
In den Augen vieler Europäer ist die EU immer noch eine art Country Club, dessen Mitgliedschaft eine Art Garantie darstellt, mit Geld überschüttet zu werden. Das ist nicht ganz richtig. Die EU ist in erster Linie eine politische Maschinerie die von Deutschland und Frankreich gegründet wurde, nachdem beide bei dem Versuch Europa mit militärischen Mitteln zu beherrschen aufs Maul gefallen sind. Die EU sollte politische Hegemonialspielchen mit etwas softeren Mitteln erlauben und dabei gleichzeitig ein System schaffen, bei dem die Deutschen den gesamten europäischen Markt für sich wirtschaftlich nutzen konnten und umgekehrt die Machteliten der beteiligten Staaten die von ihnen bevorzugten Gruppen mit deutschen Steuergeldern füttern konnten. Hauptprofiteure waren dabei die Landwirte, aber auch andere konnten kräftig profitieren. Im laufe der Jahrzehnte wuchs der bürokratische Appart der EU wie ein Krebsgeschwür an und parallel dazu auch die autoritären Allüren des Brüsseler Haufens. Diese erreichen derzeit einen Höhepunkt, das Problem besteht aber darin, dass die deutsche Wirtschaft mittlerweile aus dem letzten Loch pfeift und perspektivisch gesehen Deutschland dabei ist, zum Entwicklungsland resp. politischen Sozialfall zu werden. Ohne deutsches Geld aber fällt die Klammer weg, die den europäischen Flohzirkus bisher zusammen gehalten hat und dummerweise ist niemand sonst blöd genug, die Rolle der Deutschen zu übernehmen. Der Rest der EU ist ohnehin pleite und das bedeutet, dass der Traum vom Grosseuropäischen Reich bald ausgeträumt sein wird. Die Zeit läuft langsam aber sicher ab für das EU-Karzinom. Die Frage ist nicht mehr ob, sondern was ihm endgültig den Garaus machen wird.
Es wird immer deutlicher, was aus der „europäischen Gemeinschaft“ geworden ist: ein Verbund zerfallender Staaten, der von Apparatschiks beherrscht, die sich alle Kompetenzen unter den Nagel gerissen haben, die früher die Parlamente der ehemals souveränen Staaten besaßen. Roman Herzog wies schon darauf hin, dass über 90% der Vorschriften aus „Brüssel“ kommen, schon damals! Ich glaube aber, dass die EU als zentral verwaltete aber zerstrittene Entität das gleiche Ende nehmen wird, das bislang alle Planwirtschaften ereilt hatte, wenn die Ideologie von der Wirklichkeit beseitigt wurde.
Da alle Macht von Souverän ausgeht konnte geliehene Macht nie rechtmäßig an die EU gegeben werden. Es reicht wenn eine Bundesregierung das feststellt und der Moloch ist beendet.
Ich seh da erstmal kein *prinzipielles* Problem hinsichtlich irgendwelcher Verbote für bestimmte Fluor-Verbindungen. Solange wir immer noch Kühlschränke und Tiefkühltruhen kaufen und benutzen dürfen, kann man die darin verwendeten Fluoralkane auch für eine Wärmepumpe verwenden. (Es wurden nur solche verboten, die die Ozonschicht schädigen.) Eine Wärmepumpe ist nichts anderes als ein Kühlschrank, nur umgedreht: Die warme Rohrschlange an der Schrankrückseite, in der das komprimierte, verflüssigte (und dadurch erwärmte) Kältemittel fließt, wird bei der Wärmepumpe im Hausinneren durch alle Räume geleitet. Außerhalb des Hauses wird mittels Außenluft oder Erdwärme das entspannte (also wieder gasförmige und erkaltete) Kältemittel erwärmt. Das Ganze ist eh ineffizient und energievergeudend im Vergleich zu Öl- oder Gasheizungen, aber das kümmert kein kenntnisbefreites Greenpiss-Hirn, Hauptsache der Betriebsstrom ist grün und ansonsten alles CO2-frei. Möglicherweise werden jetzt Kältemittel verboten, die für Wärmepumpen ideal wären, kann ich nicht beurteilen. (Ideal heißt hier, von allem energetischen Schwachsinn am wenigsten schwachsinnig.) Aber wie gesagt, Kältemittel für Kühlschränke sind ja (noch) nicht verboten. *** Im Grundsatz haben Sie freilich recht, Frau Binnig: Je mehr Bürokratie-Schlangen die Uschi gebiert, desto mehr wird sie zusammen mit ihren Kommissions-“Söhnen” umschlungen, erdrückt und am Ende totgebissen ...
Die EU kann, nein muss weg! Wenn ich das lese: “Auf EU-Ebene beschlossene Richtlinien, Gesetze und Verordnungen müssen in Deutschland verpflichtend umgesetzt werden.“ .... einen Scheiß muss ich .... wird irgend wann der Urnenpöbel zu den IQ Raketen sagen. Die haben nur Unsinn im Kopf und das auch noch auf unsere Kosten. Aber eine Sache ist sehr gut .... der Soziale Frieden wackelt gewaltig. Ich denke das wird irgend wann das Faß zum Überlaufen bringen und das ist dann sehr gut….
Was in Deutschland vor allem anderen ausgetauscht werden sollte, ist der völlig unfähige Wirtschaftsminister.
Europäer, zerschlagt dieses absolutistisch-bürokratische Konstrukt EU, kehrt zurück zur EWG, zum Wohle Europas und seiner Demokratien!
“EU schießt sich mit Verboten ins eigene Bein”. Und wieder falsch, Frau Binnig. Das mag so aussehen, realiter sind es die EU-Bürger, und hier auch wieder großteils die Deutschen, denen ins Bein geschossen wird. Und die für die “Heilung” dann auch wieder zur Kasse gebeten werden. Wenn am Ende die niederländischen Bauern ohne Hof dastehen und es keine Büsumer Krabbensemmeln mehr gibt, ist doch das - so nicht erklärte - Ziel der EU erreicht worden. So wie bisher. Der Juncker-Spruch hat uneingeschränkt Gültigkeit. Es kann doch nicht so schwer sein, dieses Muster zu erkennen und zu verstehen?
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