Der Würzburger Molekularbiologe Dr. Valentin Bruttel ist Mitautor eines vielbeachtetet Preprints zum Ursprung von SARS-CoV-2. Er zeigte, dass es im Genom des Virus Anzeichen gibt, dass es im Labor hergestellt wurde. Ähnlich wie zuvor Roland Wiesendanger wurde er wegen seiner Befunde von Wissenschaftlern und Journalisten angefeindet und beschimpft. Zur Zeit ist er Chefwissenschaftler eines Biotech-Startups. Stefan Frank sprach mit ihm über die Rolle von Angela Merkel und Christian Drosten, den Virologen-Klüngel, welche Anfeindungen er selbst erlebte und die fortwährende Gefahr der Gain-of-Function-Forschung mit gefährlichen Viren. Wir geben diesem Interview in drei Teilen so viel Raum, weil der Leser hier aus erster Hand mitverfolgen kann, wie sich die folgenden gefährlichen Entwicklungen systematisch breit machen: Lobbyismus und Korruption in der Wissenschaft, verdeckte Biowaffenforschung und ein Mediensystem, das Investigativ-Journalismus verlernt hat. Dies ist der dritte Teil des des Gesprächs mit Valentin Bruttel, den ersten Teil finden Sie hier, den zweiten Teil hier.
Stefan Frank: Wie reagierte Ihr privates Umfeld auf Ihre Veröffentlichung und die Diffamierungen gegen Sie?
Valentin Bruttel: Die meisten Freunde aus wissenschaftsfernen Berufen sagten mir, sie hätten einen Laborursprung schon wegen des Ausbruchsorts, der fehlenden Untersuchung der Labore und anderer Punkte für wahrscheinlicher gehalten.
Bei Freunden und Bekannten mit wissenschaftlichem Hintergrund gab es zwei Lager: Diejenigen, die meine Vorträge gehört hatten, stimmten meist zu, hielten die Faktenlage für eindeutig, wollten sich aber aus verschiedenen Gründen nicht öffentlich äußern. Andere meinten, ich sei abgedriftet oder verrannt, waren aber nicht bereit, über die Fakten zu diskutieren.
Ich glaube, das war ein Schutzmechanismus. Hätten sie meine Argumente angehört und nicht widerlegen können, hätten sie sich verpflichtet gefühlt, öffentlich Stellung zu beziehen – schließlich hatten Virologen ja auch die eigenen Kinder und Eltern krank gemacht. Gleichzeitig sahen sie, welcher Shitstorm Wissenschaftlern drohte, die dem offiziellen Narrativ widersprachen. Wir wissen heute, dass Peter Daszak (damaliger Leiter der EcoHealth Alliance, die US-Fördergelder an das chinesische Wuhan Institute of Virology verteilt hatte, Anm. d. Red.) damals sogar mit Vertretern einer wichtigen Förderorganisation diskutierte, ob kritische Wissenschaftler Fördergelder erhalten. Man riskierte also Ruf und finanzielle Zukunft. Die Verweigerung der Debatte erlaubt es, nichts zu riskieren – und später zu behaupten, man habe es nicht oder nicht so genau gewusst.
SF: Es ist bemerkenswert, welche Macht Medien entfalten können – und wie lange es dauert, bis Argumente wieder gehört werden.
VB: Ja. Mark Twain sagte, es sei leichter, Menschen in die Irre zu führen, als sie davon zu überzeugen, dass sie irregeführt wurden. Bei diesem Thema gab es ein enormes Ausmaß an Desinformation, was enorm verunsichert. Auch zum Beispiel mein Vater wollte wegen öffentlichen Drucks seine Beziehungen in die Politik lieber nicht nutzen, um Aufarbeitung und ein Gain-of-Function-Verbot voranzutreiben. Und auch wenn mir persönlich meist ziemlich egal war, was die Allgemeinheit über mich denkt: Es lässt einen nicht kalt, wenn die eigenen Kinder Angst haben, in der Schule als Kinder eines Verschwörungstheoretikers gehänselt zu werden.
Garry Kasparov sagte über Propaganda, ihr Zweck sei nicht nur Desinformation oder Agenda-Durchsetzung, sondern auch, kritisches Denken zu erschöpfen und Wahrheit zu vernichten: Menschen glauben nicht zwingend den Inhalt, trauen sich aber trotzdem nicht mehr, öffentlich für Wahrheit einzutreten.
SF: Was hätte die Politik tun sollen?
VB: Eine vernünftige Risikoanalyse und internationale Absprachen hätten die Pandemie verhindern können. Nach den BND-Erkenntnissen (80 bis 95 Prozent Wahrscheinlichkeit für Laborursprung) hätten die damalige Bundesregierung und die darauf folgende die Öffentlichkeit warnen und Wissenschaftler wie Professor Wiesendanger oder mich zumindest etwas schützen können – statt Virologen, die die ursächliche Forschung befürworteten und die Öffentlichkeit zur Ursprungsfrage täuschten, mit Preisen zu überschütten.
Über Merkel sprachen wir ja bereits. Ich versuchte außerdem, gesundheits- oder sicherheitspolitische Sprecher wie Andrew Ullmann (FDP), Konstantin von Notz oder Janosch Dahmen (Bündnis 90/Die Grünen) sowie Ursula von der Leyen (CDU) zu bewegen, das Thema aufzuarbeiten oder mindestens bessere Leitlinien für gefährliche GoF-Forschung einzuführen. Das bewirkte nichts.
„Als Beispiel für einen sehr wahrscheinlich tödlichen Unfall sehe ich den Ebola-Ausbruch 2021“
SF: Warum tun Politiker so wenig?
VB: Zwei Möglichkeiten: Entweder sind entscheidende Politiker extrem leichtgläubig und inkompetent, oder sie priorisieren Geopolitik – Handelsbeziehungen, Exportinteressen, Abhängigkeiten von China – auch wenn Millionen Menschen fahrlässig getötet und sogar die eigenen Kinder und Eltern krank gemacht werden.
SF: Australien war ein Gegenbeispiel und forderte früh — im Frühjahr 2020 — eine unabhängige Untersuchung des Corona-Ursprungs.
VB: Ja, und es folgten wirtschaftliche Sanktionen Chinas, etwa gegen Rohstoffimporte. Das zeigt den Druck auf politische Entscheidungen. Aber selbst wenn es „nur“ um Wirtschaft ging, hätte man hierzulande gefährliche GoF-Experimente verbieten können. Das hätte jedoch erfordert, Fehler einzugestehen – was Integrität erfordert, besonders bei Fehlern mit so katastrophalen Folgen. Deshalb gibt es meiner Meinung nach auch immer noch keinen Untersuchungsausschuss. Alena Buyx, 2020–2024 Vorsitzende des Deutschen Ethikrates, meinte mal, auch die Medien seien bei einer Suche nach Schuldigen nicht außen vor; daher hätten auch sie zum Teil vermutlich wenig Interesse an Aufarbeitung eigener Fehler. Ohne öffentlichen Druck tun Politiker aber meist nichts.
SF: Viele westliche Forscher waren an Projekten in China beteiligt.
VB: Ja. Es gab deutsche Kooperationen mit Virologen aus Wuhan; auch europäische Gelder flossen dorthin. Und im Labor von Herrn Drosten wurde zeitgleich scheinbar auch an der proteolytischen Aktivierung von Atemwegsviren gearbeitet – der eigene Umgang mit solchen Versuchen hätte hier bei einer ehrlichen Aufarbeitung sicher auch viele Fragen aufgeworfen.
Die engste Zusammenarbeit und direkteste Geldspur führt aber in die USA. Der dort abgelehnte DEFUSE-Antrag beziehungsweise Antragsentwurf, der eine Art Bauplan für SARS-CoV-2 inklusive der Furinspaltstelle, der von uns postulierten Anzahl an DNA-Bausteinen und einer der von uns postulierten Genscheren enthält, wurde laut Daszak später teils über andere Kanäle gefördert.
SF: Ist das vergleichbar mit Industrieprozessen, die man aus Umweltgründen nach China verlagert?
VB: Ja, das ist ein guter Vergleich – wobei es eher um Kosten- und Sicherheitsaspekte ging. Seit dem US-Moratorium 2014 wurde diese Forschung zunehmend nach China ausgelagert. Dort arbeitete man teils auf Sicherheitsstufe 2 an Fledermausviren wie SARS-CoV-2, wo nicht einmal einfache Masken vorgeschrieben sind. Das war extrem fahrlässig – aber laut DEFUSE-Antrag halt auch „kosteneffizient“. US-Aufnahmen zeigen hier sogar Kaffeetassen im Arbeitsbereich und Fahrräder zwischen Labortischen.
Aber auch in wesentlich sichereren Stufe-3- und Stufe-4-Laboren gab sehr regelmäßig Unfälle, im Schnitt allein in den USA mehrere pro Woche. Solange Viren nicht durch GoF an den Menschen angepasst werden, bleiben diese Vorfälle oft relativ folgenlos; selbst wenn sich ein Mitarbeiter infiziert, bleibt ein Ausbruch meist lokal begrenzt, weil Infektionsketten nachverfolgt werden können. Diese Gefahr ließ sich ins Ausland auslagern. Bei gefährlicher GoF-Forschung wie in Wuhan wurden Viren im Labor aber gezielt an den Menschen als Wirt angepasst; dadurch sind Unfälle viel wahrscheinlicher, und aufgrund hoher Ansteckungsrate sind ausgebrochene Viren kaum aufzuhalten. Ob der Unfall in China, Indien oder Südafrika passiert, ist dann auch fast egal – in wenigen Wochen ist die ganze Welt betroffen.
SF: Es gab auch früher Laborunfälle, etwa 1967 in den Marburger Behring-Werken.
VB: Ja. Oder die Russische Grippe 1977 mit Hunderttausenden Toten, ebenfalls als wahrscheinlicher Laborunfall. Selbst allgemein zugängliche Quellen listen viele Laborunfälle, etwa Swerdlowsk 1979 (Milzbrand aus Militärlabor). Offiziell hieß es auch da lange, dass ein Fleischmarkt die Ursache sei. Erst später wurde eingeräumt, dass es ein Biowaffenunfall war.
SF: Wird in China auch an wesentlich tödlicheren Viren geforscht?
VB: Ja, in Proben von SARS-CoV-2-Patienten, die zum Sequenzieren geschickt wurden, fand man zum Beispiel genetische Bausteine für Nipah-Viren, die etwa 70 Prozent der Infizierten töten – also etwa hundertmal tödlicher sind als SARS-CoV-2.
SF: Sie meinten, es gab seitdem weitere Laborunfälle?
VB: Ja. Kindesmissbrauch in der Kirche hörte ja auch nicht auf, nur weil Bischöfe öffentlich versicherten, es gebe kein Problem. Als Beispiel für einen sehr wahrscheinlich tödlichen Unfall sehe ich den Ebola-Ausbruch 2021, der nahezu sicher durch ein eingefrorenes Virus entstand.
Auch in den letzten Monaten gab es wieder viele Alarmsignale: Ein in China in Vögeln zirkulierendes Newcastle-Virus war in der Natur eigentlich längst ausgestorben und enthielt zu wenige Mutationen, um aus der Natur zu stammen. In Barcelona gab es einen Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest: Das erste infizierte Wildschwein wurde nur 150 Meter von einem Labor entfernt gefunden, das mit diesem in der Natur ausgestorbenen Laborstamm experimentiert hatte. Shi Zhengli war wieder an gefährlichen GoF-Versuchen auf Sicherheitsstufe 2 beteiligt. Kollegen von Biosafety Now konnten anhand geleakten Genmaterials nachweisen, dass in China auch mit MERS-ähnlichen Viren gefährliche GoF-Experimente gemacht wurden. Ich gehe daher davon aus, dass es in wenigen Jahren wieder eine Laborpandemie geben wird – wenn es nicht sogar schon wieder eine gab; wobei hier die Beweislage weniger klar ist.
„Meine Kollegen aus der Virologie werden weiterhin tödliche Laborunfälle verursachen“
SF: Was müsste jetzt zum Schutz der Menschheit passieren?
VB: Lassen Sie mich die Gefahrenlage darstellen: Nehmen wir an, Sie haben mit zehn Personen Weihnachten gefeiert. Die Materialkosten für ein Virus wie SARS-CoV-2 liegen ungefähr in der Größenordnung dessen, was zehn durchschnittliche Deutsche für Weihnachtsgeschenke ausgeben: gut 5.000 Euro. Wenn zwei bis drei Virologen an Heiligabend mit dem Zusammenbau begännen, hätten sie an Silvester Viren, die eine Pandemie auslösen können.
Wahrscheinlich hatten sich alle zehn Personen irgendwann einmal mit SARS-CoV-2 infiziert. Wäre es stattdessen ein Nipahvirus mit gleichem, im Labor verbessertem Ansteckungsverhalten gewesen, wären sieben ihrer zehn Gäste in den letzten vier Jahren durch diesen Laborunfall gestorben – und wahrscheinlich noch ein bis zwei im danach folgenden Chaos durch marodierende Banden ermordet worden. Solange Sie persönlich meine Kollegen aus der Virologie nicht aufhalten, werden diese weiter tödliche Laborunfälle verursachen. Ich habe hier meine Schuldigkeit getan, den wahrscheinlich immer noch eindeutigsten Beweis für einen Laborunfall mit beschrieben, und bin – abgesehen vom gelegentlichen Weiterleiten von Informationen – bei diesem Thema nicht mehr aktiv.
SF: Warum?
VB: Es ergibt keinen Sinn, nach Feierabend weiter Beweise für einen aus meiner Sicht zweifelsfrei bewiesenen Unfall oder weitere wahrscheinliche Unfälle zu sammeln, wenn die Gesellschaft sie ignoriert und einen dafür eher noch abstraft. Ich investiere meine knappe Freizeit lieber in Familie, Unternehmen und die Entwicklung gezielter Medikamente, die gegebenenfalls auch Post-COVID-Patienten helfen, die haben diese Hilfe in meinen Augen eher verdient. Wenn Sie eine weitere Laborpandemie verhindern wollen und Ihren Kindern nicht irgendwann erklären wollen, warum Sie nichts unternommen haben, müssen Sie selbst aktiv werden.
SF: Wie?
VB: Das geht einfach: Wenn Sie eine Zeitung abonniert haben: Prüfen Sie, ob sie irreführend über den Ursprung berichtet hat – und ob das später korrigiert und als Desinformation gekennzeichnet wurde. Wenn nur irreführend: Abo kündigen und begründen. Wenn Sie über Google News lesen: entsprechende Quellen sperren. Reichweite bedeutet Macht und Geld. Die Berliner Zeitung berichtet relativ ausgewogen; alternativ: freien Journalisten folgen oder investigativen Organisationen wie US Right to Know.
Und schreiben Sie Ihrem Bundestagsabgeordneten – per Mail oder besser per Brief. Schreiben Sie, wie Corona Ihr Leben beeinflusst hat. Machen Sie klar, dass Sie keine Person/Partei wählen werden, die die Ursache nicht per Untersuchungsausschuss aufarbeitet. Fordern Sie, dass Steuergeld nicht weiter zur Herstellung hochgefährlicher Frankensteinviren ausgegeben wird. Warnen Sie Ihre Mitmenschen: Familie, Freunde, Kollegen. Schreiben Sie Leserbriefe. Gehen Sie auf die Straße. Oder unterschreiben Sie wenigstens Petitionen. Ihre Gesundheit – vielleicht sogar Ihr Überleben – könnte davon abhängen.
Teil 1 finden Sie hier.
Teil 2 finden Sie hier.

Im Märchen muss die böse Hexe immer auf Kohlen tanzen und dann ihr eigenes Urteil sprechen. Märchen sind gut.
@Elias Hallmoser : >>Forschung lässt sich nicht unterbinden, auch gefährliche nicht.<<
## Seltsame Ansicht! Seit Abel und Kain lässt sich Brudermord kaum verhindern. Und Massenmord kann man auch kaum verhindern. Aber entscheidend zurückdrängen. Die Idee dazu nennt man Recht. Oder auch Gesetze. Man muss es dann aber auch durchsetzen. Bei Mord übrigens ist auch der Versuch strafbar. Und ich vermute mal, bei Massenmord auch. Versuch sind konkrete Vorbereitungshandlungen, z.B. Verstärkung der Gefährlichkeit von Viren. Oder auch, wenn man Frankenstein zusammenbaut und dann auf der Couch zur Killermaschine ausbildet und dann muss man nur noch rufen „Hasso fass!“ Wir sind alle ganz vom Krieg verrückt. Nur im Krieg darf man ungestraft andere Menschen umbringen. Deshalb gibt es Menschen, die sind gegen den Krieg. Außer wenn es gegen die bolschewistischen Untermenschen geht. Dann darf man die abmurksen, je effektiver, um so besser. Drohnen sind besser, weil sie nicht so viel kosten. Keramikmesser sind besser, weil die beim Metalldetektor durchgehen und Nuklearbomben sind besser, weil man die in der Ferne abwerfen kann. Hoffentlich. Es gibt auch solche Narren, die haben Nuklearbomben aber keine gescheiten Raketen. Lustige Leute. Die können sie dann nur zu Hause zünden. Die haben nur einen Versuch.
@IG: In der Bibel kommt Virologie überhaupt nicht vor. Passt wohl nicht ins Gesamtkonzept, wegen der vielen Mutationen…
„Wer glaubt, wird selig.“
Vielen Dank, sehr lesenswert und absolut notwendig. Für mich persönlich war in dem Moment klar, dass es sich hier um eine Singularität handelte, als sogar im deutschen Fernsehen darüber berichtet wurde, dass die chinesische Regierung nach Bekanntwerden des Infektionsausbruch durch Coronaviren in einem bisher unbekannten Ausmaß mehrere Krankenhäuser gleichzeitig in Wuhan errichteten. Hier war man offensichtlich auf eine größere Katastrophe vorbereitet, die nur derjenige erahnen konnte, der wusste, was in diesen Instituten an Gefahrenpotenzial lauerte. Diese Information genügte, um zu erahnen, dass hier was ganz gefährlich aus dem Ruder geläuft.
@Gerd Quallo: Alle diese Fragen würden beantwortet, wenn sie sich einmal ehrlich die Mühe machen würden, die Bibel zu lesen anstatt alles besser zu wissen aber keine Ahnung zu haben. Eine kleine Hilfe könnte auch das Buch von Josh McDowell „Die Bibel im Test“ sein. Jawohl, die Bibel kann man testen, den sie findet in Raum und Zeit statt. Kein anderes „religiöses“ Buch (Koran ect.) tut das.
Dank, Anerkennung und Hochachtung an Dr. Bruttel, an Herrn Frank / Die Achse für diese Leistung! Sie machen Mut und geben Vertrauen zurück dass es doch noch einige Aufrechte gibt. Zwei Anregungen: So wichtig solche fachlich unangreifbaren Beiträge sind- es fehlt an einer Fortführung und Ausweitung des Dokumentations-Projekts „Sie haben mitgemacht“ (Politik, Medien) auf die namentlich und für Taten beschriebenen Verbrecher / Propagandisten in der Wissenschaft. Und eine Dokumentation über die wirtschaftlichen Profiteure (Institutionen, Personen, gesellschaftliche Gruppen). M.E. unterschätzen Sie den militärischen Hintergrund des gesamten Komplexes (Gefährdung der US-Basen im indo-pazifischen Raum – bis zu den von Militärs organisierten BioNTech-Spritzenkampagnen in Deutschland…). Es ist zur politischen Arbeit unerlässlich: eine Vereinigung der Opfer, zur Aufarbeitung des Corona-Regimes.
@Boris Kotchoubey : >>Da habe ich ein Problemchen. Die Gain-of-Function Forschung ist gefählich, sie kann zu schweren Unfällen führen und soll daher verboten werden. Kommt Ihnen aber dieser Satz nicht sehr, SEHR bekannt vor? Wer noch nicht daran kam, soll einfach statt Gain-of Function Forschung „Kernforschung“ einsetzen.<<
## Pasta, Euer Ehren. Niemand hat die Absicht, die Kernforschung nicht zu betreiben. Man sollte dazu aber Kernforscher sein, sonst ist es tatsächhlich zu gefährlich, wenn man gar nicht weiß, was man tut. Und ich habe aus gewöhnlich wohlunterrichteten Kreisen gehört, dass in Deutschland die Kernforschung nicht behindert wird. Man hat also gekonnt, und hätte in den 26 Jahren seit 2000 duchaus Ergebnisse abliefern können. Niemand hat es verboten. Und es wird weiter kerngeforscht. Die sind nur komplett frustriert, weil sie sagen, es gibt nichts mehr zu tun, es ist alles erforscht. Jetzt planen sie, das Wünsch-Dir-Was-Modul durch das Mach-Was-Ich-Will-Modul zu ersetzen. Dann entstehen wieder neue Möglichkeiten. Aber viele haben es noch nicht mitbekommen. Das braucht noch Zeit.
In Deutschland ist die erwerbsmäßige Stromerzeugung im Leistungsbetrieb durch Kernkraft aktuell nicht genehmigungsfähig. Wer da jammert, die Kernforschung wäre verboten, hat vermutlich noch nicht einmal eine klare Vorstellung von den Begriffen. Man könnte das sicher auch schonender sagen, aber dann versteht es wieder niemand.
Ansonsten möchte ich ihnen persönlich gern die Frage stellen, ob Ihnen die Corona-Episode noch nicht gereicht hat? Wir sind jetzt X+6 und haben immer noch nicht begriffen, was passiert ist. Meister Röricht kam schneller wieder zu sich!
Was glauben Sie eigentlich, was die in Garching und in Jülich den ganzen Tag machen, von Rossendorf ganz zu schweigen. Die müssen die Russen abwehren, weil die immer unsere geheimen Erfolge ausspionieren wollen. Aber niemand darf das wissen! Und so ziemlich jede größere Universität hat auch Kernforschung.