Eine von der EU organisierte Spendenkonferenz brachte 5,8 Milliarden Euro an Krediten und Zuschüssen für Syrien ein – 80 Prozent davon aus der EU.
Ein „Akt des Vertrauens“ im Wert von 5,8 Milliarden Euro für das „neue Syrien“: Die von der Europäischen Union organisierte Spendenkonferenz bestätigt den Tempowechsel in den Beziehungen des Westens zu Damaskus nach dem Sturz des Regimes von Bashar al Assad und dem Machtantritt von Ahmed al Sharaa, bekannt als „al Dscholani“.
Auf der Konferenz wurden 5,8 Milliarden Euro in Form von Darlehen und Zuschüssen aufgebracht, von denen 80 Prozent von der EU stammen. Allein von der Kommission, so kündigte Ursula von der Leyen an, würden 2,5 Milliarden Euro nach Damaskus fließen.
Sechs Milliarden eine Woche nach dem schlimmsten religiösen Pogrom der jüngeren Geschichte? Ein neues Regime, das von einem ehemaligen Dschihadisten regiert wird, auf den bis Dezember ein Kopfgeld von 10 Millionen Dollar ausgesetzt war, der eine islamische Diktatur aufbaut und gerade ein religiöses Pogrom gegen Alawiten organisiert hat? Es ist augenöffnend. Es verschlägt einem den Atem.
2,5 Milliarden für das syrische Kalifat
Als die Massaker vorbei waren, begrüßte der Diktator in Brüssel seine neue Regierung: 21 Minister, allesamt sunnitische Muslime, und von 154 Regierungsernennungen sind 150 sunnitisch. Nicht schlecht für „Vielfalt“. Unterdessen werden die europäischen Botschaften in Damaskus wieder eröffnet: Heute flog die deutsche Außenministerin Annalena Baerbock nach Syrien. Vor zwei Monaten hatte der Diktator ihr noch den Handschlag verweigert. Doch offenbar kann sie kein „Sofagate“ aufhalten.
Amine Ayoub vom Nahost-Forum warnt: „Man kann nicht über Nacht von einem Al-Qaida-Mitglied zu einem Menschenrechtsverteidiger werden.“ Er verwies auf das Konzept der Taqiyya, mit dem die von der islamischen Religion sanktionierte Täuschung zur Festigung der Macht beschrieben wird. Sind die Europäer dumm? Oder eine Mischung aus Zynismus und Naivität? Oder ist es Korruption? Wir haben den Qatargate-Skandal gesehen. Ist sich die EU bewusst, dass sie ein Taliban-Emirat im Mittelmeerraum finanziert?
Eine blutrünstige islamistische Koalition, die für das Massaker an Tausenden von Unschuldigen – Christen, Alawiten, Drusen und anderen Minderheiten – verantwortlich ist, hat gerade die Macht in Damaskus übernommen. Die Europäische Kommission, die immer bereit ist, Ungarn über „Rechtsstaatlichkeit“ und „Minderheitenschutz“ zu belehren, bis hin zum Entzug der Finanzmittel, bleibt angesichts der dschihadistischen Massaker seltsam still. Und wenn es aus seinem Schweigen herauskommt, dann um 2,5 Milliarden für das syrische Kalifat anzukündigen. Ich halte das für einen absoluten Skandal.
Europa scheint diesen Regimen untertan zu sein
Eine Gruppe von Christen versammelte sich an der Grenze zwischen Israel und Syrien auf den Golanhöhen, um die Europäische Union, Israel und die Vereinigten Staaten zu bitten, die Christen in Syrien zu schützen. Shadi Khalloul, der die Versammlung mitorganisiert hat, sagte: „Wir haben Geschichten von Christen in Syrien, die von Dschihadisten getötet oder von Dschihadisten gefangen genommen wurden, die versuchten, sie mit Gewalt zum Islam zu bekehren. Ein Mann zog es vor, zu sterben, anstatt sich dem Islam zu unterwerfen.“ Khalloul gehört der aramäisch-maronitischen christlichen Gemeinde Israels an. „Einige dieser Dschihadisten sagen den Christen laut und deutlich, dass ihr nach den Alawiten an der Reihe sein werdet“, so Khalloul, Präsident und Gründer der Israelischen Aramäischen Christlichen Vereinigung.
Jeder weiß, dass die UN-Agentur für die Palästinenser, UNRWA, ein Arm der Terroristen in Gaza ist. Dennoch wird sie von der Europäischen Union weiterhin mit Geld überschüttet. Die Islamische Universität von Gaza führt auf ihrer Website vier Projekte auf, die von der Europäischen Union finanziert wurden. Die deutsche Regierung hat 8 Millionen Euro an Steuergeldern ausgegeben, „um die Energieeffizienz von Moscheen in Marokko zu verbessern.“ Die Europäische Kommission hat 80 Millionen Euro für Nichtregierungsorganisationen der Muslimbruderschaft bereitgestellt. Ganz zu schweigen davon, dass die Kommission Erdogan weitere 24,3 Millionen Euro pro Jahr zugewiesen hat, um türkischen Frauen zu helfen, sich um ihre Kinder zu kümmern, damit sie wieder arbeiten gehen können.
Europa scheint diesen Regimen untertan zu sein. Diese sechs Milliarden lassen mich vermuten, dass die Verblendung noch tiefer ist, als ich vermutet habe. Was die Folgen dieses unaufhaltsamen Aufstiegs des radikalen Islam in den muslimischen Ländern und in Europa betrifft, so können wir mit Sicherheit sagen, dass wir noch nichts von dem gesehen haben, was uns erwartet.
Dieser Beitrag erschien zuerst im Middle East Forum.
Giulio Meotti, Kulturredakteur bei „Il Foglio“, ist ein italienischer Journalist und Autor. Er schreibt eine wöchentliche Kolumne für Arutz Sheva und hat Beiträge für das Wall Street Journal, die Jerusalem Post, das Gatestone Institute und Die Weltwoche verfasst.
Beitragsbild: Imago, European Union, 2025, CC BY 4.0, via Wikimedia Commons European Parliament from EU - Parliament elects Ursula von der Leyen as first female Commission President, CC BY 2.0, via Wikimedia Commons
EU-´Europa´ ist solchen Regimen keineswegs untertan, die Installierung islamischer Strukturen als totalitäres Herrschafts- und Unterdrückungssystem in Europa, Vorderasien und Afrika ist vielmehr eine zentrales Strategieelement des ultrareaktionären BRD-Regimes und seiner Euro-Satrapen. Die Förderung solcher Strukturen in der Levante ist nach deren Logik ein durchaus folgerichtiger Schritt, zumal man durch die Begünstigung weiterer Aggressionen gegen Israel letztlich auch auf eine mittelbare Schwächung der USA spekulieren dürfte. Ausserdem braucht man den dortigen Geburtenüberschuss bekanntlich für die gröberen ´Arbeiten´ in Europa und Afrika. Als zentraler Akteur dieser deutschen Politik fungiert dabei ein sich absurderweise als Christlich-Demokratische Union bezeichnender Verein alter Junker- und Nazisippschaften. Wie etwa die eines gewissen Joachim Freiherr von der Leyen. Völlig recht hat der Verfasser mit seinem Schlusssatz. Die europäischen Juden bekommen nach der weitgehend abgeschlossenen Einrichtung einer Art Ghetto ohne Mauern mit allgegenwärtiger Dauerreichspogromnacht allerdings schon einen erweiterten Vorgeschmack der Dinge die da kommen. Nie wieder war gestern, jetzt ist Zeit für Widerstand.
„Wir brauchen Migranten“: Darum warb Baerbock in Syrien für mehr … 3 days ago Die scheidende Außenministerin Annalena Baerbock hat bei der Wiedereröffnung der deutschen Botschaft in Damaskus dafür geworben, dass mehr Migranten aus Syrien nach Deutschland kommen sollen … Berliner Zeitung/ Bezahlschranke
Einen IS-Ableger mit 2,3 Mrd. zu finanzieren, ist mehr als starker Tobak. Vielleicht bemühen sich Frau von der Rolle und Frau Baerbock einmal in die Dörfer, die es nicht mehr gibt, weil sie dem Erdboden gleich gemacht wurden. Da können sie dann als psychologische Betreuer agieren, mit den wenigen, die den Massakern entkommen sind, weil man – nicht nur zu Hunderten – auch Frauen und Kinder abgeschlachtet hat. Pfui Teufel, wird mir schlecht. Wie sich diese einstige Hochkultur Europas dermaßen co-barbarisch verhält, ist ein Skandal. Sie tragen eine große Mitschuld an künftigen und derzeitigen Opfern dieser Scheusal-Ideologie. Und dafür sollte man sie, wenn man’s genau nimmt, in Den Haag vor Gericht stellen. Wegen Mittäterschaft. Aber gegen Unrecht sind die ja immun. Es sei denn, es trifft sie selber. Dann ist aber großes Bohei!!
Der deutschen links-woken Neofaschisten kooperieren wieder mit den Islam-Faschisten. Genau wie damals, der Adolf und der Heinrich mit dem Mufti.
Man bleibt sich treu und wahrt die Tradition; und liebt den arabischen Winnetou, den Edelmenschen !
Man lasse sich die Namen des neuen Bundestages mal auf der Zunge zergehen. Danach weiß man, where the rabbit runs to…
Sie reiten voller Wonne wieder das gefräßige Leistenkrokodil ohne jede Form von Tischmanieren, beseelt von der infantilen Vorstellung, dass es sich durch gutes Zureden und reichlich ‚Leckerli‘ in ein zutraulich-dickes Pony verwandeln würde…
@W.Leich: Da sind Sie etwas spät dran. Herr Merz hat deutlich vor der Wahl gesagt, dass er die 2,5 (2,9) Billionen Euro der Sparer in Ansatz bringen will. Dazu lief in der ARD ein Werbespot, kauft Kriegsanleihen, euphemistisch Staatsanleihen geheißen. Die eine Billion wird ab jetzt konsumiert und löst sich damit gerade langsam und stetig in Luft auf. Denn zum zusätzlichen Brücken etc. bauen ist niemand da. Fachkräftemangel. Was bleibt wenn die Sparkonten mit freundlicher Einwilligung der Schafe geplündert sind? Aus der Geschichte lernen. Die DDR hat Landeskinder an den Westen verkauft für rund 3,5 Milliarden DM. Weiter, ein paar Landeskinder könnten zur Kriegführung in die Ukraine verkauft werden. Die Ukrainer haben ab sofort Geld von der 1 Billion Euro. win-win Situation, Und so lange ist es noch nicht her, dass man sich bei völliger Verschuldung für einen fest definierten Zeitraum 7 Jahre, 15 Jahre usw. in die Sklaverei begeben konnte. Inklusive der neuen Billion beträgt die autochthone pro Kopf Verschuldung 45.000,00 Euro. Ich habe zwei Kinder. Also 135.000,00 Euro. Das werden die beiden doch in 15 Jahren abgearbeitet haben. Die Abzüge durch den Sklavenhalter wegen Kost und Logie eingerechnet. Okay, wenn Herr Merz dann noch die übrigen 1,9 Billionen in Ansatz bringt, 7 Jahre länger. Ich glaube meine Kinder machen das gerne für mich.