen erbitterten Feldzug gegen die israelische Gesellschaft, weil sie sich nicht so entwickelt, wie er es für richtig hält. Daher ist HaAretz die Lieblingszeitung der Israel-Gegner weltweit, die Quelle von „authentischem“ Israel-Hass direkt aus Israel. Ich schaue trotzdem jeden Tag in das böse Elaborat, um zu erfahren, wie da drüben die Stimmung ist.
Und nun meine Überraschung: Ausgerechnet HaAretz gesteht ein, dass der Hunger in Gaza nicht, wie weltweit behauptet, von Israel, sondern von der Hamas erzeugt wird. Als letztes Mittel des Terrors gegen die eigenen Leute, um trotz krachender Niederlage die Herrschaft über den Gaza-Streifen nicht hergeben zu müssen:
„Während die Bewohner des Gazastreifens ihr Leben auf der Suche nach Hilfsgütern riskieren, stehlen bewaffnete Männer und Banden Lebensmittel aus Hilfslastwagen und aus den Händen der Bewohner, um sie auf dem Schwarzmarkt weiterzuverkaufen. Palästinenser warnen, dass die schleppende Hilfe ideale Bedingungen für Diebe schafft.“
„Schleppende Hilfe“ ist ein beschönigendes Wort für den Raub durch Hamas und andere Gruppen, die auf dem Weg zu den Verteilungsstellen in Gaza die Trucks überfallen und plündern. Nur 295 von 2.604, also etwa zehn Prozent der Lebensmittel-Trucks, erreichten nach Angaben der Vereinten Nationen im Zeitraum 19. Mai bis 5. August ihr Ziel. „88 Prozent wurden von bewaffneten Terroristen und Kriminellen oder auch von Zivilisten geplündert,“ so der Bericht der milliardenschweren UN-Hilfsagentur, die sich als völlig wertlos erweist, da ihre Mitarbeiter in Gaza zu neunzig Prozent Hamas-Leute sind.
Wie ein blauer Dunst in der Geschichte
Das Märchen von der Hungersnot, die eine brutale, rechtsextreme israelische Regierung zur Unterdrückung der armen Palästinenser in Gang gesetzt hätte, schwindet langsam dahin, löst sich auf wie anderer blauer Dunst in der Geschichte. Zuerst wurde das verhungerte Kind, dessen dramatisches Foto die New York Times und tausend willige Helfer weltweit verbreitet hatten, als der genetisch erkrankte, seit Jahren in Behandlung befindliche Muhamad Osama al-Raqab identifiziert. Die Aufnahmen, die um die Welt gingen, stammen vom palästinensischen Fotografen Ahmed al-Arini, einem Aktivisten der Gräuel-Berichterstattung, dessen Fotos von den Agenturen hoch gehandelt werden. Er wird übertroffen von Anas Zayed Fteiha, einem bewährten Profi palästinensischer Desinformation, den vor einigen Tagen die Bild-Zeitung, dann sogar die Süddeutsche Zeitung bezichtigten, er produziere „absichtlich gestellte oder irreführende Bilder, um das Bild des von Israel verursachten Leids, insbesondere des Hungers, zu verstärken.“
Im Fall des verhungerten Muhamad al-Raqab machte sich das ZDF nachträglich die Mühe, dieses Objekt der Medien-Hysterie zu verifizieren, eine Art verstohlenes Dementi – ein offenes haben die großen Medien nicht mehr nötig. Genauere Recherche, wenigstens nachträglich – damit ist das Gewissen dieser Journalisten beruhigt. Ohnehin war der Schaden längst entstanden, die Geschichte von Israels großem Kindermord überall in der Welt unterwegs, und wenn man sie jetzt nachträglich zurücknahm, konnte das der vorangegangenen Verleumdung nicht mehr viel von ihrer Wirkung nehmen. Das ZDF, der staatliche deutsche Sender, musste dann wenigstens noch den Vorwurf gegen Israel stehen lassen, dass der kranke Junge besondere Nahrungsergänzungsmittel und Medikamente brauche, die ihm durch „Israels Krieg“ vorenthalten würden.
In europäischen Medien ist der von der Hamas mit einem brutalen Überfall begonnene und Israel aufgezwungene Krieg längst zu „Israels Krieg“ oder gar „Netanyahus Krieg“ mutiert. Seit 20 Jahren regiert in Gaza die Hamas, seit 20 Jahren vergeudet diese Terrormiliz Milliarden internationaler Hilfsgelder in Tunnelgraben und Raketenbau und schert sich den Teufel um kranke Kinder, doch nach Meinung eines obskuren deutschen Völkerrechtlers, den das ZDF zitiert, wäre es nun die Pflicht der „Besatzungsmacht Israel“, den kranken Jungen mit Medikamenten zu versorgen. Eigentlich eine Aufforderung an Israel, das Gebiet militärisch zu besetzen und dort funktionierende Strukturen einzurichten. Genau das hat die israelische Regierung nach einigem Zögern am 7. August 2025 beschlossen, eine neuerliche, temporäre Besetzung des Gaza-Streifens. Wahrscheinlich wird jetzt derselbe Völkerrechtler, der die „Besatzungsmacht Israel“ für die Versorgung der kranken Kinder in Gaza in die Pflicht nahm, mit Nachdruck darauf hinweisen, dass eine „israelische Besatzung“ im Gaza-Streifen gegen das Völkerrecht verstößt.
Die fanatische Bigotterie islamischer Glaubenskämpfer
Von der Bevölkerung Israels wird diese Maßnahme ohnehin mit gemischten Gefühlen zur Kenntnis genommen. Einerseits wollen fast alle, dass die in ihrem Tunnelnetz verschanzte Hamas-Führung vernichtet wird, was nur von israelischen Spezialeinheiten bewerkstelligt werden kann, andererseits: wem liegt daran, seine Kinder und Enkel als Soldaten in diese Hölle zu schicken? Das Leiden der Zivilbevölkerung in Gaza geht aufs Konto der Hamas, auch die dort immer noch zu Tode kommenden Israelis, seien es Soldaten, die in Sprengfallen laufen, oder Geiseln, die man in öffentlicher Zurschaustellung verhungern lässt. Die Hamas hätte diesen verlorenen Krieg längst beenden können und kann es jederzeit tun, indem ihre Führer kapitulieren, die israelischen Geiseln freilassen und aus ihren Bunkern ans Tageslicht kriechen. Stattdessen Werwolf-Mentalität, „ewiger Kampf“, jihad, die fanatische Bigotterie islamischer Glaubenskämpfer.
In Europa schlagen derweil die Wogen hoch. Wer ohnehin den Keim zu Judenhass und Israel-Verurteilung im Herzen trägt, hat die Grusel-Märchen von Israels „Genozid“ und „Hungersnot“ gern geglaubt. Der Übergang von der obsessiven Israel-Kritik zum Judenhass ist fließend. Die Anfänge scheinen harmlos, demokratisch legitim, irgendwann setzen Gefühle ein und alte, schon bestehende Ressentiments, dann erscheinen die aus der Geschichte bekannten Stereotype: Juden als Brunnenvergifter, Zerstörer und Kindermörder, im Mittelalter als Schlächter christlicher Knaben, um mit ihrem Blut Pessach-Matza zu backen, heute als Massenmörder palästinensischer Kinder, damit Netanyahu an der Macht bleiben kann. Ich hätte nicht gedacht, dass ich in meiner Lebenszeit das Wiederaufkommen der judenfeindlichen Stereotype des Mittelalters erlebe. Doch die Islamisierung Europas wirft diesen Erdteil, den Geburtsort der Moderne, ins Mittelalter zurück. Das Aufwallen des Judenhasses ist dafür ein untrügliches Symptom.
Judenhass fristet, wie eine Ratte, im Halbdunkel, in Löchern und Tunneln, ein elendes Dasein, um plötzlich, wenn es in der Stadt keine Katzen mehr gibt oder sich eine andere Schwäche auftut, hervorzuschießen und unter lautem Gequieke den öffentlichen Raum zu überfluten. Zur Zeit gibt es in Berlin eine Rattenplage, vor allem im Stadtteil Neukölln. Dort blüht auch der Judenhass am stärksten. In Deutschland wurde diese schädliche, selbstzerstörerische Regung einige Jahrzehnte lang erfolgreich unterdrückt, ihr offenes Erscheinen hätte an das kaum verwundene letzte Desaster erinnert. Mit dem Vergessen der jüngeren Generationen ist sie wieder da, als Rezidiv, als Möglichkeit. Und wenn dann eine neue Sorte Rattenfänger auftaucht, diesmal selbst „Semiten“, mittelöstlich, läuft allerlei linkes Volk begeistert hinterher.
Judenhass ist der Beginn weiterreichender Verachtungshaltungen
Judenhass ist ab ovo eine destruktive Haltung. Sein Wesen beruht auf Verneinung und Aversion. Oft in der Geschichte war Judenhass der Beginn weiterreichender Verachtungs- und Verneinungshaltungen, meist machte er nicht bei den Juden halt, sondern begann nur bei ihnen, um sich dann gegen andere schwächere Gruppen der Gesellschaft zu richten, gegen Auffällige oder „Abartige“, Arme, Hilfsbedürftige, Kranke, Behinderte, gegen Frauen und Kinder. Eine Gesellschaft, die Antisemitismus toleriert oder widerstandslos hinnimmt, zerstört ihr eigenes Immunsystem. Das bedeutet heute im Besonderen die Beschädigung des komplizierten Systems humaner Regulierungen und Schutzvorrichtungen, auf denen das Zusammenleben der modernen Demokratien beruht.
Es ist ein erstaunliches, doch unleugbares Phänomen, dass Gesellschaften und Staaten, die sich dem Judenhass überließen und ihre Juden verfolgten, in der Folge einen Niedergang erlebten, während andere, die mit ihren Juden umzugehen wussten, prosperierten. Historiker setzen die Vertreibung der Hebrärer aus Ägypten in die Zeit von Pharao Ramses II. – die letzte Blütezeit vor dem Ende des Neuen Reiches, danach setzte rapide der Niedergang ein. Das sieggewohnte Assyrien, jahrhundertelang der Schrecken des Mittleren Ostens, erfuhr bald nach der Zerstörung Israels und der Deportation der „zehn Stämme“ eine seltsame Schwächung, die zu seinem raschen Ende führte. Nur noch Jahrzehnte waren dem stolzen Babylon beschieden, nachdem König Nebukadnezar Jerusalem erobert hatte, während zur selben Zeit das relativ judenfreundliche Persien zur großen Macht der Region aufstieg.
Roms beginnender Niedergang im zweiten Jahrhundert koinzidiert mit der grausamen Niederschlagung des letzten Widerstands in Judäa. Das Ende der Großmacht Spanien begann mit der Verfolgung und Austreibung seiner Juden. Zur selben Zeit entwickelten sich England und Holland, die den Flüchtlingen neue Heimat boten, zu den führenden Wirtschaftsmächten Europas. Auch Nazi-Deutschland und die Sowjetunion erlebten ihre Zusammenbrüche in unmittelbarer Folge auf die Misshandlung und Vertreibung ihrer Juden. Während die Vereinigten Staaten die jüdischen Flüchtlinge aus diesen Ländern aufnahm und zur gleichen Zeit zur Weltmacht aufstiegen.
Hier ist nicht Raum für Mutmaßungen oder Theorien, nur für die grundsätzliche Beobachtung: Judenhass als dominierende, die Politik eines Landes bestimmende Kraft führt in gesellschaftliche Desaster. Aus eigenem Interesse sollten sich Europas Nationen dagegen wehren. Ihre großen Medien erweisen sich als zerstörerische Kräfte, wenn sie durch das ungeprüfte Verbreiten von fake news und unsaubere Berichterstattung judenfeindliche Stimmungen begünstigen.
Chaim Noll wurde 1954 unter dem Namen Hans Noll in Ostberlin geboren. Sein Vater war der Schriftsteller Dieter Noll. Er studierte Kunst und Kunstgeschichte in Ostberlin, bevor er Anfang der 1980er Jahre den Wehrdienst in der DDR verweigerte und 1983 nach Westberlin ausreiste, wo er vor allem als Journalist arbeitete. 1991 verließ er mit seiner Familie Deutschland und lebte in Rom. Seit 1995 lebt er in Israel, in der Wüste Negev. 1998 erhielt er die israelische Staatsbürgerschaft. Chaim Noll unterrichtet neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit an der Universität Be’er Sheva und reist regelmäßig zu Lesungen und Vorträgen nach Deutschland.
In der Achgut-Edition ist von ihm erschienen: Der Rufer aus der Wüste – Wie 16 Merkel-Jahre Deutschland ramponiert haben. Eine Ansage aus dem Exil in Israel.

„Der Judenhass des Reformators Luther ist für ev. Christen wie mich völlig unverständlich … Vermutlich war Luther noch zu sehr der katholischen Dogmatik und dem damaligen Zeitgeist verhaftet, um die Wahrheit zu erkennen. Luther war eben auch – wie alle anderen Menschen – mit Fehlern behaftet und ein Sünder.“ Kann es nicht sein, dass Ihnen da ein bisschen viel „völlig unverständlich“ ist, um einfach so hoppdidopp drüber hinwegzusehen? Und vermutlich waren die „Deutschen Christen“, also die Hauptrichtung der evangelischen Kirche im 3. Reich, auch „noch zu sehr der katholischen Dogmatik und dem damaligen Zeitgeist verhaftet“, dass sie durch und durch rassistisch und antisemitisch wurden. Die Trennung von der katholischen Kirche lag ja gerade mal schlappe 400 Jahre zurück. Im April 1933 ernannte Hitler Ludwig Müller zu seinem „Sonderbeauftragten für Kirchenfragen“. Daraufhin wählten die „Deutschen Christen“ ihn sofort zu ihrem Kandidaten für das erst noch zu schaffende Reichsbischofsamt. Bei der DEK-Synode im September 1933 wählten die Delegierten aller Kirchengruppen Ludwig Müller einstimmig zum neuen Reichsbischof. Kein katholischer Theologe hat „so schöne“ Worte auf den Führer geschrieben wie es die evangelischen so mühelos konnten. Schon bald nach der Machtergreifung schrieb der evangelische Theologe Emanuel Hirsch:
„Kein einziges Volk der Welt hat so wie das unsere einen Staatsmann, dem es so ernst um das Christliche ist; als Adolf Hitler am 1. Mai seine große Rede mit einem Gebet schloß, hat die ganze Welt die wunderbare Aufrichtigkeit darin gespürt.“ Kann es nicht sein, dass die Evangelischen eigentlich immer irgendwie „so ‚n bisschen„ schief liegen und dann immer die Schuld auf die Katholen schieben, wie Sie es mit dem Antisemitismus Luthers so handhaben? Anders formuliert: Glauben Sie wenigstens selbst dieses Zeug, dass Sie sich immer so zurechtreimen?
Verschanzt die Hamas-Führung sich wirklich in ihrem Tunnelsystem oder eher im Libanon und in Europa? – Ok, ich kann die Frage nicht beantworten. Jedenfalls zeigt sich der Judenhass seit dem 07.10.2023 immer ungeschminkter, immer mehr so, wie er bei offenem Aufflammen immer war. Die Hetze gegen die „Hungerblockade“ und den „Völkermord in Gaza“ und vor allem, dass sonst leicht unterschiedlich ausgerichtete Medien diese Storys verbreiten, führen dazu, dass immer mehr Menschen sie glauben. Wie schon Goebbels wusste, wird jede Lüge geglaubt, wenn man sie unbeirrt dauerwiederholt. Auch denkfähige Menschen, die ich kenne, meinen inzwischen, an den endlosen Nachrichten über den „Genozid“ müsse doch irgendwas dran sein, obwohl die Hamas am Elend „ihres“ Volkes hauptschuldig sei. Dieses Sowohl-als-Auch oder „beide sind schuld“ ist eine vermeintliche Synthese, die naive Nicht-Antisemiten sich zusammenreimen, also die, die sich noch an den 07.10.2023 und an das „JUDEN INS GAS!“ Gebrüll der Palinazis und der dt. Linksnazis am selben Tag erinnern und den israel. Verteidigungskrieg an sich als nötig ansehen, jedoch nicht ganz Gräuelpropaganda-resistent sind. Für Menschen, die eh zum antisemit. Intelligenz- und Kulturneid neigen, liegt die Latte des Propaganda-Niveaus inzwischen unfassbar tief. Zufällig sah ich heute in Darmstadt einen Stand, vor dem ein großes Schild mit den Fotos ermordeter Araber prangte. Teils wurde behauptet, die IDF habe diese Morde begangen, teils hieß es nur „(Name), getötet am (Datum) in Gaza“. Vielleicht zeigen diese Fotos die Opfer unaufgeklärter Morde, die man jetzt Israel in die Schuhe schiebt. Die Krönung war aber das Foto eines jungen, arabischen Journalisten, der laut dem Satz unter dem Foto am 07.10.2023 in Gaza ermordet wurde. Allerdings war an dem Tag nicht ein einziger israelischer Soldat in Gaza unterwegs, dafür gab es (auch) dort Lynchmobs. Wie kann da jemand glauben, die israelische Armee habe diesen Mann ermordet?
Nein, das ist kein Rückfall ins Mittelalter, übrigens eine höchst ungenaue Definition kultureller, gesellschaftlicher, wirtschaftlicher und technischer Standards einer rd. tausend Jahre währenden Epoche, die sich ausschließlich auf Europa bezieht. Die orientalischen Migranten/Flüchtlinge/Schutzsuchenden entstammen durch und durch brutalisierten und korrupten Tribalkulturen, die es so im europäischen Mittelalter längst nicht mehr gab. Nein, das sind eher Steinzeitkulturen, dressiert im Gebrauch von Handys und Kraftfahrzeugen, die Westeuropa heimsuchen.
@R.Jörres: Sie sprechen mir aus der Seele – ganz herzlichen Dank für Ihren Kommentar! Zu ergänzen wäre allenfalls das Zitat Benedikts XVI., als er seinerseits den spätmittelalterlichen byzantinischen Kaiser Manuel II. Palaiologos zu Worte kommen ließ: „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat, und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, dass er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten.“
Da es den Anhängern dieser von einem pädophilen Analphabeten und Massenmörder ersonnenen, religiös getarnten Gewaltideologie jedoch ausdrücklich erlaubt ist, sich zum Erreichen ihrer Ziele gegenüber den ‚Ungläubigen‘ bis zur Unkenntlichkeit zu tarnen (Taqīya), mag die geradezu selbstmörderische Naivität des ‚Wertewestens‘ in gewissem Maße nachvollziehbar sein – entschuldbar ist sie nicht!
Michael Müller und Bernd Fielitz, ich bin genau Ihrer Meinung Wir haben die Gnade der frühen Geburt.
@Michael Müller: Natürlich dürfen Sie die Welt sehen wie Sie möchten, doch es ändert nichts daran, dass es keinen Gott gibt! Auch keinen Gott, der Hass unter die Menschen bringt. Keinen Einzigen. Es sind die Menschen selbst. „Gott“ dient nur als Ausrede, der eigenen Verfehlungen wegen. Ob dies einzelne Menschen, Politiker, Organisationen, Parteien, Firmen, Kirchen sind etc. ist dabei völlig unerheblich. Der Islam wandert nicht nach Europa ein, sondern die Menschen aus islamischen Ländern nach Europa auswandern, hier willkommen geheißen und regelrecht eingeschleppt werden, zuvorderst den Kriegen des Westens wegen, die deren Heimat zerstört haben. Übrigens auch mit Hilfe Israels. Dass dies in Europa zu Zwist und inszeniertem gegenseitigem Hass führt, ist gewollt. Abgesehen von den neuen Konsumenten ist ein Land, das zwiegespalten ist für die Mächtigen viel besser unter Kontrolle zu halten. Siehe USA. Und übrigens, der 9/11 ist eine inszenierte „Veranstaltung“ gewesen, genauso, wie der 7.10. Natürlich darf das niemand sagen und in ein paar Jahren interessieren die Verbrechen an der Menschheit sowieso keinen mehr, wie uns Corona zeigt. Das Kapital schläft nicht. Und man sollte sich immer daran erinnern, bevor man sich von all den anderen unendlich vielen gezielt gesetzen Nebelkerzen der Macht täuschen und verwirren lässt. Denken Sie an Jean Claude Juncker, der es in seiner erbarmungslosen Arroganz der Macht, so treffend formuliert hat, wie die Welt des Kapitals, des Verbrechens funktioniert: „Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“ – So läuft die Welt. Das Kapital, Polit- und Wirtschaftsverbände, Kirchen, Parteien, Gremien, Staaten, Organisationen etc. alles funktioniert nach diesem Prinzip.
„Eine Gesellschaft, die Antisemitismus toleriert oder widerstandslos hinnimmt, zerstört ihr eigenes Immunsystem.“ Das irrationale Ressentiment überträgt sich wie ein Virus auf andere Minderheiten.