Vor 30 Jahren – im Frühjahr 1989 – gab es in der DDR eine Veranstaltung, die nannte sich Kommunalwahlen, obwohl sie mit den gleichnamigen demokratischen Verfahren andernorts nichts zu tun hatte. Zu wählen gab es bekanntlich im SED-Staat nichts. Wer welche Funktion einzunehmen hatte, war ebenso vorab festgelegt worden, wie das Wahlergebnis. Niemand glaubte die Farce, doch als regelmäßiges Unterwerfungsritual der Untertanen gegenüber der Obrigkeit war der SED-Führung diese Aufführung wichtig. Jeder Bewohner der DDR wusste, dass er – wenn er nicht unangenehm auffallen wollte – im Wahllokal zu erscheinen und seinen Wahlschein, so wie er war, in die Urne zu werfen hatte. Wer nicht erschien oder vor Ort die eine aufgestellte Wahlkabine aufsuchte, demonstrierte mindestens, dass er sich nicht so leicht unterwarf, wenn nicht gar Gegnerschaft zum Regime.
Vor 30 Jahren nun hatten Oppositionelle die Überwachung der Auszählungen in den Wahllokalen organisiert und die Ergebnisse selbst ausgewertet, um die Wahlfälschung nachzuweisen und um damit deutlich zu machen, wie wenig Legitimität die SED-Führung in der DDR-Bevölkerung besaß.
Ältere Bewohner im Osten denken auch an diese Geschichten, wenn von Wahlen und der Rettung der Demokratie die Rede ist. Und viele von ihnen reagieren auch allergisch und trotzig, wenn sie das Gefühl haben, dass ihnen vor einer demokratischen Wahl Politiker und Medienvertreter, die sie als Teil der Obrigkeit wahrnehmen, parteiübergreifend vor allem von der Wahl einer Partei abraten, statt im Wettstreit für ihre eigenen Lösungsansätze der drängenden Probleme zu werben.
Diese Strategie ist bekanntlich schon seit sechs Jahren erfolglos. Trotz aller Irrlichter in den eigenen Reihen konnte die AfD Wahlerfolg auf Wahlerfolg verbuchen, und den etablierten Parteien aller Couleur fiel dennoch nichts anderes ein, als konsequent auf ihrem von Erfolglosigkeit gekrönten Weg zu bleiben. Dass es in Europa Parteien wie die dänischen Sozialdemokraten mit dem Anpacken genau der unangenehmen Problemfelder geschafft haben, die heimischen Rechten zurückzudrängen, ficht sie offenbar nicht an.
Halbwertszeit von Abgrenzungsbeschlüssen
So sehen sich nun alle Parteien vor einem kleinen Showdown bei der sächsischen Landtagswahl am 1. September. Die AfD könnte stärkste Partei werden und es der seit 1990 im Freistaat regierenden CDU unmöglich machen, eine Regierungsmehrheit zu finden, die der eigenen Basis noch vermittelbar ist. Die Angst geht mancherorts bekanntlich um, dass einige Christdemokraten schwach werden und den über die AfD verhängten Bann brechen könnten. Selbst wenn es nicht gleich um eine Koalition ginge, sondern beispielsweise „nur“ um die Duldung einer Minderheitsregierung – es wäre eine Zäsur wie einst 1994 die Duldung der rot-grünen Minderheitsregierung in Sachsen-Anhalt durch die PDS. Bis zu diesem Zeitpunkt galt es als undenkbar, dass ausgerechnet die SED-Nachfolger wieder einen Fuß in die Tür zur Macht bekommen. Mit dieser Minderheitsregierung begann die allgemeine Verklärung der Erben der letzten Diktatur zu einem Bestandteil der bundesdeutschen Demokratie.
Um Missverständnissen vorzubeugen: Die SED-Erben und die AfD sollen hier nicht einfach gleichgesetzt werden, aber das Muster, wie bislang politisch Unberührbare plötzlich die Akzeptanz der Mächtigen finden können, ist gerade vielen Ostdeutschen noch deutlich in Erinnerung, so dass sie die Halbwertzeit von Abgrenzungsbeschlüssen nicht besonders hoch veranschlagen.
In dieser Gemengelage wirkte der Beschluss des sächsischen Landeswahllausschusses, der AfD wegen angeblicher Formfehler nur die ersten 18 Plätze auf der Wahlliste zuzugestehen – bei nach damaligen Umfrageergebnissen zu erwartenden 30 Mandaten – wie ein Stimmungssprengsatz. Sollte das politische Establishment wirklich auf diese Weise das Problem mit dem mutmaßlich schwierigsten Wahlergebnis der deutschen Nachkriegsgeschichte lösen wollen? Nichtzulassung von Oppositionskandidaten zur Wahl, das gibt es in Putins Russland, aber hier im Land des Grundgesetzes?
Die Begründungen des Landeswahlausschusses für diese Kürzung waren nicht gerade überzeugend, zumal es nicht einmal einen unterlegenen Möchtegern-Kandidaten gab, der die Liste angezweifelt hätte. Allenfalls die Änderung des Wahlmodus, ohne rechtzeitige Ankündigung, wirkte noch als nachvollziehbarer Mangel, doch der griff bekanntlich erst ab Listenplatz 31.
„Demokratische Tragödie“
Spannend waren die Reaktionen nach dem Beschluss des Landeswahlausschusses. Natürlich gab es auch Spott und Häme gegenüber der AfD, die angeblich zu blöd gewesen sei, eine ordentliche Wahlliste einzureichen. Doch das war eher ein Randphänomen. Stattdessen meldeten sich plötzlich viele Stimmen, die – jeder AfD-Sympathie völlig unverdächtig – durch dieses Verdikt die Glaubwürdigkeit des Wahlergebnisses in Gefahr geraten sahen und auch schwere rechtliche Bedenken anmeldeten.
Sie gingen allerdings davon aus, dass das Landesverfassungsgericht nicht vor der Wahl über die Zulässigkeit der Listenkürzung entscheiden würde und fürchteten die Folgen für die Gültigkeit dieser Wahl. Der Wahlrechtsexperte Wilko Zicht sagte beispielsweise in einem taz-Interview, dass „Verfassung und Wahlgesetz bewusst in Kauf nehmen, eine fehlerhafte Wahl abzuhalten und dies erst im Nachhinein zu korrigieren. Man will damit der Gefahr begegnen, dass sich eine Wahl wegen Streitigkeiten verschiebt. Die Fristen sind eng, in wenigen Tagen soll die Briefwahl beginnen.“ Im Nachhinein hätte die AfD dann aber aus seiner Sicht die Chance, „eine erfolgreiche Wahlprüfungsbeschwerde einzureichen. In letzter Konsequenz könnte das bedeuten, dass der Landtag neu gewählt werden muss.“
Und die Professorin Sophie Schönberger, Direktorin am Institut für Deutsches und Internationales Parteienrecht und Parteienforschung der Universität Düsseldorf sprach sogar von einer "demokratischen Tragödie". Dem Spiegel sagte sie, warum:
„Weil die Landtagswahl, so wie es aussieht, nun in jedem Fall demokratischen Schaden nehmen wird. Da sich die Nichtzulassung der AfD-Liste jetzt nicht mehr korrigieren lässt, droht die Legitimität des Landtags zu erodieren, wenn später festgestellt wird, dass der Landeswahlausschuss hier falsch entschieden hat.“ Das schwäche die demokratischen Institutionen.
Falsche Sieger
Diese Bedenken haben offenbar auch die Richter am sächsischen Landesverfassungsgericht umgetrieben, und sie haben am letzten Donnerstag, entgegen der Erwartung der Experten, eben diese Nichtzulassung der AfD-Liste zumindest teilweise korrigiert. Mit diesem Urteil haben sie den Sachsen gezeigt, dass der Rechtsstaat doch noch funktionieren kann und in der Lage ist, eine „demokratische Tragödie“ abzuwenden. Ein hoffnungsvolles Signal.
An diesem kann man sich erfreuen, allerdings gab es in der Zeit, als alle auf die Entscheidung des Verfassungsgerichts gewartet haben, auch einen Anlass, noch einmal auf die Vorsitzende des Landeswahlausschusses zu schauen. Landeswahlleiterin Carolin Schreck ist auch Präsidentin des Landesamtes für Statistik. Ihre Behörde hatte nach den Kommunalwahlen im Freistaat am 26. Mai zwar Ergebnisse veröffentlicht, doch eine Gesamtrechnung der Gemeinde- und Stadtratswahlen fehlte zunächst. Für die Kreistage hatte das Amt die Ergebnisse im Angebot, doch wer die gleiche Übersicht für die Städte und Dörfer haben wollte, musste sie sich selbst aus den vielen Einzelergebnissen zusammenrechnen. Auf Anfragen reagierte das Amt hinhaltend. Erst in der vorletzten Woche wurde dieses Ergebnis veröffentlicht.
Was zu anderen Zeiten oder andernorts vielleicht als ärgerliche Behörden-Nachlässigkeit durchgehen könnte, hat in Sachsen durchaus ein Geschmäckle. Denn in den Tagen nach dem 26. Mai hieß es allenthalben in der Presse, dass die CDU im Freistaat kommunal stärkste Kraft geblieben wäre. Andere Zahlen lagen nicht vor. Das nun in der vorvergangenen Woche endlich veröffentlichte Gesamtergebnis wies aber einen ganz anderen Wahlsieger aus, der sich an diesem Erfolg nun erst Wochen später erfreuen darf, allerdings mit geringerer öffentlicher Wahrnehmung:
„Die gesamten Kommunalwahlen inklusive der Gemeinde- und Stadtratswahlen haben aber mit 25,8 Prozent klar und eindeutig die Freie Wähler e.V. und die Unabhängigen Wählervereinigungen gewonnen – in jedem der zehn Landkreise des Freistaates Sachsen. Auch in der Summe aller Stimmen, die bei den Kommunalwahlen in Sachsen angegeben wurde, inklusive der drei kreisfreien Städte Chemnitz, Dresden und Leipzig.“
Sensible Sachsen
Das schreibt die Landesgeschäftsführerin der Freien Wähler, Antje Hermenau, – also quasi eine Wahlsiegerin – jetzt im Cicero. Die CDU hat demnach nur 23,8 Prozent der Stimmen erhalten, dicht gefolgt von der AfD mit 23,66 Prozent. Nun sind Kommunalwahlen keine Landtagswahlen und Freie Wähler sind regional immer stärker als überregional. Doch warum war es nötig, zu suggerieren, die CDU hätte sich als stärkste Kraft behauptet? Vielleicht kann sich die Präsidentin des sächsischen Landesamts für Statistik auch nicht vorstellen, dass manche Sachsen mit dem Blick auf ihre Geschichte äußerst sensibel sind, was den Umgang mit Wahlergebnissen angeht. Als man im Osten der SED-Obrigkeit mit der Beobachtung der Auszählung und eigenen Ergebnisauswertungen die Wahlfälschung nachwies, begann sie gerade ihr Rechtsreferendariat im Landgericht Mosbach (Baden).
Jetzt darf man sich aber erst einmal über das Urteil des sächsischen Landesverfassungsgerichts freuen. Nicht wegen der AfD, sondern wegen des Rechtsstaats und der Demokratie.
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Was Höcke & Co. für die AfD sind, sind Peter Tauber & Co. für die CDU/CSU. Ich finde es allerdings viel bedenklicher, wenn Unions-Politiker die Aberkennung der Bürgerrechte von MS-Dissidenten fordern/gutheißen als wenn ein AfD-Politiker übers rechte Ziel hinausschießt. Für mich gibt es nicht den geringsten Grund, sich pauschal von der AfD zu distanzieren oder sie gar zu verteufeln. Ganz im Gegenteil: In Sachen Pragmatismus, Vernunft und Wirtschaftskompetenz z.B. macht den AfDlern so schnell keiner was vor. // @Uta Buhr: Ja, die CDU war einmal die Partei der bürgerlichen Mitte (aus der ich stamme) und hat überwiegend gute Politik gemacht. Aber das ist lange her und längst ausgetilgt. "Dank" Merkel, die so dem deutschen Volk so vorbildlich dient und dabei ihren Amtseid täglich bricht.
"Zu wählen gab es bekanntlich im SED-Staat nichts." Und in den "alten, wahrhaft demokratischen" Bundesländern? Was gibt es denn hier zu wählen? Und wenn das Ergebnis nicht wie gewünscht aussieht, wird es manipuliert: Vor den Wahlen mit sogenannten "Umfragen", nach den Wahlen mit Wahlbetrug. Ein Mittel dazu ist die "Koalitionsbildung", wo Parteien mit gerade mal ausreichenden Stimmanteilen in die Regierung gehievt werden. Wie unter Schröder. Nur mit den Stimmen aus Ostdeutschland wären diese Utopisten nie in den Bundestag einmarschiert; die Westverwandschaft hat's ermöglicht! Genau so vehement hetzt die jetzt gegen die AfD. Haben aber mit ihren "demokratischen" Wahlen und dumpfem Mitläufertum den Boden im Wesentlichen dafür bereitet, dass solch eine Partei erst entstehen musste. Dummheit, Größenwahn und Obrigkeitshörigkeit sind bekanntlich "typisch deutsch". Hass und Hetze auch. So hat man wenigstens versucht, den beabsichtigten Wahlbetrug im Vorfeld etwas abzumildern. Mal sehen, was da noch kommt...
@Harald Hütt: Ihrem Kommentar stimme ich ohne Einschränkungen zu!
Angesichts des Anschlages auf einen AFD Politiker in Sachsen-Anhalt titelt der Tagesspiegel heute "Gartenlaube angezündet: Ermittlung wegen versuchten Mordes VON AfD-Politiker ". Richtig ist aber, dass auf einen AFD ein Mordanschlag verübt wurde. Entweder werden die Schlagzeilen des Tagesspiegel von Praktikanten oder Menschen mit B1 Level in Deutsch verfasst. Ich habe die Redaktion des Tagesspiegels diesbezüglich angeschrieben und um Korrektur gebeten: "Sehr geehrte Redaktion, Ihre heutige Schlagzeile zu obigem Thema lautet „Gartenlaube angezündet: Ermittlung wegen versuchten Mordes VON AFD Politiker“ und nicht durch. Dies ist sachlich falsch und verdreht die Fakten. Da Sie der schreibenden Zunft angehören, gehe ich nicht davon aus, dass es sich um ein Versehen oder Missverständnis handelt. Ändern Sie bitte diese Schlagzeile entsprechend ab." "Lügenpresse" ist das natürlich nicht, aber die eindeutige und bewußte Verdrehung von Tatsachen! Im Zweifel aber ist das ja "nur" ein flasch gewähltes Wort um aus dem Opfer einen Täter zu machen.
... Kennzeichen eines Diktators (dieser kann auch aus einer Gruppe bestehen ist das Ersetzen der Suche nach Wahrheit durch SICH. Wir sehen auch bei diesem Artikel die Züge jener Diktatur die die Suche nach Wahrheit scheut wie der Teufel das Weihwasser. Mal sind es Hochrechnungen die nicht vorliegen, mal die Stimmzettel .... Apropos Statistik ich bin schon lange vergeblich auf der Suche nach einer sauberen Statistik in Bezug auf Sterbefälle in Krankenhäusern und Altenheimen. Nachdem in meinem Umfeld einfach zu viele an Sepsis im Krankenhaus verstorben sind wüßte ich hier gerne mehr. Ich fand bis jetzt aber keine Vergleichsstatistiken respektive Todesfälle in Krankenhäusern. Gleiches gilt für Altenheime: Ich beobacht nur grob, dass die Leute ab Ankunft dort rasant abbauen und nach 1-2- Jahren vermutlich das zeitliche segnen. Von daher würde mich die Überlebensquote gut gegliedert nach Alter und Krankheitsbild nach Ankunft im Altenheim interessieren. Weiterhin würde mich z.B. die Unfall und vor Allem Infarktstatistik nach Schneeräumarbeiten für die Stadt interessieren, dies weil mir der Arbeitsdienst in einer Basisdemokratie nicht einleuchtet. Gut, Gehsteigräumen war schon immer so, allerdings sei dazubemerkt dass es z.B. 1900 noch keine Schneemobile und Kehrmaschinen gab die die Delegation solcher Arbeiten an individuelle Feger schlichtweg absurd machen. Weiterhin wurde aus dem Gehsteigräumen mitlerweile ein "Fahrbahnräumen". Wann die Dolen und Straßenlampen dran sind scheint nur noch eine Frage der Zeit. Wobei die Stadt nicht junge kräftige Männer, sondern weibliche mit künstlichen Hüften, Katerakt und Hörschaden zu bevorzugen scheint........... wahrscheinlich aus Sicherheitsgründen, d.h. um den "Altenberg" auf sicherem Wege loszuwerden.
"Jetzt darf man sich aber erst einmal über das Urteil des sächsischen Landesverfassungsgerichts freuen. Nicht wegen der AfD, sondern wegen des Rechtsstaats und der Demokratie." Diese Aussage des Autors dieses Artikels sollte man nicht unwiedersprochen hinnehmen. Rechtsstaat und Demokratie wurden schon längst - durch vorsätzliche Rechtsverstösse der Bundeskanzlerin, der Regierungsfraktion, des Bundesverfassungsgerichtes, der Staatsanwaltschaften, die (wie in der DDR) alles andere als unabhängig sind - de facto abgeschafft. Die Landeswahlleiterin hätte - wegen ihrer antidemokratischen Gesinnung und der vorsätzlichen Behinderung einer unliebsamen aber demokratisch legitimierten Partei - ihres Amtes enthoben und durch einen ausgewiesenen Demokraten (wie z.B. den ehemaligen Verfassungsschutzpräsidenten, Herrn Maaßen) ersetzt werden müssen. Die Zulassung von 30 der 60 von der AfD aufgestellten Landtagskandidaten ist nicht zu bejubeln, da bei einem Erdrutschsieg der AfD ggfs. Neuwahlen (auf Kosten der Bürger) erforderlich werden könnten. An die vorsätzlich fehlenhafte Erfassung von Stimmzetteln und die vorsätzliche Vernichtung von Briefwahlunterlagen zum Schaden der AfD bei in anderen Bundesländern durchgeführten Wahlen sei im diesem Zusammenhang erinnert.
Sollte es sich bewahrheiten, dass der unerhörte Spruch des sächsischen Landeswahlausschusses in Sachen AfD-Kandidatenliste nur unter Ignorieren einschlägiger Rechtsprechung zustande kam, muss der Vorwurf der Rechtsbeugung oder der parteilichen Befangenheit des Ausschusses geprüft werden. Immerhin ist die Ausschussleiterin Volljuristin und sollte sich der Tragweite dieses Beschlusses im Klaren sein. Wahlen sind gewissermaßen die Nagelprobe der Demokratie! Die unvermeidliche Wahlwiederholung im Freistaat Sachsen werden dann wieder einige "Pioniere des Wandels", also Vollblut-Antidemokraten, zum Beweis für die wunderbar funktionierende Demokratie erklären, und zwar "trotz" der Sachsen und noch schlimmer: trotz der "rechtspopulistischen" AfD! Rechtsfrieden ist in dieser Causa aber nur durch ein sauberes Ermittlungsverfahren, idealerweise durch eine angemessene Bestrafung der Ausschussvorsitzenden wieder herzustellen!