Zwar konnte jeder, der sich regelmäßig die EU-Veröffentlichungen durchliest, seit Januar 2025 wissen, was auf ihn zukommt. Doch wer tut das schon? Und so wurden insbesondere kleine Unternehmen jetzt kalt von der EU-Regulierungswut erwischt. Auf der EU-Webseite heißt es zwar vollmundig, dass die Verordnung „Unternehmen und Innovationen in Europa fördern und gleichzeitig die Menschen und den Planeten schützen“ soll. Doch die Realität sieht wieder einmal ganz anders aus: Die neuen Regeln bedeuten einen geradezu irrwitzigen Bürokratie-Aufwand.
Wer Waren in einen anderen EU-Staat verschickt, muss sich dort nämlich in ein nationales Herstellerregister eintragen. Außerdem muss er etwaige anfallende Kosten für die Entsorgung von Verpackungen übernehmen und, sofern er dort über keine eigene Firmen-Niederlassung verfügt, einen Bevollmächtigten vor Ort benennen. Was gerade für Familienbetriebe schlichtweg weder bezahlbar noch leistbar ist. Entsprechend schränken kleinere Unternehmen bereits ihren Versand ein oder schließen ihren Online-Shop ganz.
Am 12. August pries die EU-Kommission ihr neues Regelwerk noch in einer Pressemitteilung als Chance für Unternehmen an, die sich mit Recycling und nachhaltigen Verpackungslösungen befassen. Denn der Kommission geht es in erster Linie um Kreislaufwirtschaft, die angeblich die Umwelt schützen und eine „nachhaltigere und wettbewerbsfähigere Wirtschaft“ schaffen soll. Kurz: Sie will sich den Zugriff auf Rohstoffe sichern. Ab 2030 sollen daher beispielsweise auch bestimmte Einwegverpackungen verboten werden wie kleine Ketchup-Tüten oder Mini-Shampoo-Flaschen in Hotels.
Doch schon wenige Tage nach der jubilierenden Pressemitteilung rudert die Kommission offenbar zurück. Ein hochrangiger EU-Beamter räumte gegenüber der „Welt“ ein, dass die Vorschriften nachgebessert werden müssten. So sollen Unternehmen beispielsweise künftig nur noch eine einzige Registrierung vornehmen müssen, die dann EU-weit gilt. Auch die Pflicht zur Benennung eines Bevollmächtigten soll entfallen. Schließlich ist es erklärtes Ziel der EU-Politik, den europäischen Binnenmarkt zu stärken, um die wirtschaftliche Abhängigkeit von den USA und von China zu verringern. Nun passiert das genaue Gegenteil. „Die Vorschriften fragmentieren den Binnenmarkt“, gesteht der Beamte ein und verspricht Korrekturen des Gesetzes. Allerdings brauchen diese ihre Zeit, da sie dafür zuerst das zähe Gesetzgebungsverfahren der EU durchlaufen müssen.
Und was rät der EU-Beamte für die Zwischenzeit? Die „Welt“ zitiert ihn mit den Worten: „Wir muntern die Mitgliedstaaten auf, die neuen Regeln nicht anzuwenden und keine Strafen zu verhängen.“ Absurder geht es nicht mehr.

@ Peter Wachter: sparen Sie sich den schwachsinns ÖRR-Wahnsinn; dieses Narrativ des HS von vor 70.000 Jahren aus Afrika heraus, ist lange widerlegt bzw höchst umstritten…
Diese EU ist eine dezidiert totalitäre und kriminelle Veranstaltung. Das hält keine 20 Jahre mehr.
@ Thomas Schöffel,wissen sie eigentlich wer 2025 der zweitgrößte Nettozahler in der EU ist, der Franzose mit 5 Milliarden und wer ist der größte, das ist auch zufallig der dümmste in der EU, genau der Dummländer und was zahlt der, nur 15 Milliarden, weil, genau, weil er hat unbegrenztes Sondervermögen.
Ich träumte, daß unser Bundeskanzler an die EU folgendes schrieb: Ab sofort kommt aus Deutschland 10% weniger Geld. Wenn Sie es wagen, uns deshalb irgendwelche Vertragverletzungsstrafen aufzuhalsen, gibt es sofort extra nochmal 25% weniger. Wer auch immer uns Vorschriften macht, die uns oder der Wirtschaft irgendwie schaden könnten, der soll mal sehen, wie es ist, vielleicht auch mal ganz ohne Knete auskommen zu müssen. Früher mußten unsere LKW teilweise tagelang am Brenner ausharren und trotzdem waren wir Exportweltmeister. Uschi, eigentlich konnte ich dich in Wirklicjkeit nie wirklich leiden. So jetzt ist es raus. Übrigens ab heute „persona non grata“. Wir machen das ab heute so wie früher, Sehr zu wo ihr eure Knete herbekommt. Wir sind raus.
Die EU als solche ist eines der fundamentalen Probleme Europas. Ist wie Krebs. MUSS weg. Zu reformieren gibts da nichts. Ähnlich wie bei den GEZ-Sendern nur vom Schaden her noch schlimmer.
Stellen Sie sich einfach vor, was ihnen alles egal wäre, wenn sie monatlich 10000 Euro bekommen würden. Und solche Leute verabschieden Gesetze
Immerhin hatte mal einer einen lichten Moment und bekannte den Irrtum.