„Es gibt kein Butterbrot ohne Butter“

Einfach nur unfassbar, wie die Bundeskanzlerin ein ums andere Mal diplomatische Beziehungen zu ehemals verbündeten Staaten grinsend beschädigt wie aktuell wieder zu den USA, und die Merkel-Rockzipfel-Presse von Spiegel bis Süddeutsche das fasziniert feiert, ohne jemals eine kritische Nachfrage zu stellen. Angela Merkel bekam von „Amerikas Kaderschmiede Nummer eins“, der US-Eliteuniversität Harvard, die Ehrendoktorwürde und schmeichelte sich bei der Studentenschaft ein mit einer „Anti-Trump-Rede“ (Spiegel). Die bestand aus Plattitüden wie „Es gibt keinen Anfang ohne Ende“, „Es gibt keinen Tag ohne die Nacht“, „Es gibt kein Leben ohne den Tod“. Sie hätte auch sagen können „Es gibt kein Butterbrot ohne Butter“, die Elitestudenten hätten sie trotzdem umjubelt wie pubertierende Jugendliche einen Rockstar. Gespenstisch.

Die komplette Merkel-Rede lässt sich im Wortlaut hier nachlesen.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf Susanne Baumstarks Luftwurzel

Foto: Bundesregierung/Bilan

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Leserpost

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Sabine Schönfelder / 01.06.2019

Liebe Frau Baumstark, gönnen wir unserem angeschlagenen uckermarker Trampelchen die letzten einstudierten Anerkennungsrituale im eigenen ideologischen Kreis. Auch ihr ideologisches und figürliches Vorbild aus Nordkorea darf sich trotz hungernder und im Umweltmief versinkender Bevölkerung enthusiastischer Begeisterungsstürme erfreuen. Die gleiche Rede sollte unser Auslaufmodell in Dresden auf dem Neumarkt halten, dort wo Realität herrscht, wo eine Bundeskanzlerin vor demnächst stattfindenden Wahlen sich präsentieren sollte, statt ein lächerliches Heimspielchen zu absolvieren, unter den Augen der Staatsmedien mit eigens arrangierten Beifallsbekundungen. Es ist ein letztes Lechzen nach Anerkennung von einer allerdings nur inhaltlich ausgemergelten, im Volke verhaßten, Lügenbaronin. Ein armseliges Spektakel! P.S. Nur ein Masochist kann die ganze Rede lesen.

Hubert Bauer / 01.06.2019

Ich habe mir mal den Wikipedia-Artikel zu Harvard angesehen. Es haben eine Reihe prominenter Leute dort studiert. Aber wenn man sich ihre Werdegänge ansieht stellt man fest, dass bis auf ein paar Informatiker, alle im Bereich der Geschwätzwissenschaften zu verorten sind. Im Bereich der faktenorientierten MINT-Fächer (außer dem “I”) hat Harvard überhaupt nichts aufzuweisen. Geschwätzwissenschafter werden immer linksgrünen Politikern zujubeln. Menschen aus faktenorientierten Studiengängen sind da sicher ein kritischeres Publikum.

beat schaller / 01.06.2019

Lügen aus dem Schlund einer EUtschen Übergröße? ? oder weitere Pupser aus einem Hosenanzug?  oder einfach pure Selbstüberschätzung und Selbstbeweihräucherung in der Demontageanstalt? oder eine Plagiatrice in Aktion? Wie dem auch sei, schlicht nicht auszuhalten. b.schaller

Rudolf Krakora / 01.06.2019

Für was hat diese Frau den Ehrendoktor bekommen? Dafür, dass sie Deutschland mit immer schneller werdender Geschwindigkeit gegen die Wand fährt? Es ist einfach unglaublich und alle klatschen Befall!

Dr. Gerhard Giesemann / 01.06.2019

Sie hätte auch fragen können: Gibt es ein Leben vor dem Tode? Grinsdebiles Geschwätz, sonst nichts. Scheiße sprach die Kanzlerin, aber das Volk jubelte. Mal sehen, wie lange noch. Ich bin vorbereitet, kann jederzeit gehen, dorthin, wo der Wahn erst noch hinkommen muss - für meine Restlaufzeit langt’s allemal. Die Anderen, die sich den Wahn an den Hals wählen, sollen das selber ausbaden, ohne mich. Up up and away.

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