Die „Energieeffizenzklassen“ sind europaweit nicht einheitlich definiert. In Deutschland sind sie am strengsten. Nach EU sollen sie entscheiden, welche Häuser ab 2030 bewohnbar sind.
Man soll Äpfel nicht mit Birnen vergleichen, heißt es. Doch genau das passiert mit den Energieeffizienzklassen, die darüber entscheiden, ob Gebäude in der EU auch nach 2033 noch bewohnt werden dürfen oder nicht.
Laut der „Richtlinie über die Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden“, die am 14. März vom EU-Parlament in Straßburg angenommen worden ist, müssen Wohngebäude in der EU ab 2030 mindestens die Gesamtenergieeffizienzklasse E und ab 2033 mindestens die Klasse D erreichen. Die Energieeffizienzklassen beziehen sich dabei auf den Energieverbrauch eines Gebäudes. Für Deutschland würde das bedeuten, dass etwa drei Millionen Häuser ab 2033 nicht mehr bewohnt werden dürften, weil sie nicht entsprechend energetisch saniert werden können. (Wir berichteten.) Nun sollte man meinen, dass die Energieeffizienzklassen europaweit einheitlich definiert sind. Doch weit gefehlt: Auf Seite 97 des 147 Seiten umfassenden PDF-Dokuments der EU-Richtlinie wird ausdrücklich erklärt: „Der Buchstabe G entspricht den 15 Prozent Gebäuden mit der schlechtesten Gesamtenergieeffizienz im nationalen Gebäudebestand zum Zeitpunkt der Einführung der Skala.“
Mit anderen Worten: Ein Gebäude, das in Deutschland derzeit unter die Gesamtenergieeffizienzklasse F fällt, könnte etwa in den Niederlanden oder in Belgien noch die Klasse B und in Frankreich immerhin die Klasse D erreichen. Der österreichische Blog tkp.at hat eine entsprechende Tabelle mit genauen Vergleichszahlen veröffentlicht und titelt: „Zwangssanierung zur ‚Klimarettung‘ – Deutschland mit heftigsten Vorgaben innerhalb der EU“. Demnach sind die Anforderungen, die in Deutschland etwa für die Einstufung in die Energieeffizienzklasse F gelten, tatsächlich mit Abstand die strengsten. Das Zentrum für Europäischen Verbraucherschutz e.V. vermeldete am 19. April 2022, dass beispielsweise in Frankreich fast fünf Millionen Wohnungen sehr schlecht isoliert seien. In Ländern wie Deutschland, in denen Häuser insgesamt besser saniert sind, setzen sich die 15 Prozent Gebäude mit der schlechtesten Gesamtenergieeffizienz daher logischerweise anders zusammen als in Ländern mit weniger gut isoliertem Bestand.
Auch aus einer Studie aus dem Winter 2019/20 geht hervor, dass Deutschland in Bezug auf die Gebäudedämmung nach Norwegen europaweit am besten abschneidet. In der Studie wurde gemessen, wie groß der Wärmeverlust eines Hauses mit 20 Grad Celsius Innentemperatur bei 0 Grad Celsius Außentemperatur über einen Zeitraum von fünf Stunden durchschnittlich ausfällt. Während die Temperatur in Deutschland nur um 1 Grad sank, waren es in Frankreich 2,5 und in England sogar 3 Grad. In Norwegen verloren die Häuser dagegen im Schnitt nur 0,9 Grad Wärme. Allerdings verbrauchen ältere Häuser auch in Deutschland bis zu fünfmal mehr Energie als nach 2001 errichtete Neubauten. In Anhang III der EU-Richtlinie wird zudem zwischen mediterranen bis nördlichen Klimazonen unterschieden: Für sogenannte Nullemissionsgebäude herrschen in Hinsicht auf den jährlichen Gesamtprimärenergieverbrauch jeweils unterschiedliche Vorgaben. Dabei darf ein Nullemissionsgebäude an seinem Standort keine CO2-Emissionen aus fossilen Brennstoffen verursachen. Bis 2050 soll es in der gesamten EU einen „Null-Emissions-Gebäudebestand“ geben. Allerdings kann bis dahin noch einiges geschehen, was die EU-Pläne durchkreuzen könnte. Hoffentlich.
Martina Binnig lebt in Köln und arbeitet u.a. als Musikwissenschaftlerin (Historische Musikwissenschaft). Außerdem ist sie als freie Journalistin tätig.

Kein Mitleid mit den Deutschen, welche ihre Peiniger immer wieder mit Mandaten ausstatten und dies, laut aktuellen Umfragen, weiterhin vorhaben.
Darum explodiert nun die Gewalt auf ihren Straßen und wie bestellt werden auch die Klima Repressalien durchgesetzt, für die man sie am höchsten zur Kasse bittet.
Wer Teddybären wirft und begeistert ausruft „Wir haben Platz!“ und der Klima Lüge unumwunden glaubt, der muss dafür eben bezahlen. Manchmal mit Geld, manchmal mit der Gesundheit der eigenen Kinder.
Bisher scheint sich der einzige Widerstand darauf zu beschränken, in Online Foren zu gehen und unter geneigten Artikeln herumzujammern. Auch das war abzusehen, denn seine Kinder hat der Deutsche auch nicht verteidigt, als Ihnen experimentelle Gentherapie verabreicht wurden.
Lebt mit den Konsequenzen, solange ihr nichts dagegen unternehmen wollt. Noch würde es funktionieren und noch gibt es etwas, dass sich zu retten lohnt.
@Ralf. Michael #Dazu kommt noch die leidige Kontrolle….Wer bitte soll die denn durchführen und Wie ?# Das hatte ich mich schon während Corinna gefragt.
Die Verbote wurden durchgesetzt: in jedem Betrieb, jeder Schule, jeder Kita, jedem Krankenhaus, jedem Altersheim, jeder Artzpraxis, jedem Geschäft und jeder Kneipe und jeder Straßenbahn. Und in den Sportvereinen bis runter in die Umkleide. So funktioniert Faschismus. Die von mir so geschätzten Ordnungskräfte waren im Wald und auf der Wiese, an Spielplätzen und auf Parkplätzen zugegen – mit rot-weißem Flatterband. Vergessen habe ich das nicht und werde ich nicht. Massenloyalität im Verbund mit der Legion ‚Blockwart‘ haben das Ding gerockt. Übrigens nicht zum ersten mal. Der Feind ist groß und mächtig.
Sicherheitshinweis: Achtung, es folgt ein satirischer Beitrag.
Sollte es irgendeine Behörde, ein Staatsmann oder wer auch immer wagen, sich an meinem grundgesetzlich geschütztem Recht auf Eigentum zu vergreifen, werde ich mir vice versa dasselbe Recht auch nehmen und ein grundgesetzlich geschütztes Recht nehmen (mal sehen, welches), das der Staatsmann, die Behörde oder wer auch immer beansprucht. Ende der Durchsage.
Besondere Grüße an den mitlesenden Dienst deligitimerender Möchtegerns:
Achtung, das war ein satirischer Beitrag. Capito?
Ganz interessant: Öffentliche Gebäude, auch militärische Anlagen sind von jeglichen Auflagen ausgenommen, ebenso auch für Zuwanderer angemietete Hotelunterkünfte, Containeranlagen, Zelte… Und es ist abzusehen: Der oft heruntergekommene Wohnungsbestand von öffentlichen Genossenschaften (meist in städtischer Hand) wird durch eine großzügige Sonder- oder Übergangsregelung auch ohne Sanierung weiterhin genutzt werden können. Erwünschter Nebeneffekt: Bis 2033 kann der Häuslebesitzer oder der mittelständische Vermieter nicht sanierbare Gebäude bzw. Wohnungen an die Genossenschaften bzw. der öffentlichen Hand übereignen. Gegen einen kleinen Obolus oder eine befristete Nutzung der vormals eigenen Wohnung.
es glaubt doch niemand ernsthaft, daß ausser D(ummdödelland) diesen schizoiden Schwachsinn umsetzen wird…
Ich lese gerade das Japan die Laufzeit seiner Reaktoren auf 60+ Jahre verlängert hat. Zudem ist die aktuelle Stromerzeugung zu 70% aus fossielen Brennstoffen.Tja. Da wünscht man sich doch glatt einen Tsunami herbei der manchen hier mal den Koof ausspült.
Gas- und Ölheizungen heizen ja nicht nur, sondern erzeugen auch Warmwasser. Wer regelmäßig Körperpflege betreibt und täglich duscht, verbraucht daher eine nicht geringe Energiemenge. Und die hat mit der Wärmedämmung von Gebäuden rein gar nichts zu tun. Das ganze Konstrukt ist Blödsinn. Und weil es sich wieder einmal an Moving Targets orientiert, die jederzeit verändert werden können, sind der Manipulation Tür und Tor geöffnet. Und diese Manipulation wird genutzt werden, da seien die Grünen vor…