Fundstück / 03.10.2014 / 20:25 / 3 / Seite ausdrucken

Es gibt moderate Muslime, aber keinen moderaten Islam

Das ist eine Erfindung. Der Islam hat den Anspruch das Leben eines Muslims zu regulieren, von dem Moment an, wo er aufwacht, bis hin zum Moment, wo er zu Bett geht. Wenn man sagt, es gibt einen moderaten Islam, der auf den Dschihad, auf die Scharia, auf Geschlechterapartheid und die Durchregulierung des Alltags verzichtet, was bleibt dann vom Islam übrig? Es gibt moderate Muslime, aber keinen moderaten Islam. Sie sind dann nicht wegen des Islams, sondern trotz des Islams moderat. http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/wien/stadtpolitik/?em_cnt=665259

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Angelika Eberl / 05.10.2014

Mit Trauer habe ich diesem Interview entnommen, dass Hamed Abdel-Samad Europa verlassen will. Zwar haben Einzelne damals, als die Fatwa gegen ihn ausgesprochen wurde, Briefe an Politiker geschrieben, dass der Staat ihn schützen möge – andere Journalisten haben wohlwollende Artikel geschrieben aber die große Solidarität der Intellektuellen blieb aus. Während es einen “Aufschrei” gab, als mal die Dirndltauglichkeit einer Journalistin gepriesen wurde, hat die weit empörendere Todesfatwa gegen Hamed Abdel-Samad – abgesehen von ein paar Wackeren, eher schwachen Widerhall in den Medien der Mainstream-Online-Zeitungen gefunden und nach wie vor wird er in deren Foren von Manchen immer noch als „Hetzer“ verleumdet, der angeblich die Vorurteile der “Rechtsextremen” bediene. Ich schäme mich für diese Leute, die selbst in einer freien Gesellschaft aufwuchsen, aber nicht begreifen, welchen ungeheuren Mut dieser Mann hat. Er hat die deutschen Intellektuellen beschämt, die offenbar nicht verstehen, worum es geht: Um die Meinungsfreiheit, das höchste Gut in einer freien Gesellschaft. Wo sind die Intellektuellen, die sagen: „Ich will Dich verteidigen, damit Du sagen kannst, was Du sagen willst – auch wenn es mir persönlich vielleicht unbequem ist?” Ich sehe, dass Sie Recht haben. Herr Abdel-Samad: Bitte gehen Sie nicht – wenn Sie es irgendwie einrichten können. Mit Ihnen verlöre Deutschland einen der wenigen Mutigen. Ich habe Sie in den Foren immer verteidigt - meist anonym - aber jetzt mach ich es unter meinem Namen. Wo wollen Sie denn hin – die Häscher können Ihnen überall hin folgen. Aber vielleicht erstickt ja auch dieses engstirnige geistige Klima ihren freien Geist? In diesem Falle kann ich es verstehen, wenn sie dorthin gehen wollen, wo Sie freier atmen können. Ich frage nicht, wo das ist. Ich wünsche Ihnen alles Gute Ihre Angelika Eberl

Andreas Mertens / 04.10.2014

Formuliere man es doch anders. Es gibt eine überwältigende Gruppe “Muslime”, die einfach in Frieden leben wollen und daher einen Scheißdreck auf das geben was in einem hetzerischen Buch steht und was die Berufsscharlatane der dazugehörigen Religion propagieren. Die nur noch auf dem “Papier” Muslime sind. Quasi Traditionsmuslime Selbiges gibt es in der Ausführung katholisch, protestantisch, jüdisch etc etc etc Mit anderen Worten. Menschen die endlich ihren Kopf benutzen.  Man kann sich den Feierabend dann trotzdem noch mit traditionellen Hobbies versüßen. Sie wissen schon ... Weihnachten, Zuckerfest, Chanukka .. also Gelegenheiten sich mit Freunden und Verwandten so richtig traditionell den Wanst vollzuschlagen und ordentlich die Lampe zu begießen bis das der Arzt kommt. Religionen hingegen kennen sowas nicht. Religionen sind von ihrem innersten Kern her intollerant und freudlos. Sie müssen es sein! Schon um sich von den anderen Religionen und deren Berufsscharlatanen abzugrenzen und um Macht zu erlangen. Wie sonst sollten sie seit Jahrtausenden Menschenmassen dazu bringen sich selbst zu geißeln, sich und andere zu quälen, Scheiterhaufen zu errichten, Köpfe abzuhacken und ihr sauer verdientens Geld den Scharlatanen zu geben oder diesen goldene Paläste zu errichten. Näheres dazu in jedem Geschichtsbuch. Wissen sie was ... ich war gestern bei oben genannter Gruppe Muslime eingeladen. Wir haben gegessen, gesoffen und uns dabei über Religion unterhalten. Wir waren einhellig der Meinung, dass wir uns weder von Büchern noch von Scharlatanen jemals wieder einen Bären aufbinden lassen! Und darum saßen da am Tisch nicht mehr Muslime, Christen oder Atheisten ... sondern Freunde. Prost!

Thomas Schlosser / 04.10.2014

Ein einsamer Rufer in der Wüste…..und unsere Politiker…? Küssen den Boden, über den die Islam-Funktionäre in Richtung Islamischer Staat Deutschland marschieren….

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