
Ich fürchte, manche unserer Vorzeigedemokraten sind bereits so gaga, daß sie tatsächlich davon überzeugt sind, es wäre u.U. notwendig und gerechtfertigt, faschistische Methoden anzuwenden, um zu verhindern, daß Faschisten an die Macht kommen, nach dem Motto ” Wenn wir es machen, dann ist es kein Faschismus, sondern dient der Rettung der Demokratie!” - Bei dem Thema Quarantäne würde mich auch interessieren, wie hier die juristische Beurteilung ist. Meines Wissens bedarf es zum Wegsperren, Absondern, Einweisen immer eines richterlichen Beschlusses. Kann denn solch ein Beschluß überhaupt auf Grundlage eines zur Diagnose einer Krankheit nicht tauglichen Tests juristisch Bestand haben? Müßte jeder Einweisung nicht zwingend auch eine umfassende ärtzliche Untersuchung vorangehen, die eindeutige Symptome einer Corona-induzierten Krankheit nachweist? Ich bin schon mal auf die ersten Urteile gespannt! - Vermutlich geht es bei der ganzen Aktion doch wie schon das ganze Jahr über nur darum, die Bürger einzuschüchtern und den vorauseilenden Gehorsam zu befördern.
Lieber Herr Broder, für mich ist die ganze Sache schon weiter fortgeschritten, Sie scheinen mir (immer) noch zu optimistisch. Wäre ich jünger, hätte ich nur einen Wunsch: Raus aus Deutshland.
Woanders haben sie es besser auf den Punkt gebracht: “Die Verbindung von Mehrheitsprinzip, Freiheit der politischen Betätigung und zeitlicher Beschränkung der Herrschaftsgewalt, auf welcher der Legitimitätsanspruch parlamentarischer Demokratien beruht, ist dann infrage gestellt, wenn der aktuelle Inhaber einer Mehrheit die sich daraus ergebenden Machtmittel nutzt, um der Minderheit die Chance zur Mehrheitsgewinnung zu verweigern. Dadurch ist es dem aktuellen Machthaber möglich, die Systemfrage zu beantworten, ohne sie überhaupt offen stellen zu müssen. Hier ist der Vergleich mit den Ereignissen von 1933 in der Tat sinnvoll, insofern damals die Weimarer Reichsverfassung nicht etwa abgeschafft wurde, sondern weiter galt, lediglich durch Exekutiventscheidungen und die Kriminalisierung politischer Gegner entkernt.” Jörg Meuthen und die aufgezwungene Systemfrage Johannes Poensgen Das Grundgesetz gilt weiter, es wurde nur über die Jahre mehr und mehr “entkernt”.
Sehr geehrter Broder, Ihr für Ihre Verhältnisse sanftes Fazit teile ich nicht. Als Pfleger fühle ich mich zusehends als Kanonenfutter, Also im Kriegszustand, wenn auch nicht offen ausgerufen. Ihr sanftes Einlenken im Fazit Ihrer Zeilen lindert einfach nichts an den zuvor von Ihnen geschilderten Tatsachen. Immerhin ist unsere Demokratie ja nun in diesem Winter grippefrei. Ist doch schon was, oder?! Geht doch! Werden Sie jetzt bitte nicht noch milde im Alter! Herzliche Grüße, Mike Höpp
@Johannes Schuster, Sie haben völlig recht: Es ist hohe Zeit, über Hannah Ahrendts „Eichmann in Jerusalem“ nicht (wieder mal) nur nachzudenken, sondern den Inhalt und die Charakterisierung dieses Verbrechers in die öffentliche Diskussion zu bringen.
Danke für die Zeilen Herr Broder. Das, was “da auf uns zukommt” ist nichts anderes als schön maskierter und verkleideter Faschismus der besonderen Art! Jetzt sollen “Abweichler” in Krankenhäusern “beherbergt” werden. Die “Amis” haben dafür sog.“Femal Camps”......Gedenkstätte Ausschwitz wird gedanklich bestimmt schon als Model von den Eliten in Erwägung gezogen?!
Herr Broder, Sie wurden erhört, den Anfängen wird bereits gewehrt: In Köln wurde ein Mann der Verharmlosung des Holocaust für schuldig befunden und zu einer Geldstrafe verurteilt, weil er auf einer Demonstration ein Schild mit den Worten “Maske macht frei” gezeigt hat. Also: alles gut, weiter schlafen, kein Grund zur Aufregung. Nur der Markus muss sich jetzt eventuell Sorgen machen, hatte er doch die Maske als “Symbol der Freiheit” gepriesen. Der Unterschied: Söder meinte das ernst.
Lieber Herr Broder, Sie benutzen das schwäbische verniedlichende Wort „Geschmäckle“, das der Schwabe Strobl allerdings bestens versteht, für etwas, das längst schon Geschmack ist und bereits darüber hinaus geht. Ich hatte Gelegenheit (und habe sie immer noch), seit dem 20. November die Universitätsklinik Freiburg täglich zu betreten, gestern wieder. Seit dem 20. 11. erlebe ich, daß das Personal zum großen Auskehren nicht nur da ist, sondern die Wünsche des Herrn Strobl AKTIV umsetzt. Seit Wochen. Drangsalieren, Bevormunden, Macht ausüben… Jeder, der halbwegs in der Lage ist, drei Sätze in fließendem Deutsch zu sprechen, fühlt sich ermächtigt, jeden, und zwar jeden, der die Eingangstür durchschritten hat, mit dummen Fragen an seine Untertanenrolle zu erinnern, Fragebögen ausfüllen zu lassen, für die sich bei einem aufwendigen Anmeldeprocedere am Ende NIEMAND interessiert. Wir haben dieses Stück Papier wieder mit nach Hause genommen und im Papiermüll entsorgt.
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